Wir trauern um Jürgen Salowsky

Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstand der Energiegenossenschaft maxwäll eG

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Jürgen Salowsky, der unserer Energiegenossenschaft seit ihrer Gründung eng verbunden war.

Sein Tod kam für uns plötzlich und völlig unerwartet. Umso schwerer fällt es uns, zu begreifen, dass wir ihn nur wenige Tage zuvor bei einer Veranstaltung unserer Energiegenossenschaft zur Regionalförderung begrüßen durften. Wir haben gemeinsam zusammengesessen, uns ausgetauscht, miteinander gesprochen – ohne zu ahnen, dass dies unsere letzte Begegnung sein würde.

Jürgen lebte nach dem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“

Als Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstand hat Jürgen Salowsky den Aufbau und die Entwicklung unserer Genossenschaft von Beginn an mitgeprägt. Mit großem persönlichem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Überzeugung setzte er sich für die Idee einer gemeinschaftlichen und nachhaltigen Energieversorgung und für die Stärkung unserer Region ein.

Wir sind dankbar für sein Wirken, sein Anpacken und seine Hilfsbereitschaft, für die gemeinsame Zeit und für die vielen Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen, die bleiben.

Wir werden Jürgen Salowsky als engagierten Wegbegleiter und geschätzten Menschen in dankbarer Erinnerung behalten.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Menschen, die ihm am nächsten standen.

Energiegenossenschaft maxwäll eG                                            

Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeitende

700 Mitglieder für die Energiewende im Westerwald

Die Energiegenossenschaft maxwäll wächst weiter: Anfang September durften wir unser 700. Mitglied begrüßen. Jörg Sturm aus Meudt ist der Jubiläumsgenosse und setzt damit gemeinsam mit vielen anderen Mitgliedern ein Zeichen für regionale Energieversorgung und lokale Wertschöpfung.

700 Menschen, die sich gemeinsam für eine nachhaltige Energiezukunft im Westerwald engagieren – diese Zahl markiert einen besonderen Meilenstein für die Energiegenossenschaft maxwäll.

Zu maxwäll gekommen ist Jörg Sturm gerade jetzt durch die regionale Berichterstattung. „Aufmerksam geworden bin ich auf die Energiegenossenschaft durch die lokale Presse im Zusammenhang mit der Solaranlage in Boden“, berichtet er. Die dortige Berichterstattung über den neuesten Solarpark der maxwäll eG weckte sein Interesse an der Arbeit der Genossenschaft und schließlich führte sein Weg zur Mitgliedschaft bei maxwäll.

Gemeinsam für eine starke Region

Für Jörg Sturm ist der Westerwald vor allem eines: eine lebenswerte Region mit einer starken Gemeinschaft. „Gute Infrastruktur, ein ausgeprägtes Vereinsleben, was in weiten Teilen eine lebenswerte Gemeinschaft fördert“, nennt er als wichtige Faktoren. Dazu komme „der gute Mittelstand“, der für vielfältige Berufs-, Lebens- und Freizeitangebote sorge.

Gerade diese regionalen Strukturen sieht Jörg Sturm auch mit Blick auf die Zukunft als wichtige Grundlage. Für ihn geht es darum, sich wieder stärker auf das Miteinander zu besinnen, die heimische Wirtschaft zu stärken und lokale Kreisläufe zu fördern.

In diesem Zusammenhang sieht er auch die Idee der Genossenschaft als überzeugendes Modell: „Die Idee der Genossenschaften ist ein gutes Beispiel für die lokale Wertschöpfung.“

700 Mitglieder – ein gemeinsamer Weg

Mit Jörg Sturm zählt maxwäll nun über 700 Mitglieder, die die Arbeit der Energiegenossenschaft mittragen. Hinter dieser Zahl stehen Menschen aus der Region, die sich auf unterschiedliche Weise für eine zukunftsfähige Energieversorgung und eine Stärkung der regionalen Wirtschaft einsetzen.

Das 700. Mitglied ist damit nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern zugleich ein Zeichen dafür, dass die genossenschaftliche Idee im Westerwald fortwährend auf Interesse und Unterstützung stößt.

Wir freuen uns sehr, Jörg Sturm als 700. Mitglied bei maxwäll begrüßen zu dürfen und bedanken uns bei ihm sowie bei all unseren weiteren Mitgliedern für das Vertrauen!

Filmtipp Cycling Cities in Betzdorf

Wer am 17.März diesen Jahres nicht mit uns in der Wiedscala bei der Filmvorführung „Cycling Cities“ dabei sein konnte, für den haben wir einen weiteren Termin für den wunderschönen und Mut machenden Dokumentarfilm von Ingwar Perowanowitsch: Am 1. September 2026 wird der Film CYCLING CITIES um 18 Uhr in Betzdorf im Barbarasaal der Stadthalle gezeigt. Der Eintritt ist frei.  

Weitere Informationen unter: https://bg-aktuell.de/amtliche-meldung/cycling-cities-filmvorfuehrung-in-betzdorf/

 

Regionalförderung für die Kleinsten

Vor wenigen Tagen noch wurde auf der Generalversammlung die maxwäll Regionalförderung erneut in Höhe von 8.000€ für dieses Jahr beschlossen – währenddessen können wir mit Freude die Umsetzung von geförderten Projekten aus dem letzten Jahr beobachten. Die Kindertagesstätte Schatzfinder in Daufenbach bei Puderbach wurde vergangenes Jahr mit 1.500 Euro gefördert. Die Kita hat die Mittel für die Anschaffung eines neuen Kletterseilgartens verwendet, um die körperliche Betätigung der Kinder im Außenbereich weiter zu unterstützen und ein neues spannendes und motivierendes Angebot zu schaffen. Der frisch installierte Fun Parcours mit zwei Schrägleitern und einer Horizontalleiter von Rhinozeros Kindergarten- und Schulausstattung kann nach Aushärtung des Betons nach den Sommerferien 2026 von den etwa 85 Kita Kindern bespielt werden. Maxwäll wünscht viel Freude beim Klettern und Spielen!

Sonnenjahr 2025: Maxwäll-Energie Genossenschaft erzielt Ertragsrekord und beschließt 5,5 % Dividende bei Generalversammlung

Altenkirchen. Zur diesjährigen Generalversammlung lud die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ihre Mitglieder am 13. Juni 2026 in die Stadthalle Altenkirchen ein. Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann führte durch die Tagesordnung und konnte den Mitgliedern ein rundum erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 präsentieren.

Ertragsrekord und messbarer Klimaschutz

Wie Vorstandsmitglied Sebastian Pattberg in seinem Bericht erläuterte, war 2025 für die fünf Solarparks der Genossenschaft in Rennerod, Boden, Wölferlingen, Wissen und Grünebach ein sonnenreiches Jahr. Mit 7,4 Millionen Kilowattstunden erzeugtem Sonnenstrom erreichte Maxwäll einen neuen Ertragsrekord – ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6,5 Mio. kWh). Damit deckte die Genossenschaft 2025 den Strombedarf von rund 6.100 Menschen und vermied umgerechnet rund 5.100 Tonnen CO₂. Besonders anschaulich macht das eine Zahl, die Pattberg den Mitgliedern vorrechnete: Bereits die Mindestbeteiligung von 500 Euro reichte 2025 aus, um eine Tonne CO₂ einzusparen – eine unmittelbar nachvollziehbare Klimaschutzwirkung.

„2025 war für unsere Solarparks ein gutes Jahr – wir können sehen, wie sich die Energiewende in der Region auszahlt, für unsere Mitglieder ebenso wie fürs Klima“, resümierte Friedrich Hagemann.

5,5 Prozent Dividende und 8.000 Euro für die Region

Die gute Ertragslage spiegelte sich auch in der Beschlussfassung der Versammlung wider: Die Mitglieder stellten den Jahresabschluss 2025 fest, beschlossen eine Dividende von 5,5 Prozent und stellten erneut 8.000 Euro für die Maxwäll-Regionalförderung bereit. Damit unterstützt die Genossenschaft seit 2014 mit mittlerweile über 60.000 Euro mehr als 60 gemeinnützige Projekte in der Region – finanziert aus den Erträgen der eigenen Solarparks. In diesem Jahr stellten Vertreterinnen und Vertreter der Westerwälder Clowndoktoren aus Westerburg (2.000 Euro) und des Kulturbüros Felsenkeller aus Altenkirchen (1.000 Euro) ihre mit Mitteln der Regionalförderung unterstützten Projekte vor und bedankten sich für die Unterstützung.

Impulsvortrag: Energiewende in Bürgerhand

Einen inhaltlichen Höhepunkt der Versammlung bildete der Impulsvortrag von Markus Mann zur Entwicklung der Energiewende. Mann gab einen Überblick über die Preisentwicklungen an den Märkten für Erneuerbare Energien und Speichertechnologien sowie über globale Branchentrends und machte den Mitgliedern Mut und Lust, die Energiewende weiterhin in Bürgerhand voranzutreiben.

Ausblick: Batteriespeicher, neue Solarparks und Nachrangdarlehen

Im zweiten Teil der Versammlung berichtete Vorstand Gerd Stein über den Zustand der Bestandsparks sowie über neue Projekte. Sichtbarstes Zeichen des Wachstums ist der im Bau befindliche Solarpark Boden-Pletschmorgen (rund 2 MWp), der künftig durch den ersten Großbatteriespeicher der Genossenschaft (rund 2 MW / 4 MWh) ergänzt werden soll. Für die Finanzierung dieses Speichers findet derzeit eine Beteiligungsrunde für Mitglieder statt. Daneben befinden sich mit dem Solarpark Stahlhofen (rund 1 MWp) und dem Solarpark Waldbreitbach (rund 3,2 MWp mit rund 7 MWh Batteriespeicher) zwei weitere Projekte kurz vor Baureife.

„Mit dem Batteriespeicher in Boden-Pletschmorgen gehen wir den nächsten konsequenten Schritt: Wir wollen, dass unser Sonnenstrom zukünftig noch besser genutzt werden kann und einen Beitrag zur Netzstabilität in der Region leisten“, erklärte Vorstand Gerd Stein.

Im Rahmen der Versammlung fanden außerdem Nachwahlen zum Aufsichtsrat statt, nachdem Holger Siems sein Mandat niedergelegt hatte. Friedrich Hagemann dankte Holger Siems für sein langjähriges Engagement, mit dem er die Genossenschaft seit ihrer Gründung geprägt habe. Holger Siems verabschiedete sich „bis zur nächsten Generalversammlung“ und bleibt der Genossenschaft somit freundschaftlich verbunden. Als Nachfolger wurden gleich zwei Bewerber durch die Versammlung gewählt: Durch die Wahl von Ralf Käppele und Edgar Schmidt wächst der Aufsichtsrat somit von sechs auf sieben Mitglieder an.

Dank an die Mitglieder

Das Team von Maxwäll bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für die rege Teilnahme und den konstruktiven Austausch. Wer sich für die Energiewende in der Region engagieren möchte, ist bei Maxwäll herzlich willkommen – als neues Mitglied, mit Projektideen für die Regionalförderung oder mit geeigneten Flächen für neue Solar- und Speicherprojekte.

Waldbegang Ebertseifen Lebensräume

Im Juni 2025 haben wir gemeinsam mit Ebertseifen Lebensräume e.V. insgesamt ca. 6,4 ha Wald in der Nähe von Oberasdorf erworben.
Wir möchten Ihnen die Möglichkeit bieten, den Wald und den Verein näher
kennenzulernen – unter Leitung des Försters Reinhard Zens.

Wir bitten um Anmeldung unter t1p.de/Waldbegang🔗

Treffpunkt ist am Freitag, 19.06.2026 am Asdorfer Weiher um 16.00 Uhr. Dauer 2-3 Stunden – wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Weitere Infos auf der

Website von Ebertseifen Lebensräume

Demo Erneuerbare Energien verteidigen!

Am 18. April finden in Berlin, Hamburg, Köln und München bundesweite Demonstrationen für die Energiewende statt. Hintergrund sind Pläne aus dem Bundeswirtschaftsministerium, den Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen – ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Klimaschutzorganisationen, Handwerk und Verbraucherverbänden ruft zum gemeinsamen Protest auf. Für saubere Energie, für Unabhängigkeit, gegen fossile Lobbypolitik.


Wer mag, kann gemeinsam mit uns nach Köln fahren: Treffpunkt Bahnhof Au (Sieg) um 10:15 Uhr, Abfahrt 10:42 Uhr mit dem RE9. Alle Infos zur
Demo: erneuerbare-energien-verteidigen.de

Maxwäll auf der Klimamesse Vettelschoss

📅 Fr, 17. April 2026
🕑 14 – 19 Uhr
📍 Forum Vettelschoß
 
Am 17. April 2026 findet im Forum Vettelschoß die erste Klimamesse der Region statt – und Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ist mit einem eigenen Stand dabei. Die Messe bringt Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und engagierte Akteure aus dem Westerwald zusammen, die sich für Klimaschutz und die Energiewende vor Ort einsetzen.

Besucht uns von 14 bis 19 Uhr und erfahrt aus erster Hand, wie eine Energiegenossenschaft funktioniert, welche Projekte wir im Westerwald voranbringen – und wie ihr selbst Teil davon werden könnt.

Unser Stand

Wir informieren über die Bürgerenergiegenossenschaft, unsere laufenden Projekte und die Möglichkeit zur Beteiligung. Gespräch, Beratung, Vernetzung – kommt gerne vorbei.

Was euch auf der Messe erwartet

Fachvorträge zu Klimaschutz und Energiethemen, Aussteller aus der Region sowie die Möglichkeit zu Netzwerken und persönlicher Beratung.

Weitere Infos auf der Website des Klimaschutzportals RLP.