Regionalförderung für die Kleinsten

Vor wenigen Tagen noch wurde auf der Generalversammlung die maxwäll Regionalförderung erneut in Höhe von 8.000€ für dieses Jahr beschlossen – währenddessen können wir mit Freude die Umsetzung von geförderten Projekten aus dem letzten Jahr beobachten. Die Kindertagesstätte Schatzfinder in Daufenbach bei Puderbach wurde vergangenes Jahr mit 1.500 Euro gefördert. Die Kita hat die Mittel für die Anschaffung eines neuen Kletterseilgartens verwendet, um die körperliche Betätigung der Kinder im Außenbereich weiter zu unterstützen und ein neues spannendes und motivierendes Angebot zu schaffen. Der frisch installierte Fun Parcours mit zwei Schrägleitern und einer Horizontalleiter von Rhinozeros Kindergarten- und Schulausstattung kann nach Aushärtung des Betons nach den Sommerferien 2026 von den etwa 85 Kita Kindern bespielt werden. Maxwäll wünscht viel Freude beim Klettern und Spielen!

Sonnenjahr 2025: Maxwäll-Energie Genossenschaft erzielt Ertragsrekord und beschließt 5,5 % Dividende bei Generalversammlung

Altenkirchen. Zur diesjährigen Generalversammlung lud die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ihre Mitglieder am 13. Juni 2026 in die Stadthalle Altenkirchen ein. Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann führte durch die Tagesordnung und konnte den Mitgliedern ein rundum erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 präsentieren.

Ertragsrekord und messbarer Klimaschutz

Wie Vorstandsmitglied Sebastian Pattberg in seinem Bericht erläuterte, war 2025 für die fünf Solarparks der Genossenschaft in Rennerod, Boden, Wölferlingen, Wissen und Grünebach ein sonnenreiches Jahr. Mit 7,4 Millionen Kilowattstunden erzeugtem Sonnenstrom erreichte Maxwäll einen neuen Ertragsrekord – ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6,5 Mio. kWh). Damit deckte die Genossenschaft 2025 den Strombedarf von rund 6.100 Menschen und vermied umgerechnet rund 5.100 Tonnen CO₂. Besonders anschaulich macht das eine Zahl, die Pattberg den Mitgliedern vorrechnete: Bereits die Mindestbeteiligung von 500 Euro reichte 2025 aus, um eine Tonne CO₂ einzusparen – eine unmittelbar nachvollziehbare Klimaschutzwirkung.

„2025 war für unsere Solarparks ein gutes Jahr – wir können sehen, wie sich die Energiewende in der Region auszahlt, für unsere Mitglieder ebenso wie fürs Klima“, resümierte Friedrich Hagemann.

5,5 Prozent Dividende und 8.000 Euro für die Region

Die gute Ertragslage spiegelte sich auch in der Beschlussfassung der Versammlung wider: Die Mitglieder stellten den Jahresabschluss 2025 fest, beschlossen eine Dividende von 5,5 Prozent und stellten erneut 8.000 Euro für die Maxwäll-Regionalförderung bereit. Damit unterstützt die Genossenschaft seit 2014 mit mittlerweile über 60.000 Euro mehr als 60 gemeinnützige Projekte in der Region – finanziert aus den Erträgen der eigenen Solarparks. In diesem Jahr stellten Vertreterinnen und Vertreter der Westerwälder Clowndoktoren aus Westerburg (2.000 Euro) und des Kulturbüros Felsenkeller aus Altenkirchen (1.000 Euro) ihre mit Mitteln der Regionalförderung unterstützten Projekte vor und bedankten sich für die Unterstützung.

Impulsvortrag: Energiewende in Bürgerhand

Einen inhaltlichen Höhepunkt der Versammlung bildete der Impulsvortrag von Markus Mann zur Entwicklung der Energiewende. Mann gab einen Überblick über die Preisentwicklungen an den Märkten für Erneuerbare Energien und Speichertechnologien sowie über globale Branchentrends und machte den Mitgliedern Mut und Lust, die Energiewende weiterhin in Bürgerhand voranzutreiben.

Ausblick: Batteriespeicher, neue Solarparks und Nachrangdarlehen

Im zweiten Teil der Versammlung berichtete Vorstand Gerd Stein über den Zustand der Bestandsparks sowie über neue Projekte. Sichtbarstes Zeichen des Wachstums ist der im Bau befindliche Solarpark Boden-Pletschmorgen (rund 2 MWp), der künftig durch den ersten Großbatteriespeicher der Genossenschaft (rund 2 MW / 4 MWh) ergänzt werden soll. Für die Finanzierung dieses Speichers findet derzeit eine Beteiligungsrunde für Mitglieder statt. Daneben befinden sich mit dem Solarpark Stahlhofen (rund 1 MWp) und dem Solarpark Waldbreitbach (rund 3,2 MWp mit rund 7 MWh Batteriespeicher) zwei weitere Projekte kurz vor Baureife.

„Mit dem Batteriespeicher in Boden-Pletschmorgen gehen wir den nächsten konsequenten Schritt: Wir wollen, dass unser Sonnenstrom zukünftig noch besser genutzt werden kann und einen Beitrag zur Netzstabilität in der Region leisten“, erklärte Vorstand Gerd Stein.

Im Rahmen der Versammlung fanden außerdem Nachwahlen zum Aufsichtsrat statt, nachdem Holger Siems sein Mandat niedergelegt hatte. Friedrich Hagemann dankte Holger Siems für sein langjähriges Engagement, mit dem er die Genossenschaft seit ihrer Gründung geprägt habe. Holger Siems verabschiedete sich „bis zur nächsten Generalversammlung“ und bleibt der Genossenschaft somit freundschaftlich verbunden. Als Nachfolger wurden gleich zwei Bewerber durch die Versammlung gewählt: Durch die Wahl von Ralf Käppele und Edgar Schmidt wächst der Aufsichtsrat somit von sechs auf sieben Mitglieder an.

Dank an die Mitglieder

Das Team von Maxwäll bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für die rege Teilnahme und den konstruktiven Austausch. Wer sich für die Energiewende in der Region engagieren möchte, ist bei Maxwäll herzlich willkommen – als neues Mitglied, mit Projektideen für die Regionalförderung oder mit geeigneten Flächen für neue Solar- und Speicherprojekte.

Neue Klettererlebnisse für kleine Entdecker – maxwäll eG unterstützt Waldgruppe Wisserland

Wir freuen uns, die Waldgruppe Wisserland der Kita Löwenzahn in Katzwinkel mit einer Spende in Höhe von 400 Euro aus der Regionalförderung 2024 unterstützt zu haben.

Mit den Fördergeldern konnte die Einrichtung nun ihren Niedrigseilgarten erweitern und um zahlreiche neue Elemente bereichern: Statikseile, Schlaufenbänder, Karabinerhaken, Umlenkrollen, ein Klettertau, Schaukelteller und ein Kletternetz bieten den Kindern nun noch mehr Möglichkeiten, sich auszuprobieren, zu balancieren und gemeinsam Abenteuer im Wald zu erleben.

Das Team der Waldgruppe berichtet von großer Begeisterung bei den Kindern und Fachkräften: Die neuen Materialien schaffen ein spannendes und vielfältiges Erlebnisfeld, das Bewegung, Teamgeist und Selbstvertrauen fördert – ganz im Sinne einer naturnahen und aktiven Pädagogik.

„Wir möchten uns nochmals herzlich bei der maxwäll eG für diese Möglichkeit und das tolle Projekt der Regionalförderung bedanken!“, so das Team der Waldgruppe Wisserland.

Auch wir von maxwäll eG freuen uns sehr, dass unsere Unterstützung im Westerwald auf so fruchtbaren Boden fällt – und dass durch die Regionalförderung Projekte entstehen und unterstützt werden, die Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Freude verbinden.

Wir wünschen der Waldgruppe Wisserland und der Kita Löwenzahn weiterhin viel Spaß beim Klettern, Balancieren und Entdecken!