Alternative Energien Kroppacher Schweiz (AEKS) GmbH im Netz!

Wir gratulieren unserem engen Kooperationspartner bei der Entwicklung von Windenergieanlagen zur Internetpräsenz. Prima, dass die Pioniere der Windkraft in der Region Westerwald nun auch im Netz zu finden sind:

AEKS GmbH
Karl-Heinz Groß, Geschäftsführer
Wilhelmstraße 4
57629 Heimborn

Kontakt:
Telefon: +49 2688 8256
E-Mail: karl-heinz.gross@aeks-energie.de
Internet: http://www.aeks-energie.de

Energiewende im Westerwald und Entwicklung am Stegskopf

In enger Zusammenarbeit mit der Bürgergesellschaft „Alternative Energien Kroppacher Schweiz GmbH & Co KG” haben wir in einem Offenen Brief an kommunale Verwaltungen, Politiker und Verbände dargestellt, wie wichtig es ist, Wind-Energie-Anlagen (WEA) dort zu bauen, wo sie rentabel betrieben werden können. Wenn wir die Energiewende ernst meinen und Verantwortung dafür mit übernehmen, ist es notwendig, Lösungen zu suchen, das heißt in diesem Zusammenhang eben auch:  angemessene Standorte zu suchen – und zu finden. Verschiedene Interessen müssen erwogen werden, wir sollten darüber miteinander ins Gespräch kommen!

Auszug aus dem Offenen Brief:
Mensch und Natur brauchen eine Energiewende: eine Energie, die die Erde auf Dauer verkraftet – zum Wohle aller! Wir bitten Sie dabei um Ihre Unterstützung, um Ihr „Knowhow“, um sorgfältiges Abwägen der Interessen. Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen!
Wir vertreten zwei der vielen Genossenschaften und Bürgergesellschaften, die es inzwischen in Rheinland-Pfalz gibt. Unsere beiden Gesellschaften hier in der Region Westerwald haben zusammen fast 300 Mitglieder – viele sind gleichzeitig auch Mitglieder in Naturschutzverbänden.
Unser Ziel ist es, im Westerwald eine Energiewende herbeizuführen, die „aus Bürgerhand – in Bürgerhand“ bleibt, also getragen wird von den Menschen, die hier leben. Das Interesse der Bürger ist groß, sich daran zu beteiligen: Energiewende im Westerwald könnte also gelingen! Leider fehlen zur Zeit notwendige Standorte, um zum Beispiel Wind-Energie-Anlagen (WEA) aufzubauen. Das ist ja das, was wir hier im Westerwald reichlich haben: Wind auf den Höhenzügen unseres Landstriches.
Mit den folgenden Ausführungen zeigen wir einen Weg auf, wie sich die Energiewende aufgrund bestehender Regelungen ermöglichen lässt, natürlich ohne die Belange des Naturschutzes nachhaltig zu gefährden. Diese Regelungen gelten für ganz Rheinland-Pfalz; im Besonderen gehen wir hier auf den Stegskopf ein, weil das hier im Westerwald mit Abstand der beste Windstandort ist …

Den kompletten Brief können Sie hier herunterladen
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Gern können Sie das Schreiben weitergeben; wir freuen uns, wenn Sie uns darüber informieren, an wen Sie es weiter gereicht haben. Danke.

Energiewende in Rheinland-Pfalz: Windkraft und Naturschutz

Einladung zum 9. Mainzer Arbeitstag des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz (LUWG)

Donnerstag, 28. Februar 2013  |  9.30–16.30 Uhr
im Forstersaal des Kurfürstlichen Schlosses, Mainz

„Energiewende und naturverträgliche Nutzung der Windkraft“ ist das Thema, das aus Sicht der Landesregierung, Anlagenbetreiber, Umweltverbände und Fachverwaltung dargestellt und diskutiert wird.
Diese ganztägige Öffentlichkeitsveranstaltung des LUWG richtet sich deshalb an TeilnehmerInnen aus Politik, Ministerien, Fach- und Vollzugsbehörden, kommunalen Verwaltungen (Kreise, Städte und Gemeinden), Umwelt-, Naturschutz- und Fachverbänden, Energieunternehmen sowie Planungsbüros.

Moderation der Tagung:
Dr.-Ing. Stefan Hill, Präsident des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, Mainz.

Weitere Informationen und Anmeldung:
mainzer-arbeitstage@luwg.rlp.de   Tel. 06131/6033-1902

Die Einladung können Sie hier herunterladen und gerne auch weiterleiten! Danke.
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Wann kommt die Revolution des E-Autos?

Quelle: Franz Alt

1980 gab es in den USA eine Umfrage des Gallup-Instituts. Die Frage hieß: Wie viele Mobil-Telefone wird es in Amerika in 20 Jahren geben? Die US-Amerikaner vermuteten im Durchschnitt: 900.000. Tatsächlich telefonierten in den USA im Jahr 2.000 bereits 120 Millionen Menschen mit Handys. Die technikgläubigen Amerikaner hatten sich um den Faktor 130 verschätzt.

Wird es beim Elektro-Auto eine ähnliche Entwicklung geben?

 

Wer in diesen Wochen liest und hört, was die hiesigen Medien über das Elektro-Auto veröffentlichen, muss vermuten, die Entwicklung sei bereits wieder abgeblasen oder zumindest zum Stocken gekommen.

Doch das Gegenteil könnte sich eher als richtig erweisen. Nach dem Willen der EU-Kommission sollen in den nächsten Jahren – schon bis 2020 – hunderttausende Ladestationen für Elektroautos entstehen – allein 150.000 in Deutschland. Heute gibt es hierzulande erst 1.937. Kein Wunder, dass es noch kaum Elektroautos gibt.

Der Brüsseler Verkehrs-Kommissar Siim Kallas hat richtig erkannt: „Es fehlt an der Infrastruktur“. Außerdem soll der hierzulande gebräuchliche Ladestecker zum europäischen Standard werden.

Jetzt erst kann ein europäisches Netzwerk für die E-Mobilität entstehen. Und damit die Voraussetzung für den Erfolg des E-Autos. Der bisherige Markt kränkelte an der fehlenden Infrastruktur. Alle paar Kilometer gibt es eine Benzintankstelle, aber noch immer kaum Elektrotankmöglichkeiten.
Deshalb keine Nachfrage nach Elektroautos und deshalb bleibt der Preis für diese umweltfreundliche Mobilität hoch. Bisher tat auch die deutsche Automobilwirtschaft viel zu wenig, um diesen Missstand zu beheben.
Doch jetzt werden die Deutschen aufholen: Von BMW über Daimler, VW und Opel wird man bald preiswerte E-Autos kaufen können.

Die Revolution auf der Straße kann erst beginnen, wenn die notwendige Infrastruktur da ist. Kleinere und leistungsfähigere Batterien werden jetzt entwickelt und gebaut werden. Und deren Preise werden durch Massenproduktion fallen. Dann wird auch der unschlagbare Vorteil der E-Mobilität zum Durchbruch kommen: leise, sparsam, abgasfrei.

Ganz so rasch wie die Handys werden sich die E-Autos wohl nicht durchsetzen. Aber es wäre keine Überraschung, wenn aus der einen Million Elektroautos, welche die Bundesregierung bis 2020 auf deutschen Straßen fahren sehen will, tatsächlich zwei Millionen würden. Die Revolution auf Europas Straßen wird sich beschleunigen, wenn bald überall preiswerter Ökostrom zur Verfügung steht. Gut, dass die EU jetzt Druck macht.

Wie das alles finanziert werden soll? Allein durch geringere Öl-Importe lassen sich jedes Jahr Milliarden Euro einsparen. Wer heute schon elektrisch fährt, zahlt für den notwendigen Strom noch ein Fünftel dessen, was er fürs Benzin bezahlt.

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Kommentar von P. Müller:

Welche Entwicklung im Bereich der Individualmobilität gut und wünscheswert ist, wird unterschiedlich gesehen. Sicher ist, dass sich aus den politischen Vorgaben und Weichenstellungen auf EU und Bundesebene zwangsläufig ein deutlich steigender Stromverbrauch ergibt. Wenn Strom in diesem Bereich Erdöl nach und nach substituiert, kann dieser nur aus erneuerbaren Quellen produziert werden. Wenn diese Quellen in nicht unerheblichen Umfang aus der Windenergienutzung gespeist werden, sind z.B. die Planungsannahmen von Bund und Land für notwendige WEA Standorte neu zu bedenken und deutlich nach oben zu korrigieren.

 

 

Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie online

Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hat während ihrer Generalversammlung in Abu Dhabi den weltweit ersten globalen Atlas für erneuerbare Ressourcen veröffentlicht. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordiniert die Entwicklung der neuen Internet-Plattform.

Der Atlas nutzt Datenbanken und Karten und ist im Internet frei zugänglich. Das DLR hat mit seinem Wissen in der Energie-Systemmodellierung, der Fernerkundung und der Verarbeitung von Geodaten wesentlich zur Entwicklung beigetragen.
Der globale Atlas ist die bisher größte Initiative, um Ländern und Unternehmen dabei zu helfen, die Potentiale erneuerbarer Energien weltweit zu ermitteln. Dabei bringt er Daten und Karten von den führenden technischen Institutionen und privaten Unternehmen zusammen. Zur Zeit können Daten zu Solar- und Windenergie abgerufen werden. Informationen für weitere erneuerbare Ressourcen sollen 2013 und 2014 folgen.

Mächtiges Werkzeug für den Ausbau der Erneuerbaren Energien

Die internetbasierte Plattform –  www.irena.org/GlobalAtlas  – soll das Bewusstsein über die weltweiten erneuerbaren Ressourcen erhöhen und Ländern helfen, die in ihren Ausbau investieren wollen. „In den nächsten zehn Jahren erwarten wir einen starken Anstieg der Investitionen in Erneuerbare Energien. Der globale Atlas für Solar- und Windenergie wird dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagte Martin Lidegaard, Dänischer Minister für Klima, Energie und Bauwirtschaft und Präsident der dritten Generalversammlung der IRENA.
Auch für Adan Z. Amin, den Generaldirektor der IRENA, ist der Globale Atlas ein mächtiges Werkzeug beim Ausbau der Erneuerbaren Energien: „Mit 22 Ländern, die sich nun an dieser Initiative beteiligen und weiteren Interessenten, ist dies ein klares Signal unseres politischen Willens zum Übergang zu sauberer, erneuerbarer Energie.“
Das offene und flexible Internetportal wurde federführend in der Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik in Stuttgart entwickelt. Carsten Hoyer-Klick, Koordinator des technischen Teams: „Mit unserem Wissen in der Energiesystemmodellierung, der Fernerkundung und der Verarbeitung von Geodaten konnten wir das internationale Team aus Wissenschaftlern der weltweit führenden Institutionen ideal unterstützen.“
Die bei der Entwicklung des Portals involvierten Institutionen waren das National Renewable Energy Lab (USA), Mines-ParisTech (Frankreich) und das Masdar Institute (Vereinigte Arabische Emirate).

Fa Udo Schütz, Selters / Siershahn baut WEA Prototypen auf dem Hartenfelser Kopf

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Mittwoch, 9. Januar 2013, Seite 21:

Zwei Prototypen sollen noch mehr Windstrom erzeugen

Energie Neue Generatoren auf dem Hartenfelser Kopf

Mündersbach. Auf dem Windparkgelände des Hartenfelser Kopfes sind wieder einmal die Kräne angerückt. Die Firma Schütz aus Selters errichtet dort zwei Windrad-Prototypen, die etwa ein halbes Jahr lang getestet werden sollen.

Das Besondere an diesen beiden Pilotanlagen ist, dass sie getriebelose Windräder mit einem permanent arbeitenden Generator sind. Dieser arbeitet ähnlich dem Dynamo am Fahrrad und damit deutlich effizienter als Windkraftanlagen, die von einem nicht permanent arbeitenden Generator betrieben werden. Diese werden nämlich von einem Motor unterstützt. Jedoch sind die beiden Windkraftanlagen noch nicht in Betrieb – kurioserweise hat der Wind bislang noch nicht mitgespielt. „Wir müssen den richtigen Zeitpunkt abwarten, bis wir den Stern mit den Rotoren nach oben ziehen und endgültig installieren können. Solange zu starker Wind bläst, können wir das mit dem Kran nicht machen, die Belastung wäre zu groß“, erklärt Stefan Boden, Projektleiter bei der Firma Schütz.

Und auch wenn die Rotoren dann befestigt sind, kann es noch einige Wochen dauern, bis die Windräder ans Netz gehen. „Es müssen erst einige Einstellungen getätigt werden“, sagt Boden, der ergänzt, dass „diese Prototypen aufgrund der Nabenhöhe von 137 Metern und dem Durchmesser von 110 Metern im Vergleich doppelt so viel Strom erzeugen können, wie all die anderen Windkraftanlagen auf dem Hartenfelser Kopf. Jedoch ist das natürlich auch alles abhängig vom Wind.“

Sollte die Testphase erfolgreich verlaufen, ist eine serienmäßige Herstellung dieser Windräder in Planung. Aufgrund ihrer großen Leistungsfähigkeit ist solch eine Anlage auf dem Markt allerdings auch vergleichsweise teuer. Der Wert liegt bei etwa 4,5 bis 5 Millionen Euro.

In den vergangenen Tagen wurden die beiden Windrad-Prototypen auf dem Hartenfelser Kopf aufgebaut. Foto: Sascha Ditscher  RZ
In den vergangenen Tagen wurden die beiden Windrad-Prototypen auf dem Hartenfelser Kopf aufgebaut. Foto: Sascha Ditscher RZ

Ende des Artikels in der RZ

Wir haben schon in der Entwicklungsphase Gespräche mit Fa. Schütz geführt und eine zukunftige Zusammenarbeit auf dem Sektor Windenergieanlagen erörtert.

Die Bedeutung von Natura 2000-Gebieten

von Friedrich Hagemann, erschienen in der Mitgliederzeitschrift des B.U.N.D., Kreisgruppe Altenkirchen „Kratzdistel“, Ausgabe November 2012
(In der Diskussion um mögliche Standorte für Windkraftanlagen wird immer wieder mit folgenden Begriffen argumentiert; die Erläuterung dieser Begriffe erscheint uns hilfreich:)

 

Was ist ein Vogelschutzgebiet? Was ist ein FFH-Gebiet?
Was darf in diesen Schutzgebieten unternommen werden?

Auch viele Mitglieder des BUND sind, obschon sie sich mehr als andere mit Fragen des Naturschutzes befassen, mit der Beantwortung dieser Fragen überfordert. Andererseits wird vielfach vollmundig mit diesen Begriffen argumentiert, so dass es vielleicht hilfreich ist, allgemeiner etwas zu deren Bedeutung zu sagen. Dies ist nur als Erläuterung gedacht, nicht als Bewertung. Eine Stellungnahme zur Frage, ob Windenergienutzung in den Natura 2000-Gebieten stattfinden soll oder Gründe für deren Ablehnung sprechen, ist damit nicht verbunden.

Wir haben es bei der Flächenausweisung von Reservaten für Belange des Naturschutzes mit verschiedenen Handlungsebenen zu tun: Auf europäischer Ebene ist das eine der Europarat, das andere die Europäische Gemeinschaft (Europäische Union, EU). Auf nationaler Ebene in Deutschland handeln Bund und Länder.

Vogelschutz im  Europarecht

Im Jahre 1979 wurde vom Europarat die Berner Konvention verabschiedet. Diesem völkerrechtlichen „Vertrag zur Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer Lebensräume“ trat die gesamte europäische Gemeinschaft mit allen damaligen Mitgliedsstaaten bei, und damit war die Europäische Gemeinschaft in der Pflicht, Richtlinien zur Ausfüllung der Berner Konvention zu erlassen.

Noch im Jahr 1979 wurde von der Europäischen Gemeinschaft (heute EU) die Vogelschutzrichtlinie erlassen. Diese ist vielen vermutlich dadurch in Erinnerung, dass sie Tötungsverbote für die Vögel (z.B. auch die Rabenvögel) enthält. Diese Tötungsverbote sind vor allem für die südeuropäischen Länder von großer Bedeutung, da dort die Jagd auf Vögel, vor allem auch Singvögel, weitaus bedeutsamer und gefährlicher für die Populationen war als in Nord- oder Mitteleuropa.

Daneben strebt die Vogelschutzrichtlinie – im Einklang mit der Berner Konvention – aber auch die Schaffung und Erhaltung großflächiger Lebensräume für die Vogelwelt an, ein Ziel, das nach der Natur der Sache nicht von Brüssel aus geregelt werden kann.

Die Umsetzung in Deutschland

Damit kommen die nächsten Handlungsebenen ins Spiel: Die Nationalstaaten, also die Mitgliedsstaaten der EU. Für Deutschland als Bundesstaat bedeutet das: Bund und Länder. Die Richtlinien der EU sind kein gültiges Recht in den Mitgliedsstaaten. Vielmehr sind die Richtlinien Vorschriften, die sich an die Nationalstaaten adressieren und diese verpflichten, ihr nationales Recht an die europäischen Vorgaben anzupassen, wobei die nationalen Gesetzgeber erhebliche Spielräume haben. Richtlinien enthalten also Mindeststandards. Wenn die Nationalstaaten sie nicht in das nationale Recht umsetzen, kann die europäische Kommission gegen sie vorgehen, während der einzelne Bürger grundsätzlich aus Richtlinien keine Rechte herleiten kann.

Der deutsche Gesetzgeber hat es im Bundesnaturschutzgesetz unternommen, die Vogelschutzrichtlinie der EG in deutsches Recht umzusetzen. Das begründete aber nur die Rechtsvorschriften zum Schutz der Gebiete. Durch Bundesrecht wurde nicht geregelt und ist auch nicht regelbar, welche Gebiete erfasst werden sollten.

Hier kommt die „unterste“ Handlungsebene der Länder ins Spiel: Von ihnen wurde erwartet, dass sie die Vogelschutzgebiete in ihrem Territorium ermitteln, festschreiben und sie nach Brüssel melden. Dieser Aufgabe sind die Bundesländer nur zögernd, großenteils erst lange nach Ablauf der von der EU gesetzten Fristen, nachgekommen.

FFH-Gebiet und Natura 2000

Noch bevor die Vogelschutzrichtlinie von den Nationalstaaten ganz umgesetzt war, erließ die EU 1992 die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie oder Habitat-Richtlinie), um ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten für die Tier- und Pflanzenwelt zu begründen. Das Netz von Gebieten, die auf Grund der Vogelschutz- und der Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden, wird unter dem Begriff „Natura 2000-Gebiet“ zusammengefasst.

Was ist in Natura 2000-Gebieten erlaubt?

Die Frage, was in Natura 2000-Gebieten statthaft ist, regelt § 34 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG): Dessen Grundsatz (Absatz 1 Satz 1) lautet: „Projekte sind vor ihrer Zulassung oder Durchführung auf ihre Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen eines Natura 2000-Gebiets zu überprüfen, wenn sie einzeln oder im Zusammenwirken mit anderen Projekten oder Plänen geeignet sind, das Gebiet erheblich zu beeinträchtigen, und nicht unmittelbar der Verwaltung des Gebiets dienen.“

Das Gesetz sieht also vor, dass in Natura 2000-Gebieten Veränderungen vorgenommen werden, also Vorhaben, z.B. Baumaßnahmen, realisiert werden. Dazu ist folgendes zu erklären: Nach dem skizzierten Zweck der Natura 2000-Gebiete, zusammenhängende Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt zu schaffen oder zu erhalten, kommen Kleingebiete als Flächen nicht in Betracht. Natura 2000-Gebiete, z.B. im Nationalpark Wattenmeer oder die gesamte Wismarer Bucht, können viele 100 Quadratkilometer umfassen. In unserem Raum ist z.B. der gesamte Sieglauf ein zusammenhängendes Natura-Gebiet.

In einer dicht besiedelten Kulturlandschaft wie Deutschland, wo nahezu jeder Quadratmeter vom Menschen genutzt oder geprägt ist, können die Natura-Gebiete, die ja erst durch den Menschen ihre Prägung bekommen haben, keiner Veränderungssperre unterliegen. Wollte man die Ausweisung der Gebiete mit einem Verbot von Vorhaben verbinden, wäre dies für den Grundstückseigentümer eine Enteignung, d.h. mit der Ausweisung von Natura 2000-Gebieten müsste nach dem Grundgesetz eine Entschädigungsregelung verbunden werden. Wenn man dagegen alle Vorhaben in den FFH-Gebieten zulässt, die den Erhaltungszielen und dem Schutzzweck der Gebiete nicht zuwider laufen, handelt es sich bei der Ausweisung der Gebiete um eine Ausgestaltung der „Sozialpflichtigkeit des Eigentums“. So hat z.B. die Ausweisung des Stegskopfs als Natura 2000-Gebiet die Bundeswehr nicht daran gehindert, auf dem Gelände Bauten zu errichten, dort Panzer als Ziele im Gelände zu platzieren, Schießübungen im Gelände zu veranstalten und dieses, nicht nur auf den zahlreichen Schotterwegen, zu befahren, auch mit Kettenfahrzeugen, oder Sprengungen vorzunehmen. Und selbstverständlich wurden die Wälder bewirtschaftet.

§ 34 BNatSchG regelt in Abs. 2 und 3 weiter: Wenn ein Vorhaben (z.B. Windkraft) zu erheblichen Beeinträchtigungen des Gebiets in seinen für die Erhaltungsziele oder den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteilen führen kann, ist es nicht zulässig, es sei denn

– es wäre aus zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art, notwendig und

– zumutbare Alternativen, den mit dem Projekt verfolgten Zweck an anderer Stelle ohne oder mit geringeren Beeinträchtigungen zu erreichen, sind nicht gegeben.

Wenn durch ein Vorhaben in einem FFH-Gebiet bestimmte Lebensraumtypen oder Arten betroffen werden, sind nach § 34 Abs. 4 BNatSchG die „zwingenden Gründe des öffentlichen Interesses“, welche zugunsten des Vorhabens angeführt werden können, beschränkt auf Gesundheits- und Sicherheitsinteressen. Will ein Projektierer andere als Gesundheits- oder öffentliche Sicherheitsinteressen in einem Natura 2000-Gebiet verfolgen, muss er über den Bundesumweltminister sogar eine Stellungnahme der EU-Kommission einholen.

Wenn allerdings ein Vorhaben in einem Natura 2000-Gebiet geplant wird, durch das der Schutzzweck oder das Erhaltungsziel des Gebiets nicht beeinträchtigt wird, steht seiner Realisierung nach dem (EU-konformen) deutschen Recht nichts im Wege.

Zusammenfassung:

Natura 2000-Gebiete sind große zusammenhängende Schutzgebiete, die in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf Grund der Vogelschutzrichtlinie oder der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie als Schutzgebiete zur Erhaltung von Naturräumen und Artenvielfalt ausgewiesen wurden. In diesen Gebieten können Vorhaben verwirklicht werden, die den Erhaltungszielen des Gebiets nicht zuwiderlaufen. Vorhaben, die zu erheblichen Beeinträchtigungen des Schutzzwecks oder der Erhaltungsziele führen, sind nur in seltenen Ausnahmefällen statthaft.

 

 

Offener Brief an den BUND KV Westerwald und die Naturschutzverbände in der VG Hachenburg

Karl-Heinz Groß, Heimborn
aktives Mitglied im B.U.N.D.
Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Hachenburg i.R. ,
Geschäftsführer der Alternative Energie Kroppacher Schweiz GmbH (AEKS)
schreibt an den B.U.N.D. und die in der VG Hachenburg aktiven Naturschutzverbände.

Er nimmt Stellung und macht Vorschläge zur Diskussion um die Standorte für Windenergieanlagen (WEA) in der VG Hachenburg:

An den
BUND-Kreisverband
Kopernikusstraße 8
56450 Montabaur

zur Kenntnis an die in der Verbandsgemeinde Hachenburg tätigen Naturschutzverbände

Beigefügtes Diskussionspapier zur Planung Windenergie in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,  liebe Freunde der Erde,

mit dem beigefügten Diskussionspapier möchte ich einen nach meiner Ansicht gangbaren Weg aufzeigen, wie wir der Verbandsgemeinde Hachenburg helfen können, ein weiteres landesweit vorbildliches Umweltprojekt zu realisieren, ohne dabei erhebliche Naturschutzbelange zu beeinträchtigen. Gerade die Verbands-gemeinde Hachenburg hat in den letzten 20 Jahren eine Vorreiterrolle im Umweltschutz gespielt, so z.B. mit mehreren Blockheizkraftwerken, der ersten größeren Holzhackschnitzelheizung und dem ersten kommunalen Windrad in Rheinland-Pfalz, einer Photovoltaikanlage auf der Hauptschule, dem neuen großen Biomasseheizwerk, energetischer Gebäudesanierung und vielem mehr. Da ich als hauptamtlicher Beigeordneter 20 Jahre lang an vielen Projekten beteiligt war, habe ich erfahren, wie sich Bürgermeister, Verwaltung, der Rat und nicht zuletzt die in Verbandsgemeinde Hachenburg tätigen Umweltverbände in gemeinsamer Arbeit für Natur und Umweltschutz in der Verbandsgemeinde Hachenburg eingesetzt haben. Vielleicht hat dies auch dazu geführt, dass wir unsere gemeinsamen Anti-Atom-demonstrationen gerade in Hachenburg durchgeführt haben.
In über 20 Jahren Tätigkeit in der Regionalplanung war immer wieder festzustellen, dass dort Planungen meistens mit dem „kleinstmöglichen Nenner“ enden, weil man auf dieser Ebene keine ausreichende Ortskenntnisse hat und sich im bürgerfernen Raum bewegt. Insofern ist der bisherige planerische Ansatz der Verbandsgemeinde Hachenburg optimal. Dazu gehört insbesondere auch die von Bürgermeister Klöckner bekannt gegebene Absicht über eine verbandsgemeindeeigene Stromver-sorgung und eine breite Bürgerbeteiligung sowie dem Bau von Windkraftanlagen möglichst aus Westerwälder Produktion dafür zu sorgen, dass keine Großkonzerne und Hedgefonds die Naturstromerzeugung bei uns übernehmen, sondern Wester-wälder Bürger mit Anlagen, die Westerwälder bauen. Aus fast 20 Jahren Tätigkeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer einer Bürgergesellschaft und in Zusammenarbeit mit der neuen Bürgergenossenschaft Maxwell weiß ich, dass sich zurzeit viele 100 Westerwälder gerne an der Realisierung der Hachenburger Pläne beteiligen würden.
Wir sollten daher nicht nur in Hachenburg gegen Atomenergie demonstrieren, sondern aufzeigen, dass durch aktive Unterstützung der Naturschutzverbände die von der Verbandsgemeinde angestrebten – schon sehr weit reduzierten – Planungen weitergeführt werden können.
Für eine Diskussion stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Heinz Groß

Hier den Entwurf des Diskussionspapiers zum Herunterladen

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Informationen, warum es so wichtig ist Windenergie Anlagen (WEA) auf die am besten geeigneten Standorte zu bauen

Ziel der Landesregierung
ist es bis zum Jahre 2020 die Stromerzeugung aus Windkraft auf 14,8 TWh/a (14.800 GWh/a) zu verfünffachen. Es sind also für (vierfünftel von 14.800 GWh/a) entsprechend 11.842 GWh/a neue WEA zu bauen.

Die Erträge moderner 3 Megawatt Windenergie-Anlagen(3 MW-WEA)
bei durchschnittlicher Jahreswindgeschwindigkeit
von 5,5 m/s   rd.   7.100 MWh/a,       =        7,1 GWh/a bei 2.300 Volllaststunden
von 6 m/s      rd.   8.500 MWh/a,       =         8,5 GWh/a bei 2.830 Volllaststunden
von 7m/s       rd. 11.000 MWh/a,       =       11,0 GWh/a bei 3.670 Volllaststunden
von 8 m/s      rd. 13.250 MWh/a,       =       13,2 GWh/a bei 4.420 Volllaststunden;

Bei 8 m/s Windgeschwindigkeit werden per anno fast doppelt so viel Strom erzeugt wie bei 5,5 m/s

Konsequenz:
Um das erklärte Ziel der Landesregierung zu erreichen müssen
mit 6 m/s (11.842 GWh/a : 8,5 GWh/a)                                 rd. 1.400 WEA gebaut werden;
bei 8 m/s (11.842 GWh/a : 13,25 Wh/a)      aber nur            rd.    900 WEA.

Im Westerwald müssten demnach noch circa 150 bis 200 WEA errichtet werden. Berücksichtigt man alle Vogelschutzgebiete u. ä. stehen aber nur für 15 bis 20 Anlagen Flächen zur Verfügung.

Notwendigkeit
Für eine 3 MW-WEA wird wegen der notwendigen Abstände innerhalb eines Windparks eine Fläche von rund 20ha benötigt. Man braucht also:
für 1.400 Stk WEA 28.000 ha = 280 km² und für    900 WEA 18.000 ha = 180 km²

Rheinland-Pfalz hat eine Fläche von rund 20.000 km².
Es wären somit für Windparks bereitzustellen:
auf weniger guten Standorten
280 km² von 20.000 km²      entsprechend 1,4% der Landesfläche
und auf guten Standorten 180 km² von 20.000 km² entsprechend 0,9% der Landesfläche.

Noch ein Gesichtspunkt für die Ausweisung nur auf optimalen Standorten:

Obwohl sich Naturschutz nicht einfach gegen Ökonomie aufrechnen lässt, hier zum Nachdenken und Abwägen folgende Berechnungen:
Nach dem Energieeinspeisgesetz (EEG) fällt die Einspeisvergütung bei 8 m/s Wind schon nach 5 Jahren von z.Zt. 89,3 €/MWh auf 48,7 €/MWh. Bei einem Standort mit 6 m/s Wind fällt diese Vergütung aber erst nach rd. 13,3 Jahren. Bei einem Windpark bestehend aus z.B. 10 WEA bei 8 m/s (Jahresertrag: 10 x 13.250 MWh/a) ergibt sich gegenüber gleicher Stromerzeugung auf einer Fläche mit nur 6 m/s (16 WEA) im Verlauf von 20 Jahren Betriebszeit für den Stromkunden dadurch eine Ersparnis von rd. 45 Mio. €.

Rechenansatz: (13,3 – 5) x 13.250 x 10 x (89,3 – 48,7) = 44,65 Mio. € oder rd. 4,5 Mio. € je Anlage auf gutem Standort gegenüber 1,6 Anlagen auf schlechterem Standort. Die Ersparnis errechnet sich u. a. aus der Tatsache, dass man für die gleiche Strommenge bei 8 m/s nur 10 WEA, bei 6 m/s aber 16 WEA braucht, also 6 Anlagen mehr gebaut, finanziert, betrieben und letztlich vom Stromkunden bezahlt werden müssen.Darstellung der Mehrkosten bei nur 6ms Wind statt 8 ms

 

Bei 10 Stk  3 MW- Anlagen auf geeigneten Standorten beträgt die Einsparung im 6. bis 14. Jahr  und 45 Mio. Euro!

Im Klartext umgekehrt: Wenn z. B. ein Schwarzstorch oder Milan auf den Höhenlagen des Westerwaldes, dort einen Windpark mit 10 WEA verhindert, kostet das den Stromkunden 45 Mio. Euro in den 20 Jahren Betriebszeit.

Die Stromkosten je 10.000 MWh bei 6 und 8 ms Wind und die entsehenden Mehrkosten

Wenn in Rheinland-Pfalz statt auf guten Standorten (8 m/s) u. a. wegen Schwarzstorch und Milan auf weniger gute Standorte (6 m/s oder weniger) ausgewichen werden muss und dann statt 900 rd. 1400 WEA gebaut werden müssen, kostet dies die Stromkunden  (1.400 – 900) x 4,5 Mio. = 2,25 Milliarden € in den 20 Jahren für die 500 zusätzlich gebauten WEA.

Wie soll man das der Bevölkerung erklären?
Wenn z.B. Flächen mit 7 m/s entfallen und auf 5,5 m/s ausgewichen wird, liegen die Kostenrelationen ähnlich.
Wenn man Naturschutz auch nicht einfach mit Ökonomie verrechnen kann, soll mit den Rechenbeispielen einmal demonstriert werden, dass eine einseitig auf den Naturschutz fixierte Sichtweise nicht alle Belange der Bürger berücksichtigt.

Optimale Windstandorte haben außerdem den Vorteil, dass die dortigen WEA bis zu 4.000 Volllaststunden/a gegenüber 1.600 bis 2.000 auf den schlechteren Standorten erreichen, was eine wesentlich konstantere und sicherere Energieversorgung ermöglicht und evtl. notwendige Speicherkapazitäten verringert oder überflüssig macht.

Somit ist die Rechnung ganz einfach:

Je mehr man Windenergie-Anlagen auf guten Standorten konzentriert, desto weniger werden die übrige Landschaft und die Natur belastet.

Im Hinblick darauf, dass fast alle Kommunen Solidarpakte, Bürgerwindparks, Bürgerbeteiligung, Bürger-Energiegenossenschaften und ähnliches anstreben, um darüber möglichst viele Bürger vor Ort an Windkraftanlagen zu beteiligen, sollten die Kommunen von den Naturschutzverbänden unterstützt werden.

Es gilt Landschaft und Natur mit möglichst wenig WEA zu belasten, die Energiewende bezahlbar zu gestalten und mit den Kommunen sowie der Landesregierung den Weg zur Energiewende zu gestalten!

Hier können Sie den Artikel herunterladen:

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Quelle: gemeinsame Veröffentlichung der Alternative Energien Kroppacher Schweiz GmbH&Co KG ( AEKS ) un der Maxwäll-Energie Genossenschaft e.G.

 

 

„Vogelschutz führt zu Ausschlussflächen“

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 27. September 2012, Seite 29 von Andreas Neuser

Natur Betrachtungen zum Rotmilan, Schwarzstorch und Vogelzug

Auch mit dem Vorkommen von geschützten Vogelarten setzt sich BUND-Mitglied Friedrich Hagemann in seinem Positionspapier auseinander. Würden die von Vogelschützern angeregten Vorgaben umgesetzt, wäre für Windräder bald in ganz Rheinland-Pfalz kein Platz mehr vorhanden. Hagemann sagt: „Zu den seltenen Arten gehören … insbesondere auch der Rotmilan und der Schwarzstorch. Diese Arten sind vor allem deshalb von Belang, weil für ihre Vorkommen die Schädlichkeit von Windenergieanlagen durch einzelne Studien belegt zu sein scheint und Deutschland für diese Arten wichtig ist. Die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) hält für den Rotmilan bei jedem Horst einen Abstand von einem Kilometer Radius für zwingend, was einem Flächenbedarf von 3,14 Quadratkilometer entspricht. Bei ca. 30 000 Rotmilanpärchen in Deutschland wäre also schon mehr als ein Viertel der Fläche Deutschlands Ausschlussgebiet.“

„Jetzt diskutiert der BUND übrigens gerade, dass eine Pufferzone um den Milanhorst größer sein muss als ein Radius von 1,5 Kilometern. Das entspricht einer Fläche von 7,065 Quadratkilometern. Aber bei 1,5 Kilometer Radius reichen 3000 Milanhorste aus, um rechnerisch den Bau jeder Windkraftanlage zu unterbinden. Dabei sind in diesem März 3000 Rotmilane in Rheinland-Pfalz gezählt worden“, so Hagemann weiter.

Für den Schwarzstorch ist festzustellen, dass sein Bestand in den letzten 40 Jahren stark angestiegen ist und sich etwa verzehnfacht zu haben scheint. Jedenfalls liegt seine Population, die neben dem Bundesland Nordrhein-Westfalen hauptsächlich in Rheinland-Pfalz anzutreffen ist, inzwischen bei über 500 Paaren. Hier hält die LAG VSW einen Puffer von drei Kilometer Radius um jeden Horst für geboten, was einer Fläche von 28 Quadratkilometern als Ausschlussgebiet pro Horst entspricht. Danach würde allein der Schwarzstorch auf einem Viertel der Fläche von NRW und unserem Bundesland den Ausbau der Windenergie verhindern. Nach den Vorstellungen der LAG VSW muss sogar in einem Radius von zehn Kilometern (das entspricht einer Fläche von mehr als 300 Quadratkilometern pro Schwarzstorchhorst!) um jeden Horst die mögliche Gefährdung geprüft werden. Potenzielle Ausschlussfläche bei Schwarzstorchvorkommen wäre danach eine Fläche von beinahe der dreifachen Größe von Rheinland-Pfalz und NRW. Naturschutzrechtliche Aspekte können sich also in ganz erheblichem Umfange als Ausbauhemmnis für die Windkraft erweisen, obschon das Bofinger-Gutachten ein Überangebot in Betracht kommender Flächen bescheinigt und die Artenvorkommen in den „konfliktfreien“ Gebieten anzutreffen sind.

Wenn man mit der LAG NSW Pufferzonen in einem Radius von mindestens 1200 Metern um alle Naturschutzgebiete für erforderlich erachten wollte, ergäben sich für unseren Kreis weitere erhebliche Ausschlussflächen. Im Kreis sind 17 Naturschutzgebiete (NSGe) mit Flächen von 5 bis zu 1100 Hektar ausgewiesen. Geht man von einer durchschnittlichen Größe von knapp 100 Hektar aus und rechnet den Radius der Pufferzonen hinzu, erhöht sich die Schutzzone pro NSG von gut drei auf über 36 Quadratkilometer. Rein rechnerisch, also ohne Berücksichtigung der Überschneidungen, wäre allein damit die gesamte Fläche des Kreises Altenkirchen Ausschlussfläche für die Windenergie.

Ein anderer Aspekt, welcher von Naturschützern angeführt wird, welcher aber bei Bofinger nicht auftaucht, ist der Vogelzug. Wildgänse oder Kraniche benötigen auf ihrem Durchzug Rastplätze. Orte also, die nicht zu ihrem Lebensraum gehören, sondern wo sie sich an einigen wenigen Tagen oder Stunden aufhalten. Hier hält die LAG VSW für jeden Rastplatz eine Pufferzone von 3000 Meter Radius als Windkraft-Ausschlussgebiet für erforderlich, schreibt aber weiter vor, dass Gefahren für den Vogelzug in einem Radius von 6000 Metern um den Rastplatz geprüft werden müssen, da ein Ausschluss der Windkraft geboten sein kann. Da die Vogelzüge über ganz Rheinland-Pfalz hinweggehen und die Rastplätze bei den Vogelzügen durchaus wechseln können, kann sich auch hier ein riesiges Windkraft-Ausschlussgebiet auftun. an

„Windkraft: Fördert Naturschutz Artensterben?“

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 27. September 2012, Seite 29 von Redakteur Andreas Neuser

Energiewende BUND-Mitglied Hagemann richtet Augenmerk auf Gefahren durch Klimawandel – Position zu Giebelwald und Stegskopf überdenken

Kreisgebiet. Die Nutzung der Windkraft im Kreis Altenkirchen ist stark in der Diskussion. Für rund 100 Windräder wurden hier bereits Standorte ausgesucht. Auch der Giebelwald bei Kirchen und der Stegskopf sind als Standorte im Blick von Investoren. Doch genehmigt ist noch nichts. Vonseiten der Umweltschutzverbände, aktuell gestützt durch ein Vogelgutachten und auch den Landesentwicklungsplan, wird argumentiert, dass aus Naturschutzgründen Giebelwald und vor allem das „ökologische Juwel“ Stegskopf als Standorte von Windkraftanlagen außen vor sind. Roter Milan und Schwarzstorch seien dort zu schützen, ist ein Argument. Stattdessen sollte der Stegskopf zum Naturschutzgebiet werden. Auch in anderen Regionen des Kreises, so wird inzwischen bei der Kreisverwaltung befürchtet, könnten Windräder aus Gründen des Vogelschutzes nicht möglich sein.

Aber bei der BUND-Kreisgruppe Altenkirchen ist die Meinung zur Nutzung der Windkraft in FFH-Gebieten nicht einheitlich. So hat BUND-Mitglied Friedrich Hagemann aus Birken-Honigsessen ein eigenes Positionspapier erstellt. Er kommt zu der Erkenntnis, dass der BUND seine Position zu Giebelwald und Stegskopf noch einmal überdenken sollte.

Hagemann argumentiert, dass der Klimawandel unbedingt gestoppt werden müsse. Dazu sei der Ausbau der Windenergie zügig notwendig. Werde der Klimwandel nicht aufgehalten, dann drohe ein großes Artensterben. So befürchtet Hagemann, „wer Windkraft mit Naturschutz ausbremst, der läuft Gefahr, durch Förderung des Klimawandels dazu beizutragen, das zu fördern, was er gerade verhindern will: weltweites Artensterben, weltweite Naturvernichtung“.

In einem umfassenden Positionspapier, das 21 Seiten stark ist, führt das BUND-Mitglied aus: „Schon jetzt sterben Tag für Tag viele Arten aus. Die Rate für das Artensterben ist nach Angaben des Kopenhagener Forschers Carsten Rahbeck 100- bis 1000-mal so hoch, wie es der natürlichen Rate entspricht, so hoch wie kein Mal in den letzten 65 Millionen Jahren der Erdgeschichte. Schon jetzt trägt der Klimawandel zu dem Artensterben wesentlich bei. Der Beitrag des Klimawandels wird jedoch mit jedem zehntel Grad, den die Erdtemperatur ansteigt, größer. Es werden nicht nur alpine Pflanzengesellschaften sein, die durch den Klimawandel zugrunde gehen. Manche Schätzungen gehen davon aus, dass bei einem ungehemmten Anstieg der Klimagase und der Beschleunigung des weltweiten Temperaturanstiegs bis 2050 eine Million Arten aussterben werden. Wer dem vorbeugen will, muss sich für Energieeinsparung, Effizienz und 100 Prozent Erneuerbare engagieren. Wer die Vielfalt unserer Kulturlandschaft erhalten wissen will, muss der Klimaveränderung den Kampf ansagen. Wer die Windkraft aus Gründen des Naturschutzes ausbremsen will, ist in Gefahr, durch Förderung des Klimawandels dazu beizutragen, das zu fördern, was er gerade verhindern will: das weltweite Artensterben, die weltweite Naturvernichtung.

Darum muss der BUND, Bundesverband und Landesverband, seine Position zum Ausbau der Windenergie in Natura-2000-Gebieten überdenken. Wenn der BUND eine Verspargelung der Landschaft ablehnt, darf er nicht den Windkraftausbau an Schwachwindstandorten fördern. Und die Kreisgruppe des BUND ist gehalten, ihre Position zu den Natura-2000-Gebieten Giebelwald und Stegskopf zu überdenken.“

Umweltverbände beziehen sich bei ihrer Argumentation, dass FFH-Gebiete in Rheinland-Pfalz für Windräder nicht gebraucht werden, immer wieder auf die Bofinger-Studie zum Potenzial der Windenergie. Mit dieser Studie hat sich Hagemann intensiv auseinandergesetzt. Er vertritt die Auffassung, dass sie einige Dinge nicht berücksichtige, nur eine Plausibilitätsuntersuchung gewesen sei und von Umweltverbänden falsch interpretiert werde.

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Das umfangreiche Positionspapier von BUND-Mitglied Friedrich Hagemann finden Sie hier

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Windkraft soll Naturschutz finanzieren helfen

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Dienstag, 11. September 2012, Seite 15, Redakteur: Daniel Weber

Stegskopf Daadens Bürgermeister Schneider fordert weiter eine Mischnutzung aus Ökologie, Gewerbe und Energiegewinnung

Emmerzhausen/Daaden. In der Frage um die Zukunft des Truppenübungsplatzes Daaden machen die Anrainergemeinden des Stegskopfs weiter Druck. Sie wünschen sich nach dem Abzug der Bundeswehr auf dem Areal eine Kombination aus Ökologie, Gewerbe und Windkraft. Ein reines Naturschutzgebiet, wie von Umweltverbänden gefordert, lehnen sie ab. „Ich erwarte von Mainz ein klares Signal“, sagt Daadens Bürgermeister Wolfgang Schneider, der dafür plädiert, der Windkraft auf dem Stegskopf eine Vorrangstellung zuzuweisen. 2014 wird die Bundesanstalt für Immobilienfragen Eigentümerin des 2000 Hektar großen Areals, über eine mögliche Unterschutzstellung wird aber auf Landesebene entschieden.

Dieser Tage flatterte Schneider ein Schreiben von Landeswirtschaftsministerin Eveline Lemke auf den Tisch. Im Brief, der an alle kommunalen Verwaltungschefs ging, heißt es, das Land setze auf erneuerbare Energien, und wolle auf dieser Grundlage bis 2030 Stromexportland werden. Er sei „dankbar“ für diesen Ansatz, sagt Schneider. Denn geht es nach den Anrainergemeinden, wird der Wind über dem Stegskopf künftig einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

Schneider hat wiederholt betont, wie sehr das Areal für die Windkraftnutzung prädestiniert sei: Es handele sich um einen der windhöffigsten Standorte im Umkreis mit weitem Abstand zu den Wohngebieten. Breite, befestigte Straßen für den Bau seien vorhanden, „man muss also keine Schneisen mehr in den Wald schlagen“. Und letztlich könne man hier – statt einer weiteren Verspargelung der Landschaft – Windräder konzentrieren. „Eine ideale Situation, die es so im Kreis nirgendwo gibt. 20 große Windräder würden hier soviel abwerfen, dass der Kreis energieautark würde.“

Doch die Windkraft soll nur ein Aspekt sein. Nach den Plänen der umliegenden Kommunen sollen sich auf dem Noch-Militärgelände Gewerbebetriebe ansiedeln können und ein Stück weit den Wegfall der 120 zivilen Arbeitsplätze kompensieren. Im nordöstlichen Bereich des Truppenübungsplatzes bei Emmerzhausen wäre dies sogar ohne baulichen Aufwand möglich: Beim ehemaligen Mobilmachungsstützpunkt handelt es sich um eine fünf Hektar große Fläche mit mehreren Hallen, die über Wasseranschluss und gute Anbindung zu Autobahn und Flughafen verfügen. Auch eine Breitband-Versorgung wäre leicht zu realisieren. Sollten sich hier Betriebe ansiedeln, wäre das, so Schneider, „ein großer Schritt“ – zumal Gewerbeflächen in der VG Daaden rar gesät sind. Der Verwaltungschef sieht rund um den Stegskopf zudem reichlich Potenzial für einen sanften Tourismus.

Doch was ist mit dem Artenreichtum, den ökologisch kostbaren Wäldern und Offenlandschaften? Schneider stellt klar: „Wir reden bei der wirtschaftlichen Nutzung nicht über das gesamte Gelände. Uns allen ist klar, dass der Naturschutz einen besonderen Stellenwert behalten muss.“ In Reinform habe es diesen aber seit Eröffnung des Truppenübungsplatzes 1958 nie gegeben, und auch künftig könne man die Flächen nicht einfach sich selbst überlassen: Dann drohe Wildwuchs, der die schützenswerten Bereiche überlagere. Schneider schwebt deshalb eine Nutzung vor, die ökonomisch so viel abwirft, dass die Erträge die Kosten für die landschaftliche Unterhaltung abdecken: „Das Ziel ist: weg von den Fördertöpfen, hin zur eigenverantwortlichen Pflege.“

 

Ministerin Lemke legt 6-Punkte-Papier vor: „Energiewende muss unseren Unternehmen Nutzen bringen“

In einem heute vorgelegten 6-Punkte-Papier beschreibt Wirtschaftsministerin Eveline
Lemke für die Unternehmen wesentliche Punkte bei der Umsetzung der
Energiewende in Rheinland-Pfalz. Dargestellt werden jeweils das gesetzte Ziel, der
Weg dahin und der aktuelle Stand.

siehe: http://t.co/Srpupgpw

Windkraft für die Region Westerwald

Seit der Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz und auch der Städte und Gemeinden im Westerwald, gemeinsam Bereiche für die Nutzung der Windenergie im neuen Flächennutzungsplan auszuweisen, wird erneut über resourcenschonende Energiequellen im Westerwald diskutiert. Einige Städte und Gemeinden wollen dabei nicht nur eine passive Rolle einnehmen, sondern durch den Betrieb eigener Windkraftanlagen aktiv die Wertschöpfung der Region zukommen lassen.
Die MaxWäll-Energie Genossenschaft bietet sich dabei als Partner an, um den für die Bürgerbeteiligung immer wichtiger werdenden Erfolgsfaktor zu garantieren.

In der Photovoltaik wurde dieser Weg schon beschritten und soll nun auch in Zukunft bei der Windkraft weiter gegangen werden.
In Kooperation mit dem Landkreisen Westerwald, Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und den Städten und Gemeinden wird die MaxWäll-Energie eine einfache und effektive Möglichkeit für jeden Bürger bieten, sich an Windkraftanlagen vor Ort zu beteiligen.
„Das gemeinsame Ziel muss dabei zum einen sein, eine möglichst hohe Wertschöpfung in der Region zu erzielen, und zum anderen den Abfluss der Erträge an anonyme Investoren von außerhalb zu verhindern“, statuierten die Initiatoren der Genossenschaft von Anfang an.

In diesem Modell könne man flexibel alle Anforderungen und Betreibermodelle wiederfinden, um so für Bürger, Unternehmen, Städte und Gemeinden vor Ort die bestmögliche Lösung darstellen zu können. „Wenn man die Windkraftanlagen in Sichtweite stehen hat, soll auch jeder mitmachen können“, so Peter Müller, Sprecher des Gründungsteams.

Die Bürgerbeteiligung im Windkraftbereich ist aber nur ein Bestandteil der Zielsetzung, unter dem Motto „Energie für die Region!“ mehr für die Bürger des Westerwalds zu erreichen. Wir werden unser Engagement für den Westerwald erweitern und zukünftig Regionalentwicklungsprojekte in Bereichen der „weichen Standortfaktoren“ (z. B. Kultur-/Bildungsangebote, Freizeitmöglichkeiten) in der Region unterstützen.

 

Fragen und Antworten zur Windkraft im Westerwald


1  |  Wo sollen Windkraftanlagen im Westerwald gebaut werden?

In jeder Kommune hat die Kommunalverwaltung die Hoheit über die Flächennutzungs-Planung in der eigenen Gemarkung. Bei dieser Planung sollen Vorranggebiete und Ausschlussflächen für neue Windparks definiert werden. Neben der Berücksichtigung von ausreichendem Abstand zur nächsten Wohnbebauung sowie zu naturschutzfachlich sensiblen Bereichen wird Wert darauf gelegt, neue Anlagen zu wenigen größeren Windparks zusammen zu fügen. Dadurch wird der Errichtung einzelner verstreuter Anlagen und deren optische Wirkung als „Verspargelung“ entgegen gewirkt.
Die Ergebnisse der gemeinsamen Flächennutzungsplanung werden in jeder Kommune eigenständig offen gelegt und in den Gremien beschlossen.


2  |  Wer soll die neuen Windkraftanlagen betreiben?

Das Recht zur wirtschaftlichen Nutzung eines ausgewiesenen Windkraftstandortes liegt erst einmal immer beim entsprechenden Grundstückseigentümer. Erklärtes Ziel der Kreis- und Kommunal-Politik ist es aber, eine möglichst hohe Wertschöpfung aus neuen Windkraftanlagen in der Region zu erhalten und die Akzeptanz über breite Beteiligungsmöglichkeiten zu steigern. Dafür werden sich verschiedene Kommunen – unterstützt durch die MaxWäll-Energie Genossenschaft – auf den Weg machen, Betreibermodelle mit finanzieller Beteiligung der öffentlichen Hand und der Bürgerschaft aufzustellen.
Verfügt die Standortkommune über eigene Flächen in den Windkraft-Vorranggebieten, stehen ihr für ein solches Beteiligungsmodell alle Wege offen. Bei privaten Flächenbesitzern werben die Kommunen dafür, die Flächen an ein gemeinsames Betreibermodell zu verpachten. Neben der üblichen Pacht, die an den Grundstückseigentümer gezahlt wird, hat er natürlich auch die Möglichkeit, sich finanziell am Betrieb der Windkraftanlagen zu beteiligen.


3  |  Wer profitiert von neuen Windkraftanlagen?

Über den Betrieb von Windkraftanlagen in Zusammenarbeit mit Kommunen und einer starken Bürgerbeteiligung kann die Wertschöpfung aus der Stromproduktion bestmöglich in der Region gehalten werden. Kommunale Bürgschaften, gesammeltes Bürgerkapital und Kredite der regionalen Banken sorgen dafür, dass die Erträge nicht an externe Investoren abfließen.
Außerdem setzt sich die Maxwäll-Energie Genossenschaft dafür ein, die Aufträge zum Anlagenbau – soweit es möglich ist – in der Region zu vergeben. So können Erd-, Beton- oder Kabel-Arbeiten sehr gut von Unternehmen vor Ort angeboten werden. Denn schon heute sind innovative Metall-, Kunststoff- und Maschinenbau-Firmen aus dem Westerwald gefragte Zulieferer für den Windkraftanlagen-Bau in ganz Europa.


4  |  Wie kann ich mich an regionalen Windkraftanlagen beteiligen?

Jeder interessierte Bürger hat die Möglichkeit, Anteile an der MaxWäll-Energie Genossenschaft zu zeichnen. Durch die kleine Staffelung der Genossenschaftsanteile von 100 EUR (bei einer Mindestmenge von fünf, also 500 EUR, und einer derzeitigen Maximaleinlage von 100.000 EUR pro Mitglied) kann jede und jeder profitieren und einen Beitrag leisten zur regionalen Wertschöpfung und zum Klimaschutz.


5  |  Wie kann ich eigene Flächen in dieses Beteiligungsmodell einbringen?

Private Flächen innerhalb der ausgewiesenen Windkraft-Vorranggebieten der Kommunen werden von der MaxWäll-Energie Genossenschaft gepachtet, um gemeinsame Beteiligungsmodelle mit Kommunen und Bürgern zu realisieren. Gerne besprechen wir mit Ihnen Ihre Möglichkeiten, eigene Flächen einzubringen, und unsere Angebote zu gemeinschaftlichen Pachtmodellen. Außerhalb der eigentlichen Standfläche der Windkraftanlage sowie der Zufahrts- und Errichtungs-Flächen kann hierbei die land- und forstwirtschaftliche Nutzung der Flächen erhalten bleiben.

 

Bei weiteren Fragen zur Windkraftnutzung, zu den Möglichkeiten der Beteiligung sowie zur Verpachtung von möglichen Flächen sprechen Sie uns an:

Peter Müller
Telefon 02681/7889097   |   info@maxwaell-energie.de