THG-Prämie: Mit dem Elektroauto die Energiewende fördern 

Seit letztem Jahr können Privatpersonen, die ein Elektrofahrzeug besitzen, die gegenüber einem Auto mit Verbrennungsmotor eingesparte Menge CO2 geltend machen und finanziell profitieren. Wer die Treibhausgas-Zertifikate (THG-Zertifikate) über unsere Genossenschaft geltend macht, stärkt damit zusätzlich die Energiewende in der Region!

Mineralölkonzerne sind verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß bis 2030 um 25 % zu senken, um die gesetzlich vorgeschriebene THG-Quote zu erfüllen. Wenn Konzerne es nicht schaffen, mit eigenen Projekten ausreichend CO2-Emissionen einzusparen, können sie Quoten bei Akteuren zukaufen, die mehr CO2einsparen als die THG-Quote vorschreibt – wie es beispielsweise bei Halter:innen von E-Autos der Fall ist.

Beim THG-Handel, den wir gemeinsam mit unserer Dachgenossenschaft Bürgerwerke eG anbieten, können je Fahrzeug 270 € für vermiedene Treibhausgasemissionen erlöst werden. Das Besondere: Während bei vielen alternativen Anbietern die Einnahmen ausschließlich den Fahrzeughalter:innen zugutekommen, fördert unser Modell gleichzeitig die Energiewende: Bei uns können Sie selbst entscheiden, mit welchem Anteil der Erlöse Sie die Energiewende fördern möchten. Es ist sogar möglich, die gesamte Summe von 270 € an uns zu spenden, sodass wir mit dieser Unterstützung besonders wirkungsvoll zusätzliche Energiewende-Projekt in der Region umsetzen kann. So tragen wir dazu bei, dass E-Fahrzeuge zunehmend mit wirklich sauberem Strom fahren können!

Die THG-Prämie für Elektrofahrzeuge kann hier beantragt werden: www.buergerwerke.de/THG.

Maxwäll feiert 500. Mitglied: Gemeinsam für die Energiewende in der Region

Marlene Rhensius aus Maxsain wurde von Aufsichtsrat und Vorstand als 500. Mitglied feierlich in den Reihen der Maxwäll-Energie Genossenschaft willkommen geheißen. Damit ist sie nicht allein: Die Verantwortlichen von Maxwäll sind stolz darauf, dass immer mehr Westerwälder*innen der Genossenschaft beitreten.

Die Maxwäll-Energie Genossenschaft aus Altenkirchen betreibt im Westerwald fünf Solarparks, die Strom für fast 6000 Menschen erzeugen. Die Genossenschaft setzt sich für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Bürgerhand ein und treibt den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region voran.

Gerd Stein, Vorstand von Maxwäll, erklärte: „Wir freuen uns sehr, Marlene Rhensius als Mitglied begrüßen zu dürfen. Die Aufnahme unseres 500. Mitglieds ist ein wichtiger Meilenstein für die Genossenschaft und zeigt, dass immer mehr Menschen in der Region den Wert erneuerbarer Energien schätzen und sich für eine nachhaltige Energieversorgung einsetzen wollen. Wir möchten alle Menschen im Westerwald dazu ermutigen, sich uns anzuschließen und gemeinsam mit uns an einer klimaneutralen Zukunft zu arbeiten.“

Die Maxwäll-Energie Genossenschaft bedankt sich bei all ihren Mitgliedern für ihre Unterstützung und arbeitet an weiteren Projekten, um den Klimaschutz und die Energiewende voranzubringen.

Regionalförderung 2022

Der Aufsichtsrat hat auf seiner letzten Sitzung über die Verwendung der von der Generalversammlung beschlossenen Mittel für die Regionalförderung beschlossen. Der zur Verfügung gestellte Betrag von 5.000 € wurde von zwei einzelnen Mitgliedern großzügig aufgestockt. Zudem standen noch 500 € aus dem Vorjahr zur Verfügung, die im letzten Jahr nicht verausgabt werden konnten. Somit ergab sich ein Gesamtbetrag von 8.000 €, der an die vorgeschlagenen Projekte verteilt werden konnte. Die symbolische Übergabe der Regionalförderungen an die Empfänger fand am 06. Dezember an unserem Sitz im Haus Felsenkeller in Altenkirchen statt. „Regionalförderung 2022“ weiterlesen

10 Jahre Maxwäll & Generalversammlung 2022

Die diesjährige Generalversammlung der fast 500 Energiegenossen von Maxwäll Energie war etwas Besonderes. Die Freunde der Erneuerbaren Energien konnten auf ihr zehnjähriges Jubiläum zurückblicken. Als 2011 der Gedanke aufkam, eine Energiegenossenschaft zu gründen, um allen Bürgern des Westerwalds die Teilhabe an den „Rohstoffen der Natur“, an Wind und Sonne, zu ermöglichen, lag der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung in Deutschland noch unter 20 %. In den zehn Jahren seit Gründung der Genossenschaft ist er auf nahezu 50 % angestiegen, und die Genossenschafter, die mit dem Anspruch aufgetreten sind, die MAXimale WÄLLer Energie zu erzeugen, haben kräftig dazu beigetragen. Sie produzieren mit ihren Solarparks inzwischen jährlich mehr als sieben Millionen Kilowattstunden im Jahr. „10 Jahre Maxwäll & Generalversammlung 2022“ weiterlesen

Maxwäll-Energie eG: Die zweitbeste Lösung für die Energiewende

Folgenden Beitrag über unsere Genossenschaft, den unser Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann für ein regionales Magazin verfasste, wollen wir auch auf unserer Website dokumentieren:

Vor zehn Jahren fanden sich einige Interessierte in den Räumen des Hauses Felsenkeller in Altenkirchen zusammen, um eine Genossenschaft für die Erzeugung der MAXimalen WÄLLer regenerativen Energie zu gründen. Sie suchten gemeinsam einen Weg aus der atomar-fossilen Sackgasse und wollten einen Beitrag zur Energiewende leisten, die sich die damalige Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben hatte. Und damit begann eine Erfolgsgeschichte, die allerdings etwas anders verlief als gedacht. „Maxwäll-Energie eG: Die zweitbeste Lösung für die Energiewende“ weiterlesen

Regionalförderung 2021

Die Energiegenossen von Maxwäll beschlossen auf ihrer Generalversammlung im September, sich mit den Flutopfern im Ahrtal solidarisch zu zeigen. Auf Vorschlag der Mitglieder wurde der mit 5.000 € gefüllte Fördertopf glatt verdoppelt, um ganz gezielt den Menschen zu helfen, die durch die Katastrophe im Juli ihr Hab und Gut verloren haben und die noch heute unter den Folgen der Katastrophe physisch wie psychisch leiden. Im Westerwald hat sich eine Vielfalt von Initiativen gebildet, die den Nachbarn jenseits des Rheins Hilfe leisten wollen und deren Arbeit einer Unterstützung bedarf. „Regionalförderung 2021“ weiterlesen

Pressemitteilung zur Generalversammlung 2021

Das Corona-Virus schlug auch auf die Generalversammlung der Maxwäll Energiegenossenschaft durch. Nur 40 Teilnehmer, weniger als 10 % der Energiegenossen, konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Hagemann in der Versammlung begrüßen. Dabei hatte Maxwäll eigens das luftige große Festzelt auf der Altenkirchener Glockenspitze angemietet, um einen „coronasicheren“ Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Der guten Stimmung unter den erschienenen Anhängern der Erneuerbaren Energien konnte die geschrumpfte Teilnehmerzahl keinen Abbruch tun. Denn die Zahlen, die der Vorstand den Mitgliedern präsentierte, konnten sich sehen lassen. „Pressemitteilung zur Generalversammlung 2021“ weiterlesen

Das große Ganze im Blick – das Handeln zum Nutzen der Region im Fokus

So oder so ähnlich könnte die Überschrift für die Generalversammlung der Maxwäll-Energie 2015 im Nachhinein lauten. Für die Presse ist die Maxwäll-Energie eine „waschechte Westerwälderin […] ganz in der Tradition von F.W. Raiffeisen“.

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Die zahlreich erschienenen Mitglieder folgen gespannt den Ausführungen von Dr. Ulrich Kleemann, Präsident des SGD-Nord.

Grußwort
Dr. Ulrich Kleeman, Präsident der Struktur- und Genehmigungs-Direktion Nord (SGD-Nord), der die Wirtschaftsministerin vertrat, lobte in seinem Grußwort das Engagement und den Beitrag zum Klimaschutz und zu der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Dr. Kleemann sicherte dem Bürger-Windparkprojekt Oberholz seine Unterstützung zu. In dieser Arbeitsgemeinschaft (ArGe) Oberholz haben sich Alternative Energien Kroppacher Schweiz GmbH & Co KG (AEKS), die Wäller-Energie eG und wir, die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, zusammen geschlossen, um das Windenergieprojekt zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben.

ursprünglich für Ministerin Lemke gedacht bedankte sich peter Müller im Namen der Maxwäll-Energie für den Besuch und schenkte Dr. Kleemann als Gedächtnisstütze eine Schreibtischwindrat
Peter Müller bedankte sich im Namen der Maxwäll-Energie bei Herrn Dr. Kleemann für den Besuch und schenkte ihm als Gedächtnisstütze ein Schreibtischwindrad – mit der Bitte es gelegentlich an Ministerin Lemke weiter zu geben.

 

Ausgezeichnete Projekte

Begeisterung bei den Genossinnen und Genossen und große Freude bei den Projektteilnehmer/innen kam auf, als die Vertreter der BBS Wissen und Schülerinnen der BBS Montabaur ihre Preise erhielten:

Projektueberblick

1|  Burkhard Hensel, Lehrer an der BBS Betzdorf-Kirchen, Bereich Metall-/Umwelttechnik, erläuterte ein von Schülern entwickeltes Windrad, dessen Energieauswurf genutzt werden soll (Förderungssumme 1.000 Euro, dazu 500 Euro von einem Genossenschaftsmitglied).

2|  Die Schülerinnen, die die Bankfachklasse M13 der BBS Montabaur vertraten, bekamen rauschenden Beifall für ihre Produktentwicklung „Wäller Anteilssparen“.

DSC_0051    Kristin Herbst, Theresia Herborn, Jennifer Natalie Steinbacher, Katharina Baumann

Das sie begleitende Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Westerwald, Herr Dipl. Volkswirt Andreas Görg, war sichtlich stolz auf das Engagement und die Kreativität der Auszubildenden, wenn gleich er auf Nachfrage aus dem Publikum nicht verbindlich sagen konnte, ob und wann die Bank dieses tolle Bankprodukt auflegen wird.

Auch im nächsten Jahr wird die Maxwäll wieder in ihrem Regionalentwicklungsprogramm innovative, zukunftsfähige und für die Region Westerwald nachhaltig Nutzen bringende Projekte auswählen und fördern.

 

Bericht 2014

In der Generalversammlung, die von Herrn Friedrich Hagemann, Vorsitzender des Aufsichrates, geleitet wurde, konnten die Mitglieder Erfreuliches sehen und hören. Peter Müller präsentierte ein deutlich gesteigertes Ertragsergebnis. Die beiden Solarparks Wolfsgestell in Rennerod und Steinkaut in Boden laufen sehr gut und die vielen Sonnenstunden in 2014 sorgten für ein deutlich über den konservativen Planungen liegendes Ertragsergebnis.
Die Versammlung folgte dem Vorschlag des Vorstandes mit der Empfehlung des Aufsichtrates und beschloss eine Dividende von 4,5 % für 2014; eine deutliche Steigerung der Gewinnausschüttung.
Die Zustimmung zum Jahresabschluss 2014, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte einstimmig. Bei der Wahl zum Aufsichtsrat wurde der alte Rat bestätigt und durch die Wahl von Manfred Müller um eine Person verstärkt.
Auf Verständnis stieß die persönliche Erklärung von Murat Cakatay, dass er den Aufsichtrat aus gesundheitlichen Gründen um Abberufung von seinem Amt gebeten habe. Mit Wirkung zum 11. Mai 2015 erfolgte die Abberufung; Andreas Weller aus Gebhardshain trat die Nachfolge an.

 

Perspektive

Mit dem Blick in die Zukunft wusste Peter Müller mit den Plänen des Vorstandes trotz der sich verschlechternden Rahmenbedingungen im EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz)  gute Perspektiven aufzuzeigen.

Der Stromvertrieb im Rahmen der Bürgerwerke eG entwickelt sich positiv. Allen voran sind die Mitglieder aufgerufen, ihren Strom bei ihrem Unternehmen zu kaufen. Es wird zukünftig deutlich mehr für die Akquise von Kunden im Bereich Haushalt und Gewerbe investiert werden, so Müller. Mit dem in Boden und Rennerod produzierten Solarstrom werden dann immer mehr Haushalte und Gewerbetriebe TATSÄCHLICH DIREKT mit regionalem, erneubaren Strom versorgt werden: Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung in der Region!

Um Kommunen mit ihrer oft schwachen Finanzausstattung, aber auch Privaten und Unternehmen Möglichkeiten der günstigen Solarstromnutzung vom eigenen Dach zu ermöglichen wurde das Kooperationsprojekt „PV-Mieten“ vorgestellt:pvmieten    pvmieten_2
Die Akquise und Umsetzung von Windenergie-Projekten nimmt erhebliche Kapazitäten in Anspruch und bedarf großer Ausdauer, so Müller weiter. Im Verbund der ArGe Bürgerwindpark Oberholz kommen wir aber doch nun voran. Weitere Gespräche führen wir mit den regionalen Windenergieanlagen-Herstellern Schütz in Selters bzw. Siershahn und FWT in Waigandshain. Ein Erfolgversprechendes Projekt zeichnet sich mit dem Windpark Knippen ab. Hier diskutieren wir intensiv mit der Projektentwicklungsgesellschaft (hinter der die Fa. Timbertower steht) die Übernahme des Windparks nach Fertigstellung. Sobald die Realisierung eines dieser Projekte auch zeitlich genauer terminiert werden kann, werden alle Mitglieder und die Bürger/innen im direkten Umfeld der Windräder informiert und mögliche Beteiligungen aufgezeigt.

 

Applaus zum Resumé

Die Anwesenden applaudierten zu dem Erfolg, den die noch junge Maxwäll-Energie Genossenschaft eG schon verzeichnen kann, und zu den Plänen des Vorstandes, das Unternehmen zum regionalen Energieversorger im Westerwald zu entwickeln und zu einem starken und aktiven Player bei der Energiewende voranzutreiben – zum Nutzen der Mitglieder und Bürger/innen sowie den nachfolgenden Generationen in der Region.