Die Bundesregierung will nun, dass die Energiewende ausfällt!

Rössler und Röttgen haben es sehr eilig, der Solarbranche den Gar auszumachen:

Pressemeldung  von Eurosolar
Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien      Kaiser-Friedrich-Straße 11     D-53113 Bonn
http://www.eurosolar.org

Keine andere Technologie hat es in so kurzer Zeit geschafft, ihre Kosten zu senken wie die Photovoltaik. Sie leistet inzwischen signifikante Beiträge zu unserer Stromversorgung – dezentral und verbrauchsnah. „Die Bundesregierung will nun, dass die Energiewende ausfällt!“ weiterlesen

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 16. Februar 2012, Seite 25 :“ Stegskopf“

Stegskopf:   Erstes    Gespräch   Konversion
Gestern Treffen bei SGD Nord

M Daaden/Koblenz. In Sachen Zukunft des Truppenübungsplatzes Lager Stegskopf nach dem 31.12.2013 tut sich was: Gestern hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) in Koblenz mit 20 Vertretern der Landkreise Altenkirchen und Westerwald, der Verbandsgemeinden Daaden, Rennerod und Bad Marienberg, den örtlichen Landtagsabgeordneten, Naturschutzverbänden und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ein erstes Gespräch über die Zukunft des Areals geführt.
Der Stegskopf stellt einen Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten dar, was bereits über den Status als FFH- und Vogelschutzgebiet dokumentiert ist, so die SGD. Es handelt sich um einen Landschaftsraum von besonderer Eigenart und landeskundlicher Bedeutung. „Mir ist es wichtig, dass alle Beteiligten die Möglichkeit bekommen, ihre Sicht der Dinge darzulegen“, so Uwe Hüser, Präsident der SGD Nord. „Nicht nur die rege Diskussion bestätigt meine Einschätzung, um welch herausragende Bedeutung es sich bei dem Gebiet handelt.“
Vizepräsident David Langner stellte fest: „Mit seinen rund 2000 Hektar stellt der Truppenübungsplatz eine hervorragende und schöne Kulturlandschaft mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten dar, die unbedingt erhalten werden müssen“. Zur weiteren Vorgehensweise müssen Gespräche mit den Ministerien geführt werden. Einig war man sich gestern darin, dass das Gebiet am Stegskopf von herausragender und somit schützenswerter Bedeutung sei.

Rat stimmt gegen AöR in Nauroth

RZ Altenkirchen, Betzdorf, vom Donnerstag, 16. Februar 2012, Seite 24

Von der Mitarbeiterin Eva-Maria Stettner

Mehrheit stimmt knapp gegen die AöR
Mit einer Anstalt öffentlichen Rechts wollten Befürworter sich an Energie-Projekten beteiligen
Nauroth. Mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt hat der Ortsgemeinderat Nauroth am Dienstagabend die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR), wie sie die Verwaltung der Verbandsgemeinde Gebhardshain mit Blick auf „Erneuerbare Energien“-Projekte auf Flächen zwischen Elkenroth, Rosenheim und Nauroth vorschlägt. Eine Satzung für die geplante gemeinsame AöR, die ihren Sitz bei der VG-Verwaltung haben würde, wurde schon ausgearbeitet. Als erstes Gremium hatte jüngst der Rat Elkenroth der Gründung der AöR zugestimmt (die RZ berichtete), während der Rat Rosenheim und der VG-Rat sich ebenfalls noch mit dem Thema befassen müssen.

Nauroths Ortsbürgermeister Wolfgang Klees erinnerte, dass der Bau von Windkraftanlagen in Nauroth schon Mitte der 90er-Jahre Thema war, das aber wieder in der Schublade verschwand. Die damaligen Windmessungen hätten eine sehr gute Windtätigkeit auf besagten Flächen ergeben. „Wenn Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, kommen da welche hin“, ist er sicher und plädierte, „die Hand draufzuhalten“, damit Erlöse nicht in Fonds auswärtiger Betreiber wanderten. Wenn die Gemeinde in ein Projekt für erneuerbare Energien einsteigen wolle, könne sie das über die AöR bei Bedarf. Die Satzung zu verabschieden, heiße noch nichts – wenn investiert werde, entscheide der Rat. Bürgermeister Konrad Schwan erläuterte, dass die AöR nur den Sinn hat, sich gegebenenfalls mit Geld an einem Energieprojekt – das könne auch Solarenergie sein – zu beteiligen. Vorteil der AöR sei, wie eine Kommune behandelt zu werden und günstige Kredite zu bekommen.

Kritiker der AöR wollen lieber Rahmenbedingungen gestalten

Nauroths Zweiter Beigeordneter Andreas Kohlhas sprach sich dagegen aus, dass die kleine 1100-Einwohner-Gemeinde hier „privatwirtschaftlich mit Gewinn-Absicht tätig wird“ und in Wettbewerb mit anderen Unternehmen tritt: „Da hat die Gemeinde keine Kompetenz für.“ Vielmehr solle sie die Rahmenbedingungen schaffen für Unternehmen, die das wollen, und ihnen die notwendigen Flächen zur Verfügung stellen, für die sie dann ordentlich Pacht verlangen könne. Das sei völlig risikolos und koste die Gemeinde keinen Cent. Eine Windkraftanlage aber koste mindestens drei Millionen Euro – das ist eine Million pro Gemeinde. Nauroth habe kein Eigenkapital, müsste dazu einen Kredit aufnehmen. Zustimmung zur AöR sei zudem das falsche Zeichen an Elkenroth und Rosenheim. Auch gebe es bisher noch keinen weiteren Plan: „Man zäumt das Pferd von hinten auf – die Vorgehensweise ist dilettantisch.“ Klees räumte ein: „Dass wir – auch mit drei Gemeinden – keinen Windpark bauen können, ist klar.“

Mit der AöR will man nicht Investor sein, aber sich beteiligen können

Schwan betonte, Sinn der AöR sei nicht, als Investor aufzutreten, sondern sich an einer Gesellschaft beteiligen zu können. Da übernehme man aber Haftung, gab Kohlhas zu bedenken, der zudem die Logik vermisst: „Wir haben doch nichts, um uns zu beteiligen. Und das große Geschäft liegt doch darin, die Anlagen selbst zu betreiben.“ Bauamtsleiter Martin Schäfer erläuterte: „Die AöR ist nur ein Vehikel, sich als Orts- und Verbandsgemeinde an einem Projekt zu beteiligen. Ohne sie hat man aber überhaupt keine Möglichkeit, mal einzusteigen.“ Es sei für die Gemeinde die einfachste Möglichkeit, in der Sache tätig zu werden. 500 Euro Gründungskapital seien das für die Gemeinde – mehr erst einmal nicht. Nauroths Erste Beigeordnete Gabriele Heidrich sagte: „Wir können die AöR auch gründen, wenn mal ein Projekt da ist.“ Schwan entgegnete: „Experten raten, das vorher zu tun, damit im Fall eines Projekt rasch gehandelt werden kann.“ Die Aussage, dass es von der Gründung bis zur Rechtsfähigkeit der AöR nur ein paar Wochen dauert, bestärkte Heidrich indes in ihrer Ansicht. Die Meinungen im Rat gingen schließlich weit auseinander. Während ein Ratsmitglied appellierte, die AöR zu gründen, bekundete ein anderes: „Wir sollten da keinen einzigen Euro reinstecken.“ Schließlich stimmten vier Ratsmitglieder für Gründung der AöR, fünf dagegen, und drei enthielten sich – damit war die Gründung mit einer knappen Mehrheit abgelehnt.

Rhein-Zeitung Altenkirchen, Betzdorf, vom Donnerstag, 16. Februar 2012, Seite 24

Windkraft für die Region Westerwald

Seit der Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz und auch der Städte und Gemeinden im Westerwald, gemeinsam Bereiche für die Nutzung der Windenergie im neuen Flächennutzungsplan auszuweisen, wird erneut über resourcenschonende Energiequellen im Westerwald diskutiert. Einige Städte und Gemeinden wollen dabei nicht nur eine passive Rolle einnehmen, sondern durch den Betrieb eigener Windkraftanlagen aktiv die Wertschöpfung der Region zukommen lassen.
Die MaxWäll-Energie Genossenschaft bietet sich dabei als Partner an, um den für die Bürgerbeteiligung immer wichtiger werdenden Erfolgsfaktor zu garantieren.

In der Photovoltaik wurde dieser Weg schon beschritten und soll nun auch in Zukunft bei der Windkraft weiter gegangen werden.
In Kooperation mit dem Landkreisen Westerwald, Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und den Städten und Gemeinden wird die MaxWäll-Energie eine einfache und effektive Möglichkeit für jeden Bürger bieten, sich an Windkraftanlagen vor Ort zu beteiligen.
„Das gemeinsame Ziel muss dabei zum einen sein, eine möglichst hohe Wertschöpfung in der Region zu erzielen, und zum anderen den Abfluss der Erträge an anonyme Investoren von außerhalb zu verhindern“, statuierten die Initiatoren der Genossenschaft von Anfang an.

In diesem Modell könne man flexibel alle Anforderungen und Betreibermodelle wiederfinden, um so für Bürger, Unternehmen, Städte und Gemeinden vor Ort die bestmögliche Lösung darstellen zu können. „Wenn man die Windkraftanlagen in Sichtweite stehen hat, soll auch jeder mitmachen können“, so Peter Müller, Sprecher des Gründungsteams.

Die Bürgerbeteiligung im Windkraftbereich ist aber nur ein Bestandteil der Zielsetzung, unter dem Motto „Energie für die Region!“ mehr für die Bürger des Westerwalds zu erreichen. Wir werden unser Engagement für den Westerwald erweitern und zukünftig Regionalentwicklungsprojekte in Bereichen der „weichen Standortfaktoren“ (z. B. Kultur-/Bildungsangebote, Freizeitmöglichkeiten) in der Region unterstützen.

 

Fragen und Antworten zur Windkraft im Westerwald


1  |  Wo sollen Windkraftanlagen im Westerwald gebaut werden?

In jeder Kommune hat die Kommunalverwaltung die Hoheit über die Flächennutzungs-Planung in der eigenen Gemarkung. Bei dieser Planung sollen Vorranggebiete und Ausschlussflächen für neue Windparks definiert werden. Neben der Berücksichtigung von ausreichendem Abstand zur nächsten Wohnbebauung sowie zu naturschutzfachlich sensiblen Bereichen wird Wert darauf gelegt, neue Anlagen zu wenigen größeren Windparks zusammen zu fügen. Dadurch wird der Errichtung einzelner verstreuter Anlagen und deren optische Wirkung als „Verspargelung“ entgegen gewirkt.
Die Ergebnisse der gemeinsamen Flächennutzungsplanung werden in jeder Kommune eigenständig offen gelegt und in den Gremien beschlossen.


2  |  Wer soll die neuen Windkraftanlagen betreiben?

Das Recht zur wirtschaftlichen Nutzung eines ausgewiesenen Windkraftstandortes liegt erst einmal immer beim entsprechenden Grundstückseigentümer. Erklärtes Ziel der Kreis- und Kommunal-Politik ist es aber, eine möglichst hohe Wertschöpfung aus neuen Windkraftanlagen in der Region zu erhalten und die Akzeptanz über breite Beteiligungsmöglichkeiten zu steigern. Dafür werden sich verschiedene Kommunen – unterstützt durch die MaxWäll-Energie Genossenschaft – auf den Weg machen, Betreibermodelle mit finanzieller Beteiligung der öffentlichen Hand und der Bürgerschaft aufzustellen.
Verfügt die Standortkommune über eigene Flächen in den Windkraft-Vorranggebieten, stehen ihr für ein solches Beteiligungsmodell alle Wege offen. Bei privaten Flächenbesitzern werben die Kommunen dafür, die Flächen an ein gemeinsames Betreibermodell zu verpachten. Neben der üblichen Pacht, die an den Grundstückseigentümer gezahlt wird, hat er natürlich auch die Möglichkeit, sich finanziell am Betrieb der Windkraftanlagen zu beteiligen.


3  |  Wer profitiert von neuen Windkraftanlagen?

Über den Betrieb von Windkraftanlagen in Zusammenarbeit mit Kommunen und einer starken Bürgerbeteiligung kann die Wertschöpfung aus der Stromproduktion bestmöglich in der Region gehalten werden. Kommunale Bürgschaften, gesammeltes Bürgerkapital und Kredite der regionalen Banken sorgen dafür, dass die Erträge nicht an externe Investoren abfließen.
Außerdem setzt sich die Maxwäll-Energie Genossenschaft dafür ein, die Aufträge zum Anlagenbau – soweit es möglich ist – in der Region zu vergeben. So können Erd-, Beton- oder Kabel-Arbeiten sehr gut von Unternehmen vor Ort angeboten werden. Denn schon heute sind innovative Metall-, Kunststoff- und Maschinenbau-Firmen aus dem Westerwald gefragte Zulieferer für den Windkraftanlagen-Bau in ganz Europa.


4  |  Wie kann ich mich an regionalen Windkraftanlagen beteiligen?

Jeder interessierte Bürger hat die Möglichkeit, Anteile an der MaxWäll-Energie Genossenschaft zu zeichnen. Durch die kleine Staffelung der Genossenschaftsanteile von 100 EUR (bei einer Mindestmenge von fünf, also 500 EUR, und einer derzeitigen Maximaleinlage von 100.000 EUR pro Mitglied) kann jede und jeder profitieren und einen Beitrag leisten zur regionalen Wertschöpfung und zum Klimaschutz.


5  |  Wie kann ich eigene Flächen in dieses Beteiligungsmodell einbringen?

Private Flächen innerhalb der ausgewiesenen Windkraft-Vorranggebieten der Kommunen werden von der MaxWäll-Energie Genossenschaft gepachtet, um gemeinsame Beteiligungsmodelle mit Kommunen und Bürgern zu realisieren. Gerne besprechen wir mit Ihnen Ihre Möglichkeiten, eigene Flächen einzubringen, und unsere Angebote zu gemeinschaftlichen Pachtmodellen. Außerhalb der eigentlichen Standfläche der Windkraftanlage sowie der Zufahrts- und Errichtungs-Flächen kann hierbei die land- und forstwirtschaftliche Nutzung der Flächen erhalten bleiben.

 

Bei weiteren Fragen zur Windkraftnutzung, zu den Möglichkeiten der Beteiligung sowie zur Verpachtung von möglichen Flächen sprechen Sie uns an:

Peter Müller
Telefon 02681/7889097   |   info@maxwaell-energie.de