Regionalförderung 2018

Zwei Preisträger waren es in diesem Jahr, die auf Vorschlag von Mitgliedern der Energiegenossenschaft Maxwäll für eine Förderung ausgewählt wurden. Sie alle konnten am Sitz der Energiegenossenschaft in Altenkirchen am 7. Dezember 18 den symbolischen Scheck entgegennehmen.

Zu diesen als förderwürdig erachteten Projekten gehört das Kulturbüro Haus Felsenkeller in Altenkirchen. Den Preis von Maxwäll in Höhe von 1500 € nahm Geschäftsführer Helmut Nöllgen vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Maxwäll eG Hr. Hagemann entgegen. Gefördert wird der Beitrag des Felsenkellers zur Belebung der kulturellen Szene im Westerwald – insbesondere durch die regelmäßig eindrucksvollen Konzerte, hochkarätigen Kabarettabende und Comedy im original 20er Jahre Spiegelzelt.

Ein weiteres Projekt, das von den Energiegenossen mit 650 € gefördert wird, ist das ökologische Musiktheaterstück „Motte will Meer“ im Wissener Kulturwerk. Das Stück regt das kleine und große Publikum zu einem bewussteren Konsum von Plastikprodukten sowie einem achtsameren Wegwerfverhalten an. Die Energiegenossen erhofffen sich von der Förderung vielfältige Lerneffekte für die Grundschüler.

Presse: Treffen Maxwäll – Malu Dreyer, Genossenschaftsidee im Bereich Energie und Schülergenossenschaften

Die Vertreter der Maxwäll-Energie-Genossenschaft eG informierten Frau Dreyer – im Rahmen der „Im Land daheim-Tour“ im sanierte Raiffeisenmuseum in Hamm –  über den Fortgang der Bemühungen im Bereich erneuerbare Energie.

http://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/72614-kurz-vor-der-wiedereroeffnung–malu-dreyer-besuchte-hammer-raiffeisenmuseum

Stellungnahme: Verpasst die EVM die energetische Zukunft?

Stellungnahme der NEBeG, des SFV e.V. – Infostelle Koblenz, der NaturFreunde Kettig und der Maxwäll-Energie Genossenschaft e.G. zu den in der RZ veröffentlichten Inhalten der Jahrespressekonferenz der EVM-Gruppe –

Neb4otSolarFöderVereinNaturFreunde KettigMaxwäll-Energie Genossenschaft eG

http://epaper.rhein-zeitung.de/eweb/rz/2018/09/15/B0/13/33212489/ (Originalartikel – Paywall)

Die Preise für Solarmodule sind seit 2010 um 80% gefallen, die PV-Energie kann bei einem Einfamilienhaus-Dach heute schon für 8 bis 10 Cent je Kilowattstunde produziert werden. Bis zum Jahr 2023 rechnet man damit, dass die Preise nochmals deutlich fallen. Dann wird es sich wirtschaftlich nicht mehr lohnen, neue Netze zu bauen, weil die Kosten der eigenen Erzeugung niedriger sind als alleine der Transport der Energie über das Netz. Spätestens dann verändert sich der Energiesektor unumkehrbar. Schon größere Energieunternehmen als die EVM sind durch ihre Haltung in existenzielle Schwierigkeiten geraten. „Stellungnahme: Verpasst die EVM die energetische Zukunft?“ weiterlesen

Generalversammlung am 5. Mai 2018

Neitersen – Vorstand und Aufsichtsrat der Maxwäll eG sind zufrieden: Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr kann die Energiegenossenschaft 3 % Dividende an seine etwa 250 Mitglieder auszahlen.

„2017 war zwar ein durchwachsenes Sonnenjahr für die Maxwäll Genossenschaft“, so Vorstand Andreas Weller in seinem Bericht bei der Generalversammlung am 5. Mai im Saal des Kinos „Wied-Scala“ in Neitersen. Das Wirtschaftsjahr 2017 wurde aber mit einer Bilanzsumme von etwa 4,5 Millionen Euro positiv abgeschlossen und auch die steigenden Zahlen sowohl der Mitglieder als auch der Geschäftsanteile bestätigten den bisherigen Kurs der Energiegenossenschaft, die mehrere Solarparks im Raum Westerwald betreibt: unter Anderem die im Geschäftsjahr neu errichteten Parks in Wissen und Wölferlingen.

Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann, der die Generalversammlung leitete, bestätigte die geordnete Buchhaltung und dass die Tätigkeit im Berichtszeitraum in Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung ausgeübt wurde.
Weiterhin attestierte die im Geschäftsjahr turnusmäßig durchgeführte Prüfung des genossenschaftlichen Prüfungsverbandes der Maxwäll „geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“ und die „gesicherte Fortführung des Geschäftsbetriebs“.

Durch ihre, in der Satzung verankerte, Regionalförderung hat die Maxwäll eG erneut die Verbundenheit mit der Region gezeigt: Rund 2500 Euro wurden an lokale Projekte im Geschäftsgebiet ausgeschüttet. Gefördert wurden die Klima-/Umweltreporter der Grundschule Moselweiß, das Zirkusprojekt der Pestalozzi Grundschule in Altenkirchen und ein „EffCheck“ des Vereins „B-05 Kunst, Kultur“ aus Montabaur.

Nachdem Vorstand und Aufsichtsrat von den im Programmkino versammelten Mitgliedern einstimmig entlastet wurden, erfolgte die Neuwahl des Aufsichtsrats. Alle vier bisherigen Mitglieder (Friedrich Hagemann, Ralf Kneisle, Manfred Müller, Holger Siems) stellten sich erneut zur Wahl und wurden ebenso im Einvernehmen von den anwesenden Anteilseignern in ihrem Amt bestätigt.

Im Anschluss an das Pflichtprogramm und nach einer Pause umschrieb Vorstand Gerd Stein das Erfolgsrezept für 2017: kurzweilig informierte er zu Plaung und Aufbau der neu errichteten Parks, die trotz vieler Unwägbarkeiten letzlich mit Aussicht auf Erfolg erbaut werden konnten.

Unterstützung für Schülergenossenschaft oeko-e benötigt

Bei unserer Partner Schülergenossenschaft www.oeko-e.de finden Sie den Link „Gemeinsam finanzielle Bildung fördern“, der Sie zur Wettbewerbsseite

https://www.finanzielle-bildung-foerdern.de/projekt/schuelergenossenschaft-oeko-e-esg-in-zusammenarbeit-mit-der-rosbacher-raiffeisenbank-eg/

führt.

Wir möchten Sie ganz herzlich bitten, auf der Wettbewerbsseite rechts den grünen Button „Stimme abgeben“ anzuklicken und uns beim Online-Voting zu unterstützen. Wer einen iPad gewinnen möchte, kann seinen Namen und seine E-Mailadresse angeben, dies ist aber freiwillig und die Stimmabgabe für die Schülergenossenschaft funktioniert auch anonym.

Bitte leiten Sie diesen Aufruf auch an Familie, Freunde und Bekannte weiter, denn die Konkurrenz ist hart und die Schüler könnten das Preisgeld sehr gut als Startkapital für das neue Fair-Trade-Pausenkiosk und das Schülercafé der Oberstufe brauchen.

Maxwäll-Regionalförderung wird fortgesetzt

Drei Preisträger waren es in diesem Jahr, die auf Vorschlag von Mitgliedern der Energiegenossenschaft Maxwäll für eine Förderung ausgewählt wurden. Sie alle konnten bei einem kleinen Empfang in dem Maxwäll-Büro im Regio-Bahnhof Wissen den symbolischen Scheck entgegennehmen. Unter den vielen kreativen Projekten im Westerwald waren auch wieder zwei Initiativen von Schulen.

Zu diesen erfreulichen Initiativen gehören die Klima- und Umweltreporter der Grundschule Moselweiß in Koblenz. Diese Schüler veranstalten unter anderem Quiz-Wettbewerbe zu Umweltfragen, um auf diese spielerische Weise bei Jung und Alt ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wo auf diesem Felde Handlungsbedarf besteht. Der Preis von Maxwäll in Höhe von 600 € fördert die Anschaffung von zwei Solarsets für die Gewinner der Wettbewerbe.

Eine weitere Schulinitiative, die von den Energiegenossen mit 1.000 € gefördert wird, ist das Zirkusprojekt der Pestalozzi-Grundschule in Altenkirchen. Hier sollen die Grundschüler im April des nächsten Jahres eine Woche lang von einem in der Kreisstadt gastierenden Zirkus geschult werden, um dann in einer öffentlichen Veranstaltung auftreten zu können. Der Initiator, Grundschulrektor Fasel, bedankte sich bei Maxwäll für den wertvollen Startimpuls. Vielfältige Lerneffekte sind für die Grundschüler zu erwarten – von einem Ausleben des Bewegungsdrangs bis zu sicherem Auftreten in der Öffentlichkeit.

Bei der Förderung des Vereins „B-05 Kunst, Kultur, Natur“ aus Montabaur schlagen die Energiegenossen aus ihrer Sicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen unterstützen sie einen Verein, der mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen viel in der Region für die Kulturförderung und den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur tut. Zum anderen wird ein Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz geleistet, was zu den satzungsmäßigen Zielen von Maxwäll gehört. Die Erdbunker, welche der Verein von der Bundeswehr übernommen hat und in denen die Kunstausstellungen stattfinden, haben einen hohen Energieverbrauch. Dem will der Verein mit Unterstützung von Maxwäll in Höhe von 1500 € und mit einer Förderung des Landes Rheinland-Pfalz begegnen, indem er eine Energieeffizienz-Prüfung („Eff-Check“) durchführen lässt. Wer wie der Verein das Umweltbewusstsein der Menschen stärken will, muss mit einem ressourcenschonenden Umgang ein gutes Beispiel geben. Und es soll auch wirtschaftlich etwas bringen.