Maxwäll feiert 500. Mitglied: Gemeinsam für die Energiewende in der Region

Marlene Rhensius aus Maxsain wurde von Aufsichtsrat und Vorstand als 500. Mitglied feierlich in den Reihen der Maxwäll-Energie Genossenschaft willkommen geheißen. Damit ist sie nicht allein: Die Verantwortlichen von Maxwäll sind stolz darauf, dass immer mehr Westerwälder*innen der Genossenschaft beitreten.

Die Maxwäll-Energie Genossenschaft aus Altenkirchen betreibt im Westerwald fünf Solarparks, die Strom für fast 6000 Menschen erzeugen. Die Genossenschaft setzt sich für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Bürgerhand ein und treibt den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region voran.

Gerd Stein, Vorstand von Maxwäll, erklärte: „Wir freuen uns sehr, Marlene Rhensius als Mitglied begrüßen zu dürfen. Die Aufnahme unseres 500. Mitglieds ist ein wichtiger Meilenstein für die Genossenschaft und zeigt, dass immer mehr Menschen in der Region den Wert erneuerbarer Energien schätzen und sich für eine nachhaltige Energieversorgung einsetzen wollen. Wir möchten alle Menschen im Westerwald dazu ermutigen, sich uns anzuschließen und gemeinsam mit uns an einer klimaneutralen Zukunft zu arbeiten.“

Die Maxwäll-Energie Genossenschaft bedankt sich bei all ihren Mitgliedern für ihre Unterstützung und arbeitet an weiteren Projekten, um den Klimaschutz und die Energiewende voranzubringen.

Regionalförderung 2022

Der Aufsichtsrat hat auf seiner letzten Sitzung über die Verwendung der von der Generalversammlung beschlossenen Mittel für die Regionalförderung beschlossen. Der zur Verfügung gestellte Betrag von 5.000 € wurde von zwei einzelnen Mitgliedern großzügig aufgestockt. Zudem standen noch 500 € aus dem Vorjahr zur Verfügung, die im letzten Jahr nicht verausgabt werden konnten. Somit ergab sich ein Gesamtbetrag von 8.000 €, der an die vorgeschlagenen Projekte verteilt werden konnte. Die symbolische Übergabe der Regionalförderungen an die Empfänger fand am 06. Dezember an unserem Sitz im Haus Felsenkeller in Altenkirchen statt. „Regionalförderung 2022“ weiterlesen

Der Windkraftausbau im Westerwald muss beschleunigt werden!

Windkraft für Kommunen und Bürger

Die Zeitenwende erfordert schnelles Handeln. Explodierende Energiepreise belasten Kommunen und Bürger. Der Klimawandel ist kaum noch zu verhindern. Der Naturhaushalt verschlechtert sich. Die drei im Westerwald tätigen Bürgerenergiegesellschaften zeigen einen Ausweg. Sie betreiben seit vielen Jahren gemeinsam mit rund 800 Leuten 6 Windräder und einige große Fotovoltaiken.

Der Ausweg ist eine Umstellung auf effiziente und sparsame Energieverwendung und der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energie.  Beim Ausbau der erneuerbaren Energie muss nach Ansicht aller Fachleute die Windenergie mit etwa 50 % den Hauptanteil tragen. Sie fällt wesentlich gleichmäßiger an und erfordert deshalb weniger teure und verlustreiche Speicher. Der Flächenverbrauch beträgt nur Bruchteile der Fotovoltaik.

Der Westerwald bietet viele Standorte für Windenergie, besonders auf Höhenlagen über 400 m. Der Ausbau verläuft aber bisher noch viel zu zögerlich. Die drei im Westerwald ansässigen Bürgerenergiegesellschaften, die Alternative Energie Kroppacher Schweiz GmbH & Co. KG, die Wäller Energie eG und die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG haben dazu einen offenen Brief an Kommunalpolitiker und Bürger im Westerwald verfasst, den wir im Folgenden verlinken:

Zum offenen Brief

Regionalförderung 2021

Die Energiegenossen von Maxwäll beschlossen auf ihrer Generalversammlung im September, sich mit den Flutopfern im Ahrtal solidarisch zu zeigen. Auf Vorschlag der Mitglieder wurde der mit 5.000 € gefüllte Fördertopf glatt verdoppelt, um ganz gezielt den Menschen zu helfen, die durch die Katastrophe im Juli ihr Hab und Gut verloren haben und die noch heute unter den Folgen der Katastrophe physisch wie psychisch leiden. Im Westerwald hat sich eine Vielfalt von Initiativen gebildet, die den Nachbarn jenseits des Rheins Hilfe leisten wollen und deren Arbeit einer Unterstützung bedarf. „Regionalförderung 2021“ weiterlesen