Mahnwache für mehr Klimaschutz durch Windkraft und erneuerbare Energien!

Bürgerinitiativen gegen Windkraft gibt es im ganzen Land. Die BI – Wildenburger Land organisiert zusammen mit anderen BI’s und dem „Redner“ – Harry Neumann – einen Protestmarsch von Friesenhagen zum Schloss Crottorf.

Lange genug haben wir uns die Angstmacherei, unehrliche Argumente und das rückwärtsorientierte egoistische Handeln der Energiewendegegner anhören müssen.

Einfach sitzen bleiben und nichts tun schadet der Menschheit schon heute. Vielmehr jedoch belastet es kommende Generationen! Wir müssen aufstehen und handeln.

Daher bitten wir im Namen von mehr als 600 Mitgliedern der regionalen Bürgerenergiegesellschaften um Ihre Unterstützung.  

Generalversammlung 6. April 2019

Vorstand und Aufsichtsrat der Maxwäll eG sind zufrieden: Nach einem rekordverdächtigen Solarjahr 2018 können die Betreiber von regionalen Photovoltaikanlagen 4,5 % Dividende an ihre knapp 300 Mitglieder auszahlen.

„2018 war ein strahlendes Sonnenjahr für die Maxwäll Genossenschaft“, so Vorstand Andreas Weller in seinem Bericht bei der Generalversammlung am 6. April im Saal des Kinos „Wied-Scala“ in Neitersen. Die Sonneneinstrahlung übertraf das langjährige Mittel deutlich: Das Wirtschaftsjahr 2018 wurde mit einer Bilanzsumme von über vier Millionen Euro positiv abgeschlossen und die weiterhin steigenden Zahlen sowohl der Mitglieder als auch der Geschäftsanteile bestätigten den bisherigen Kurs der Energiegenossenschaft, die mehrere Solarparks in den Landkreisen Altenkirchen und Westerwald betreibt. Die Rekorderträge, die an allen Westerwälder Standorten erwirtschaftet wurden, hätten sogar eine Dividende von über 6 % ermöglicht. Im Interesse einer nachhaltigen Fortentwicklung enschied sich die Genossenschaft jedoch für die Auszahlung von 4,5 %.

Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann, der die Generalversammlung leitete, bestätigte die geordnete Buchhaltung und dass die Tätigkeit im Berichtszeitraum in Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung ausgeübt wurde. Weiterhin attestierte die im Geschäftsjahr turnusmäßig durchgeführte Prüfung des genossenschaftlichen Prüfungsverbandes der Maxwäll „geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“ und die „gesicherte Fortführung des Geschäftsbetriebs“.

Durch ihre, in der Satzung verankerte, Regionalförderung hat die Maxwäll eG auch 2018 ihre Verbundenheit mit der Region gezeigt: Rund 2500 Euro wurden an lokale Projekte im Geschäftsgebiet ausgeschüttet: Gefördert wurde die Kulturarbeit des Haus Felsenkeller eV mit ihrem Spiegelzeltprogramm in Altenkirchen sowie das Kulturwerk in Wissen für sein ökologisches Musiktheaterstück „Motte will MEER“. Helmut Nöllgen stellvertretend fürs Haus-Felsenkeller sowie Dominik Weitershagen fürs Kulturwerk Wissen nutzten die Gelegenheit, den anwesenden Genossen die geförderten Projekte persönlich vorzustellen.

Nachdem Vorstand und Aufsichtsrat von den im Programmkino versammelten Mitgliedern einstimmig entlastet wurden, informierte Vorstand Gerd Stein über die Planungen für 2019: auch im aktuellen Jahr setzt Maxwäll auf Expansion mit zwei neuen Solarparks und Erweiterungen von drei bereits vorhandenen Anlagen.

Besuch der MDBs Gabi Weber und Timon Gremmels (SPD) in Boden

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Gabi Weber und Timon Gremmels besuchten die maxwäll Energie-Genossenschaft eG in Boden und sprachen mit Mitgliedern und Vorstand über das neue Energiesammelgesetz.

Gabi Weber und Timon Gremmels zu Besuch bei der maxwäll Energie-
Genossenschaft eG in Boden


Die maxwäll eG nimmt die Energiewende vor Ort selbst in die Hand und stärkt damit nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Davon konnten sich die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabi Weber und ihr Kollege Timon Gremmels beim Besuch des Solarparks Steinkaut in Boden selbst überzeugen. Mit einer Anlagenleistung von 2,5 Megawatt-Peak wird hier pro Jahr Strom für mehr als 600 Haushalte aus Sonnenenergie erzeugt.
Gremmels, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, berichtete im
anschließenden Gespräch über das am vergangenen Freitag verabschiedete
Energiesammelgesetz, bei dem er federführend den Bereich der Photovoltaik für die SPD Bundestagsfraktion mitverhandelt hatte.

Trotz aller Verbesserungen steht auch weiterhin das im Koalitionsvertrag
vereinbarte Ziel, dass bis zum Jahr 2030 65% des Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbarer Energien sind.
Die Rolle des Naturschutzes bei der Erneuerung bestehender Windenergieanlagen, sowie bei deren Neubau ist den Vertretern von maxwäll ein besonderes Anliegen und wurde im Gespräch intensiv diskutiert. Die eG will ihren Beitrag dazu leisten und künftig
in Windenergie-Anlagen investieren, denn im Weserwald pfeift ja bekanntlich der Wind so kalt.

Regionalförderung 2018

Zwei Preisträger waren es in diesem Jahr, die auf Vorschlag von Mitgliedern der Energiegenossenschaft Maxwäll für eine Förderung ausgewählt wurden. Sie alle konnten am Sitz der Energiegenossenschaft in Altenkirchen am 7. Dezember 18 den symbolischen Scheck entgegennehmen.

Zu diesen als förderwürdig erachteten Projekten gehört das Kulturbüro Haus Felsenkeller in Altenkirchen. Den Preis von Maxwäll in Höhe von 1500 € nahm Geschäftsführer Helmut Nöllgen vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Maxwäll eG Hr. Hagemann entgegen. Gefördert wird der Beitrag des Felsenkellers zur Belebung der kulturellen Szene im Westerwald – insbesondere durch die regelmäßig eindrucksvollen Konzerte, hochkarätigen Kabarettabende und Comedy im original 20er Jahre Spiegelzelt.

Ein weiteres Projekt, das von den Energiegenossen mit 650 € gefördert wird, ist das ökologische Musiktheaterstück „Motte will Meer“ im Wissener Kulturwerk. Das Stück regt das kleine und große Publikum zu einem bewussteren Konsum von Plastikprodukten sowie einem achtsameren Wegwerfverhalten an. Die Energiegenossen erhofffen sich von der Förderung vielfältige Lerneffekte für die Grundschüler.

Presse: Treffen Maxwäll – Malu Dreyer, Genossenschaftsidee im Bereich Energie und Schülergenossenschaften

Die Vertreter der Maxwäll-Energie-Genossenschaft eG informierten Frau Dreyer – im Rahmen der „Im Land daheim-Tour“ im sanierte Raiffeisenmuseum in Hamm –  über den Fortgang der Bemühungen im Bereich erneuerbare Energie.

http://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/72614-kurz-vor-der-wiedereroeffnung–malu-dreyer-besuchte-hammer-raiffeisenmuseum

Stellungnahme: Verpasst die EVM die energetische Zukunft?

Stellungnahme der NEBeG, des SFV e.V. – Infostelle Koblenz, der NaturFreunde Kettig und der Maxwäll-Energie Genossenschaft e.G. zu den in der RZ veröffentlichten Inhalten der Jahrespressekonferenz der EVM-Gruppe –

Neb4ot SolarFöderVerein NaturFreunde Kettig Maxwäll-Energie Genossenschaft eG

http://epaper.rhein-zeitung.de/eweb/rz/2018/09/15/B0/13/33212489/ (Originalartikel – Paywall)

Die Preise für Solarmodule sind seit 2010 um 80% gefallen, die PV-Energie kann bei einem Einfamilienhaus-Dach heute schon für 8 bis 10 Cent je Kilowattstunde produziert werden. Bis zum Jahr 2023 rechnet man damit, dass die Preise nochmals deutlich fallen. Dann wird es sich wirtschaftlich nicht mehr lohnen, neue Netze zu bauen, weil die Kosten der eigenen Erzeugung niedriger sind als alleine der Transport der Energie über das Netz. Spätestens dann verändert sich der Energiesektor unumkehrbar. Schon größere Energieunternehmen als die EVM sind durch ihre Haltung in existenzielle Schwierigkeiten geraten.

Die in der Pressekonferenz getätigte Äußerung, die EVM wolle „technologieoffen“ bleiben, lässt vermuten, dass sie kein zukunftsfähiges Konzept besitzt und lieber über die allgemein bekannten Schattenseiten der konventionellen Energieerzeugung hinwegsieht. Das Wort „technologieoffen“ schließt alles ein und nichts aus, auch nicht die Nutzung von Atomenergie. Wie muss man das Versprechen „100 Prozent Ökostrom von der EVM“ verstehen, wenn die EVM in der Pressekonferenz die Aussage trifft, dass „nur ein Bruchteil“ des Bedarfs in der Region produziert wird? Das Engagement der EVM-Gruppe bezüglich der Erzeugung Erneuerbarer Energien könnte dann ernst genommen werden, wenn auf den Dächern der EVM-Gebäude auch PV-Anlagen zu finden wären oder wenn die EVM einen eigenen Bilanzkreis für diesen Energiesektor vorlegen könnte.

Energieversorgung heute ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland existentieller als alles andere. Eneuerbare Energien und Speichertechnologie machen uns unabhängig und entziehen sich Spekulationen wie der weiteren Suche nach Öl und Gas. Die Stellungnahmen der Vorstandsvorsitzenden zum Thema Energiemarkt und Versorgungssicherheit hören sich dagegen archaisch bzw. wie ein Allgemeinplatz an: Josef Rönz meint zur Sicherheit der Energieversorgung: „Das hat sogar im kalten Krieg funktioniert.“ Bernd Wieczorek erklärt, dass es sich im Energiesektor um ein „hochspekulatives Umfeld“ handelt. Aha.

Der richtige Weg lautet, so viel wie möglich auf Ökostrom umzustellen. Davon spricht die EVM in ihrer Pressekonferenz nicht, sondern geht von einem Zeitraum von 20 Jahren aus, den die Umstellung noch benötigen könnte. Die EVM sollte sich die Klimaschutz-Bilanz des Rhein-Hunsrück-Kreises ansehen. Offensichtlich klappt die Umstellung auf die Erneuerbaren Energien bewiesenermaßen besser, als es die EVM glauben machen möchte.

Die EVM empfiehlt Heizkessel auszutauschen. Einen Kesseltausch von öl- bzw. gasbetriebenen Kesseln zu Gas-Brennwertthermen muss man aus ökologischen und ökonomischen Gründen sehr kritisch hinterfragen, denn ein solcher Kesseltausch bringt maximale Einsparungen von ca. 5-10%. Erdgas ist auch in keinster Weise klimafreundlicher als Heizöl. Die durchschnittliche Nutzung einer Feuerungsanlage beträgt 20-30 Jahre. Man geht also nicht das Problem an, sondern baut sich als Netzbetreiber einen Absatzmarkt auf, der 15 bis 20 Jahre keine Veränderung mehr zulässt.

Die EVM hält die 100%-Versorgung mit Erneuerbarer Energie zurzeit nur für „theoretisch“ machbar. Sie übersieht dabei, dass wir nicht mehr in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts leben. Wir haben inzwischen 2018. Die Speichertechnologien sind längst nicht nur marktreif, rund 100.000 Stromspeicher wurden in deutschen Haushalten bereits installiert. Das ist ein riesiger Speicher! 50% aller neu installierten PV-Anlagen werden inzwischen auch mit Speichern versehen.

In Lahnstein wird die EVM 350 Wohnungen über ein Blockheizkraftwerk mit Strom und Wärme versorgen. Auf das Konzept sollte man gespannt sein. Aber: Wie ökonomisch und ökologisch kann ein in Sommer- und Übergangszeit betriebenes Erdgas-BHKW gegenüber einer klimafreundlichen PV-Anlage, die keinen Brennstoff braucht, sein? Wohin mit der BHKW-Abwärme im Sommer? Leider ist von einer geplanten solaren Energienutzung beim Lahnsteiner Projekt nichts zu lesen.

Und noch ein Wort zu den Planungen der EVM bezüglich des ÖPNVs: Die Tatsache, dass der Vorstand der EVM weiterhin auf fossile Energien setzt, zeigt sich auch in der Umstellung der Busflotte. Das Argument, man warte auf E-Busse aus deutscher Herstellung, verkennt, dass wir alle aufgrund der Klimaerwärmung keine Zeit mehr haben, noch länger abzuwarten. Es sollte für einen „technologieoffenen“ Versorger ein leichtes sein, genügend Erzeugungsleistung aus Erneuerbarer Energie aufzubauen, um den regionalen Nahverkehr elektrisch zu betreiben. Geeignete Dächer für PV-Anlagen sind in der Region ausreichend vorhanden. Die von Abgasen und Fahrverboten bedrohten Bürger wären sicherlich dankbar.

Herr Rönz stellt sich hoffentlich auch der Verantwortung für die Zukunft seiner Mitarbeiter. Sein Einsatz für eine Zukunft mit den Erneuerbaren Energien sollte ihn diesbezüglich be*un*ruhigen.

Generalversammlung am 5. Mai 2018

Neitersen – Vorstand und Aufsichtsrat der Maxwäll eG sind zufrieden: Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr kann die Energiegenossenschaft 3 % Dividende an seine etwa 250 Mitglieder auszahlen.

„2017 war zwar ein durchwachsenes Sonnenjahr für die Maxwäll Genossenschaft“, so Vorstand Andreas Weller in seinem Bericht bei der Generalversammlung am 5. Mai im Saal des Kinos „Wied-Scala“ in Neitersen. Das Wirtschaftsjahr 2017 wurde aber mit einer Bilanzsumme von etwa 4,5 Millionen Euro positiv abgeschlossen und auch die steigenden Zahlen sowohl der Mitglieder als auch der Geschäftsanteile bestätigten den bisherigen Kurs der Energiegenossenschaft, die mehrere Solarparks im Raum Westerwald betreibt: unter Anderem die im Geschäftsjahr neu errichteten Parks in Wissen und Wölferlingen.

Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann, der die Generalversammlung leitete, bestätigte die geordnete Buchhaltung und dass die Tätigkeit im Berichtszeitraum in Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung ausgeübt wurde.
Weiterhin attestierte die im Geschäftsjahr turnusmäßig durchgeführte Prüfung des genossenschaftlichen Prüfungsverbandes der Maxwäll „geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“ und die „gesicherte Fortführung des Geschäftsbetriebs“.

Durch ihre, in der Satzung verankerte, Regionalförderung hat die Maxwäll eG erneut die Verbundenheit mit der Region gezeigt: Rund 2500 Euro wurden an lokale Projekte im Geschäftsgebiet ausgeschüttet. Gefördert wurden die Klima-/Umweltreporter der Grundschule Moselweiß, das Zirkusprojekt der Pestalozzi Grundschule in Altenkirchen und ein „EffCheck“ des Vereins „B-05 Kunst, Kultur“ aus Montabaur.

Nachdem Vorstand und Aufsichtsrat von den im Programmkino versammelten Mitgliedern einstimmig entlastet wurden, erfolgte die Neuwahl des Aufsichtsrats. Alle vier bisherigen Mitglieder (Friedrich Hagemann, Ralf Kneisle, Manfred Müller, Holger Siems) stellten sich erneut zur Wahl und wurden ebenso im Einvernehmen von den anwesenden Anteilseignern in ihrem Amt bestätigt.

Im Anschluss an das Pflichtprogramm und nach einer Pause umschrieb Vorstand Gerd Stein das Erfolgsrezept für 2017: kurzweilig informierte er zu Plaung und Aufbau der neu errichteten Parks, die trotz vieler Unwägbarkeiten letzlich mit Aussicht auf Erfolg erbaut werden konnten.

Unterstützung für Schülergenossenschaft oeko-e benötigt

Bei unserer Partner Schülergenossenschaft www.oeko-e.de finden Sie den Link „Gemeinsam finanzielle Bildung fördern“, der Sie zur Wettbewerbsseite

https://www.finanzielle-bildung-foerdern.de/projekt/schuelergenossenschaft-oeko-e-esg-in-zusammenarbeit-mit-der-rosbacher-raiffeisenbank-eg/

führt.

Wir möchten Sie ganz herzlich bitten, auf der Wettbewerbsseite rechts den grünen Button „Stimme abgeben“ anzuklicken und uns beim Online-Voting zu unterstützen. Wer einen iPad gewinnen möchte, kann seinen Namen und seine E-Mailadresse angeben, dies ist aber freiwillig und die Stimmabgabe für die Schülergenossenschaft funktioniert auch anonym.

Bitte leiten Sie diesen Aufruf auch an Familie, Freunde und Bekannte weiter, denn die Konkurrenz ist hart und die Schüler könnten das Preisgeld sehr gut als Startkapital für das neue Fair-Trade-Pausenkiosk und das Schülercafé der Oberstufe brauchen.

Maxwäll-Regionalförderung wird fortgesetzt

Drei Preisträger waren es in diesem Jahr, die auf Vorschlag von Mitgliedern der Energiegenossenschaft Maxwäll für eine Förderung ausgewählt wurden. Sie alle konnten bei einem kleinen Empfang in dem Maxwäll-Büro im Regio-Bahnhof Wissen den symbolischen Scheck entgegennehmen. Unter den vielen kreativen Projekten im Westerwald waren auch wieder zwei Initiativen von Schulen.

Zu diesen erfreulichen Initiativen gehören die Klima- und Umweltreporter der Grundschule Moselweiß in Koblenz. Diese Schüler veranstalten unter anderem Quiz-Wettbewerbe zu Umweltfragen, um auf diese spielerische Weise bei Jung und Alt ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wo auf diesem Felde Handlungsbedarf besteht. Der Preis von Maxwäll in Höhe von 600 € fördert die Anschaffung von zwei Solarsets für die Gewinner der Wettbewerbe.

Eine weitere Schulinitiative, die von den Energiegenossen mit 1.000 € gefördert wird, ist das Zirkusprojekt der Pestalozzi-Grundschule in Altenkirchen. Hier sollen die Grundschüler im April des nächsten Jahres eine Woche lang von einem in der Kreisstadt gastierenden Zirkus geschult werden, um dann in einer öffentlichen Veranstaltung auftreten zu können. Der Initiator, Grundschulrektor Fasel, bedankte sich bei Maxwäll für den wertvollen Startimpuls. Vielfältige Lerneffekte sind für die Grundschüler zu erwarten – von einem Ausleben des Bewegungsdrangs bis zu sicherem Auftreten in der Öffentlichkeit.

Bei der Förderung des Vereins „B-05 Kunst, Kultur, Natur“ aus Montabaur schlagen die Energiegenossen aus ihrer Sicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen unterstützen sie einen Verein, der mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen viel in der Region für die Kulturförderung und den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur tut. Zum anderen wird ein Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz geleistet, was zu den satzungsmäßigen Zielen von Maxwäll gehört. Die Erdbunker, welche der Verein von der Bundeswehr übernommen hat und in denen die Kunstausstellungen stattfinden, haben einen hohen Energieverbrauch. Dem will der Verein mit Unterstützung von Maxwäll in Höhe von 1500 € und mit einer Förderung des Landes Rheinland-Pfalz begegnen, indem er eine Energieeffizienz-Prüfung („Eff-Check“) durchführen lässt. Wer wie der Verein das Umweltbewusstsein der Menschen stärken will, muss mit einem ressourcenschonenden Umgang ein gutes Beispiel geben. Und es soll auch wirtschaftlich etwas bringen.

Weltklimagipfel: Rettet die Energiewende

Die Demo zum Weltklimagipfel am 4.11.2017 in Bonn
Das „ Event des Jahres“ für Opa und seine 4 Enkel

Für alle die nicht dabei sein konnten: Ihr habt was versäumt: So eine großartige, bunte, friedliche und dennoch engagierte Demo von überwiegend jungen Menschen, das war schon beeindruckend und ermutigend für unsere zukünftige Arbeit.
Mit Partnern aus der Bürgerenergie haben die Enkelkinder die anhängenden Transparente gezeigt und dazu den Text verteilt. Hierfür gab es Zustimmung von gleichzeitig demonstrierenden Bürgerenergiegenossenschaften, weil sie genau die gleichen Probleme bei geplanten Projekten haben und an angeblichen Naturschutzproblemen scheitern.
Zustimmung gab es auch von einer Führungsperson der GRÜNEN. In Mails der letzten Tage wurde die Aktion von wichtigen Vertretern des BUND ebenfalls für gut gefunden. Wenn man sieht, mit welch üblen Thesen „ Vernunftkraft“ und AfD gegen Klimaschutz und besonders gegen die Windkraft argumentieren, dann fehlt es an klaren Bekenntnissen zur Hauptsäule der Erneuerbaren. Es muss auch klargestellt werden, wer neben einigen Politikern und den Konzernen zum Scheitern der Energiewende beiträgt.
Es wurden zwar hervorragende Reden zum Kohleausstieg gehalten, aber wenig erläutert,
welche ausgereiften Techniken heute schon als Ersatz zur Verfügung stehen. Und noch
weniger wurde dargestellt, welchen ungeheuren Nutzen der weitere Ausbau der Windkraft
auch für den Naturhaushalt beinhaltet. Im anhängenden Text wird versucht, entsprechende
Möglichkeiten aufzuzeigen. Vielleicht können wir im BUND einmal in diese Richtung
diskutieren.
Wenn man die jetzt schon vorhandenen Alternativen zur Kohleverbrennung
engagiert propagiert, ist der Erfolg größer, als wenn man nur Forderungen
erhebt, so wichtig diese sind.
Mit Grüßen aus dem Westerwald
Karl -Heinz Groß
Weitere Infos auf aeks- energie.de


40 000 Windräder für den Naturschutz
Wie der Ausbau der Windkraft die Natur verbessert

Vorbemerkung: Der Klimawandel duldet keinen Aufschub. Die Klimaschützer in den
Verbänden fordern dazu eine Halbierung des Primärenergieverbrauches und eine
vollkommene Umstellung auf erneuerbare Energie. Dabei gehen fast alle Untersuchungen
davon aus, dass die Windenergie den Hauptanteil mit rd. 60 % zu den Erneuerbaren
beitragen soll. Dass das funktionieren kann, zeigt z.B. der BUND in seinem neuesten
„Konzept für eine Nachhaltige Energieversorgung“. Daraus beispielhaft einige Aussagen:
Der BUND fordert : Bis 2040 100% Erneuerbare Energie .Steigerung des Stromanteiles bei der Endenergie von 25 auf 70 %. . Anm: Trotz der geforderten Halbierung des Primärenergieverbrauches wird, wegen der Umstellung von Wärme und Verkehr auf sauberen Strom, der Stromverbrauch nicht abnehmen, sondern steigen. Von den laut BUND benötigen 715 TWh/a Strom sollen 400 TWh/a Windstrom -überwiegend an Land- sein und 190 TWh/a Sonnenstrom.
Der BUND fordert den Bau von 40 000 WEA an Land mit je 4 MW Leistung und geht dabei
von 2500 Vollaststunden aus. (Anm.: Diese sehr hohen Vollaststunden sind nur auf den
windhöffigsten Gebieten erreichbar.) Er fordert weiterhin die Ausweisung von durchschnittlich 2% der Landesfläche als Vorranggebiete für Windkraft. Diese sollen in einer bundesweiten Raumordnungsplanung mit der Landes- und der Regionalplanung abgestimmt werden. Vorschlag für ein aktives Mitwirken der Naturschutzverbände an dieser großen Aufgabe:
Der BUND erklärt,(andere Verbände sehen das ähnlich): „Der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energie und insbesondere die Minimierung der Flächeninanspruchnahme ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Energiewende. Wichtiges Kriterium ist, die Biodiversität national zu erhalten und zu verbessern“. Die geforderte Minimierung der Flächeninanspruchnahme und die Verbesserung der Biodiversität lassen sich leicht erreichen: Man muss dazu die Ausweisung von Windkraftstandorten zunächst nur nach der Windhöffigkeit festlegen, weil man dann mit möglichst wenig Windrädern Natur und Landschaft belastet. Über die geforderte großräumige Bundes,- Landes-und Regionalplanung können dann auch großräumige Ersatz -und Ausgleichsmaßnahmen
festgelegt werden. Dabei können die Naturschutzverbände mit ihrer Sachkenntnis mitwirken und wesentlich zur Verbesserung der Biodiversität beitragen. Wie viele, derzeit an der Finanzierung scheiternde Maßnahmen ließen sich realisieren!!! Einige in der Praxis bewährte Beispiele :
Neuer Urwald in der zehnfachen Fläche der für den Bau einer WEA benötigten, im Wald. Ein
vielfaches an Flächenstilllegung beim Bau auf landwirtschaftlichen Flächen. Anlage von Biotopen für gefährdete Vogel-und Insektenarten, Wildkatzenkorridore, Sicherung oder Neuanlage von Naturschutzgebieten, Maßnahmen gegen Vogeltod an Freileitungen, Bildung eines Fonds für Erhaltungsmaßnahmen an Biotopen o.ä. usw. Geht man davon aus, dass von den geforderten modernen 40 000 WEA noch etwa 30 000 gebaut werden müssen, ergeben sich nach den Sätzen von RLP von 100 000 €/WEA allein für den Eingriff in das Landschaftsbild Ausgleichszahlungen, die für Naturschutz eingesetzt werden können, in Höhe von 30 000×100 000 = 3 Milliarden €. Hinzu kommen die Ausgleiche für Natureingriffe. Weil viele gute Standorte sich in öffentlicher Hand befinden können die Pachteinnahmen für notwendige Klimaschutzmaßnahmen verwenden werden, ein zusätzlicher Klimaschutzbeitrag.

Der Ausbau der Windkraft bietet eine Riesenchance für Klimaschutz und Naturschutz, wenn die Naturschützer aktiv mitwirken.

Solarpark Wölferlingen

Offizielle Eröffnung am 27. Mai 2018

Nach etwa 1/2 jährigen Bauphase hat die Maxwäll Genossenschaft ihren neuen Solarpark in Wölferlingen offiziell eröffnet. Dazu wurden die Einwohner der Gemeinde am 27. Mai zu einem Umtrunk eingeladen: alle Interessenten hatten die Gelegenheit den Park und die eingesetzte Technik aus unmittelbarer Nähe in Augenschein zu nehmen.
Grund zur Freude hatte Vorstand Gerd Stein bei seiner Ausführung zu den vielen (auch bürokratischen) Unwägbarkeiten, jedoch die Anlage trotz Allem erfolgreich erbaut werden konnten und so nun auf der nach Süden abfallenden, etwa 1 Hektar großen, Fläche für etwa 300 Haushalte CO2-freier Strom erzeugt wird. Die naturnahe Beweidung durch Schafe „als Landschaftsgärtner“ passt sehr gut zur erneuerbaren Stromerzeugung und trifft im Ort auf gutes Feedback. Besonders praktisch: Die Solarmodule dienen gleichzeitig als „Unterschlupf“, die Schafe können sich bei hohen Temperaturen und hoher Sonneneinstrahlung darunter aufhalten.


Inbetriebnahme 23. April 2018

Luftaufnahme des Solarparks

Fotos April 2018 

Fotos vom 22. Februar 2018


Fotos vom 28. Oktober 2017


Fotos vom 26. Oktober 2017


Fotos vom 24. Oktober 2017


Fotos vom 23. Oktober 2017


Fotos vom 18. Oktober 2017


Fotos vom 17. Oktober 2017


Fotos vom Baubeginn am 16. Oktober 2017

Solarpark Wissen/Sieg

23. Feb. 2018 – Installation der Trafostation


16. Nov. 2017


14. Nov. 2017


13. Nov. 2017 – die ersten Module!


10. Nov. 2017


9. Nov. 2017


8. Nov. 2017


7. Nov. 2017


Erste Bauarbeiten am 4. Nov. 2017


Auf diesem Gelände soll der Park entstehen

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Filmvorstellung – Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Es hilft nichts, über den Klimawandel zu reden, wenn die Taten ausbleiben: Seit September läuft in den Kinos die Fortsetzung der Oscar-Doku über Al Gores Kampf gegen den Klimawandel.

Unsere Energiegenossenschaft wurde als nachhaltige, regionale Antwort auf den Klimawandel gegründet.
Daher zeigen wir am Dienstag, 17.10.2017 für unsere Genossenschaftsmitglieder, ihre Freunde und Interessierte diesen Film in der Wied-Scala in Neitersen (ab 19.00h – Filmstart: 20.00h)
Der Eintritt ist frei!

Vor 11 Jahren startete Dave Guggenheims Doku über den ehemaligen US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Al Gore und sein Engagement für die Bewusstseinsbildung rund um den Klimawandel. Der Film wurde mit zwei Oscars und zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet, und sorgte bei Millionen Kinobesuchern rund um den Globus für Um- und Weiterdenken. Gore zieht nach wie mit seiner aufrüttelnden Informationskampagne durch die Welt – und die beiden Filmemacher Bonni Cohen und Jon Shenk ziehen Zwischenbilanz. Cohen und Shenk begleiteten Gore durch Grönland, Indien, Europa, Asien und die USA, lassen Wissenschaftler und Politiker zu Wort kommen, präsentieren die Ergebnisse seiner unermüdlichen Arbeit, und zahlreiche seiner Mitstreiter, die sich überall auf der Welt für die Sache einsetzen. „Es ist unglaublich, wie weit wir schon gekommen sind“, sagt Gore. „Die Bewegung ist nicht mehr aufzuhalten.“ Aber bewegt sie sich schnell genug, um die Katastrophe abzuwenden?

Wir würden uns freuen, Sie am Dienstag in Neitersen begrüßen zu dürfen!

Bildungsreise nach Murau / Österreich

„Stellen Sie sich vor, Sie fliegen in der Nacht mit dem Flugzeug über Europa. Durch einen Blackout ist ganz Europa dunkel, nur Murau ist hell erleuchtet!“ Murau in der Steiermark hat es geschafft, sich selbst komplett mit Strom und Wärme zu versorgen. Unsere Exkursion führt uns zu Orten und Diskussionspartnern, die unsere Fragen beantworten: Wie ist das Versorgungsnetz organisiert? Wie werden Energieengpässe ausgeglichen? Wie wurde der Aufbau des Energienetzes finanziert? Wie hoch sind die Energiepreise für die Verbraucher? Welche positiven und negativen Erfahrungen wurden gemacht?

Wir beginnen unsere Exkursion mit einer Historischen Stadtführung durch Murau mit Besichtigung der Stadtpfarrkirche und des Schloss Murau; auch das Handwerksmuseum gehört dazu. Dabei erfahren wir mehr über die Beweggründe der Bürger, energieautark zu werden. Anschließend besichtigen wir einen energieeffizienten Ferienpark und ein „intelligentes“ Ferienhaus im Lachtal.  Danach starten wir die „Holz und Wasser: Elementetour“: Das Steirische Holzmuseum vermittelt uns Kenntnisse über den Holzbau in der Region Murau, und das Heizwerk gibt uns Informationen zu Wärmeerzeugung und zur Prozess-Wärmeversorgung. Dann besichtigen wir ein Druck- und Laufwasserkraftwerk, und natürlich steht auch die Versuchs- und Schaubrauerei auf unserem Programm. Bei allen Stationen stehen uns Experten und Verantwortliche zur Verfügung, die uns tiefere Einblicke in die Energieversorgung Muraus vermitteln.

 Weitere Informationen finden Sie hier

Diese Weiterbildungsveranstaltung ist nach dem Bildungsfreistellungsgesetz Rheinland-Pfalz anerkannt (Anerkennungsnummer: 0602/0967/17). Was bedeutet das für Sie?

Regionalförderung 2016

Am 12. Dezember wurden die diesjährigen Regionalfördermittel im Haus Felsenkeller übergeben:

  • Als Schulprojekt gefördert wird die Schülergenossenschaft Öko-E aus Windeck.
  • Die Arge Nister, die sich für die Wiederherstellung eines guten ökologischen Zustandes und den Artenerhalt im Fluss einsetzt.
  • Die Ortsgemeinde Astert für das Vorhaben, eine Wiese als Streuobstwiese zu gestalten.
  • Die Kinderkrebshilfe Gieleroth.

Ausführliche Presseberichte:
AK-Kurier
Rhein-Zeitung (Paywall!)regio2regio1