Am 17. April 2026 findet im Forum Vettelschoß die erste Klimamesse der Region statt – und Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ist mit einem eigenen Stand dabei. Die Messe bringt Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und engagierte Akteure aus dem Westerwald zusammen, die sich für Klimaschutz und die Energiewende vor Ort einsetzen.
Besucht uns von 14 bis 19 Uhr und erfahrt aus erster Hand, wie eine Energiegenossenschaft funktioniert, welche Projekte wir im Westerwald voranbringen – und wie ihr selbst Teil davon werden könnt.
Unser Stand
Wir informieren über die Bürgerenergiegenossenschaft, unsere laufenden Projekte und die Möglichkeit zur Beteiligung. Gespräch, Beratung, Vernetzung – kommt gerne vorbei.
Was euch auf der Messe erwartet
Fachvorträge zu Klimaschutz und Energiethemen, Aussteller aus der Region sowie die Möglichkeit zu Netzwerken und persönlicher Beratung.
Am Dienstag, 17. März 2026 um 19:00 Uhr zeigt das Programmkino Wied-Scala in Neitersen den Dokumentarfilm „Cycling Cities – Eine Reise zu den schönsten Fahrradstädten Europas“ von Regisseur Ingwar Perowanowitsch. Wir als Maxwäll unterstützen diese Veranstaltung, die von „Parents for Future Altenkirchen“ präsentiert wird – der Eintritt ist frei!
Der Film nimmt uns mit auf eine inspirierende Reise durch europäische Städte, die zeigen, wie eine nachhaltige, lebenswerte Mobilität der Zukunft aussehen kann. Themen, die uns als Energiegenossenschaft am Herzen liegen.
Nutzt den Abend auch zum Kennenlernen! Wir laden euch herzlich ein, gemeinsam in die Wied-Scala zu kommen – nicht nur wegen des Films, sondern auch um ins Gespräch zu kommen: mit Gleichgesinnten, mit dem Maxwäll-Team, mit Menschen aus der Region, denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Herzen liegt.
Ob ihr schon lange Mitglied seid oder die Genossenschaft gerade erst kennenlernt – dieser Abend ist eine schöne Gelegenheit, Gesichter hinter den Namen zu entdecken und gemeinsam über Energiewende, nachhaltige Mobilität und lokales Engagement zu reden.
Die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG hat im Rahmen ihrer Regionalförderung 2025 insgesamt 8.000 Euro ausgeschüttet, um gemeinnützige Projekte im Westerwald zu unterstützen. Im Rahmen der jährlichen Spendenverteilung im Haus Felsenkeller in Altenkirchen wurden fünf regionale Initiativen gefördert.
Die Förderung unterstreicht die Verbundenheit der Genossenschaft mit der Region und die Anerkennung des wichtigen ehrenamtlichen Engagements. Dazu Friedrich Hagemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Maxwäll-Energie Genossenschaft: „Uns ist wichtig, dass die Wertschöpfung aus der Energiewende auch unmittelbar den Menschen vor Ort zugutekommt“.
Geförderte Projekte 2025 im Überblick
Maxwäll unterstützt in diesem Jahr Projekte mit besonderem Fokus auf soziale Verantwortung, Kultur und Kinderförderung.
Verein „In Würde alt werden“ (Elkenroth): 2.000 Euro. Der Verein, der in seiner Vorstellung mit fachlicher Expertise beeindruckte , wird bei der Durchführung von Tagesworkshops für Altenpflegeschülerinnen und -schüler finanziell unterstützt.
Westerwälder Clowndoktoren (Westerburg): 2.000 Euro. Die Mittel dienen zur Finanzierung der Supervision für die 45 ehrenamtlichen Mitarbeiter , die Patienten in Krankenhäusern, Hospizen sowie in Kinder- und Senioreneinrichtungen besuchen.
Kunsthaus Wäldchen (Forst): 1.500 Euro. Das Kunsthaus, das im Bereich der freien Kunstkultur und Musikpädagogik aktiv ist , erhält die Förderung für das Projekt „Share Care – Miteinander reden und Zukunft gestalten“ in Borod. Dieses Generationsprojekt soll an der örtlichen Grundschule beginnen und über ein Elterncafé auch die anderen Generationen integrieren.
Kindertagesstätte Schatzfinder (Dürrholz): 1.500 Euro. Die Kita möchte die Mittel für die Anschaffung eines neuen Kletterseilgartens verwenden , um die körperliche Betätigung der Kinder im Außenbereich zu unterstützen.
Kulturbüro Haus Felsenkeller (Altenkirchen): 1.000 Euro. Das Geld fließt in die Finanzierung der Umgestaltung der Stadthalle Altenkirchen , die das Kulturangebot in der Stadt stärken soll.
maxwäll bietet Bürgerinnen und Bürgern der Ortsgemeinde Boden ab dem 04. November die Möglichkeit, sich direkt an der Energiewende vor Ort zu beteiligen.
Mit dem Solarpark Boden-Pletschmorgen entsteht derzeit auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar ein weiteres Gemeinschaftsprojekt für saubere Energie im Westerwald. Der Park wird künftig über 2 Millionen kWh Strom pro Jahr erzeugen – genug für den Jahresbedarf von rund 830 Menschen – und spart dabei mehr als 2.000 Tonnen CO₂ jährlich ein. Ergänzt wird die Anlage durch einen Batteriespeicher mit 4 MWh Kapazität, der für mehr Netzstabilität und lokale Wertschöpfung sorgt.
Beteiligungsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Boden
Gesamtvolumen: 150.000 €
Beteiligungsform: Genossenschaftsanteile à 100 €
Mindestbeteiligung: 5 Anteile (= 500 €)
Höchstbeteiligung: 50 Anteile (= 5.000 €)
Zeichnungsfrist: bis 01. Dezember 2025
Mitglieder profitieren von:
einer jährlichen Dividende (Ø 5 % in den letzten Jahren),
demokratischer Mitbestimmung und
einem Mitgliederstromtarif.
Projektstand
Nach dem Zuschlag in der EEG-Ausschreibung und der erteilten Baugenehmigung im Sommer 2025 läuft der Bau des Solarparks derzeit planmäßig.
Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2026 vorgesehen. Die Lieferung des Batteriespeichers soll später im Jahr 2026 erfolgen.
Auch in diesem Jahr stellt die Maxwäll-Energie Genossenschaft wieder Fördermittel für gemeinnützige Projekte in der Region zur Verfügung. Mit insgesamt 8.000 Euro unterstützen wir sieben zukunftsweisende Initiativen, die von unseren Mitgliedern vorgeschlagen wurden. Die geförderten Projekte decken ein breites Spektrum ab – von Naturschutz über erneuerbare Energien bis hin zu sozialen und kulturellen Vorhaben.
Nahwärmekonzept Kundert: Modellprojekt für die Wärmewende
Das größte Einzelprojekt ist die Förderung einer Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz in Kundert mit 2.000 Euro. Die Ortsgemeinde bietet aufgrund ihrer Topografie ideale Voraussetzungen für ein solches Netz. Eine erste Bachelor-Arbeit hat dies bereits bestätigt. Die nun geförderte Machbarkeitsstudie soll konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Kostenszenarien aufzeigen. „Dieses Projekt könnte beispielgebend für viele andere Gemeinden in unserer Region sein“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann. „Wir sehen hier die Chance, ein Modell für die Wärmewende im ländlichen Raum zu entwickeln.“
Naturschutz an der Nister
Die Arge Nister erhält 1.300 Euro für ein innovatives Projekt zum Kormoranmanagement. In Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz werden verschiedene Methoden getestet, um die Kormorane von einem Altarm der Nister fernzuhalten. Dabei kommen unter anderem spezielle Netze und eine mit verschiedenen Materialien behängte Wäscheleine zum Einsatz. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Koblenz gewährleistet eine genaue Dokumentation der Wirksamkeit dieser Maßnahmen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita
Ein besonders zukunftsweisendes Projekt ist die Waldgruppe der Kita Löwenzahn aus Katzwinkel. Mit einer Förderung von 400 Euro ermöglichen wir die Einrichtung von Niedrigseilgärten an vier verschiedenen Waldstandorten. Diese Einrichtungen fördern nicht nur die motorische Entwicklung der Kinder, sondern bringen ihnen auch einen nachhaltigen und respektvollen Umgang mit der Natur nahe. Die Waldgruppe arbeitet dabei eng mit dem örtlichen Förster zusammen und nutzt das Haus Marienberge in Elkhausen als Stützpunkt.
Energieeffizienz in kommunalen Einrichtungen
Die Gemeinde Fensdorf erhält 1.000 Euro für die Installation einer digitalen Anzeigetafel im Foyer des Bürgerhauses. Diese wird den Bürgerinnen und Bürgern anschaulich die Leistung der 2017 installierten Photovoltaikanlage vermitteln – von der aktuellen Stromerzeugung über die CO2-Einsparung bis hin zur Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die Ortsgemeinde Ailertchen investiert mit unserer Unterstützung von 900 Euro in die energieeffiziente Modernisierung der Beleuchtung ihrer Gemeindehalle, wodurch jährlich 850 Kilowattstunden Strom eingespart werden können.
Soziale und kulturelle Projekte
Der Verein Timao erhält 1.300 Euro für den Aufbau einer Freizeit- und Urlaubseinrichtung für Familien mit behinderten Kindern in Rothemühle. Das Projekt, für das bereits 80.000 Euro eingeworben wurden, soll eine wichtige Lücke in der Region schließen. Geplant sind sechs Häuser für Familien sowie Gemeinschaftsräume und eine Reithalle.
Das Kulturbüro des Hauses Felsenkeller, eine wichtige kulturelle Institution in Altenkirchen, wird mit 1.000 Euro bei der Instandsetzung ihrer Veranstaltungsausstattung unterstützt. Diese Förderung trägt dazu bei, das vielfältige kulturelle Angebot in unserer Region zu erhalten.
„Die große Bandbreite der eingereichten Vorschläge zeigt, wie lebendig und vielseitig unsere Region ist“, resümiert Hagemann. „Als regional verwurzelte Energiegenossenschaft freuen wir uns, dass wir einen Beitrag zur Förderung dieser wertvollen Initiativen leisten können.“
Die Mitglieder der Maxwäll-Energie Genossenschaft können jedes Jahr Vorschläge für förderungswürdige Projekte einreichen. Der Aufsichtsrat prüft diese Vorschläge sorgfältig und entscheidet über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Über die Möglichkeit weitere Projekte für die nächste Förderrunde einzureichen, werden die Mitglieder voraussichtlich im Spätsommer 2025 informiert.
v.l.n.r.: Klaus Manz (Organisationsleiter), Burghard Rosner (Geschäftsführer) und Reinhard Fuchs (Fußballabteilungsleiter) von der SG; Gerd Stein (Vorstand Maxwäll)
Die Förderung von regionalen Vereinen und Projekten ist der Energiegenossenschaft Maxwäll seit ihrer Gründung ein Herzensanliegen. Auch im letzten Jahr wurden für diesen Zweck Mittel bereitgestellt, insgesamt 10.000 €. Genau 1.000 € davon gingen an den Sportverein SG Niederhausen-Birkenbeul, der für das Vereinsheim eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher errichten wollte. Im August 2024 wurde die Anlage fertiggestellt, und mittlerweile liegen die ersten positiven Ertragszahlen vor:
Die Photovoltaik-Anlage besteht aus insgesamt 32 Modulen, die pro Jahr ca. 13.120 Kilowattstunden Strom erzeugen. Der Sportverein verbraucht pro Jahr ca. 12.000 Kilowattstunden pro Jahr; es wird also durch die Anlage mehr Strom erzeugt als verbraucht. Zusätzlich wurde ein Batteriespeicher angeschafft, der überschüssigen Strom für regnerische Tage speichern kann.
Die ca. 430 Mitglieder, in 10 Mannschaften und 4 Gruppen sportlich aktiv, haben also ihren Wunsch nach Eigenstromerzeugung und -verbrauch erfolgreich umgesetzt. Maxwäll freut sich, dazu einen Beitrag geleistet zu haben.
Über 50 interessierte Mitglieder besuchten die diesjährige Generalversammlung der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG am 29. Juni um 10 Uhr bei ihrem langjährigen Kooperationspartner, der Wied-Scala in Neitersen. Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann eröffnete die Veranstaltung und führte souverän durch die verschiedenen Punkte der Tagesordnung. Lesen Sie hier über unsere Regionalförderung 2023, die Entwicklung der Ertragslage, über die Dividendenausschüttung und über neue Projektplanungen.
Nein, unsere Stromerzeugung in 2023 sehen wir nicht ganz so euphorisch wie der englische Dichter William Blake (1757 – 1827), der einmal schrieb: «Energie ist ewige Freude». Aber, ja, unsere Solarparks haben uns im letzten Jahr wieder viel Freude bereitet – auch wenn der Ertrag nicht ganz so hoch war wie im Rekordjahr 2022. Dennoch konnten wir die Sollwerte, mit denen wir ursprünglich kalkuliert hatten, erreichen oder sogar übertreffen.
Unsere Solarparks stehen in Wissen (2,5 MWp), Grünebach (0,75 MWp), Wölferlingen (0,9 MWp), Boden (2,5 MWp) und Rennerod (0,8 MWp).
Sie haben eine Flächengröße von insgesamt 11 Hektar – das entspricht 15 Fussballfeldern. In 2023 erbrachten sie im Mittel 978 Volllaststunden – das heißt, pro installiertes kW in unseren Solarparks wurden durchschnittlich 978 kWh erzeugt. Spitzenreiter war mal wieder unser Park in Wölferlingen mit 998, Schlusslicht unser ältester Park, der Solarpark Rennerod mit 926 Volllaststunden.
Insgesamt haben wir im letzten Jahr rund 7,1 Millionen Kilowattstunden (oder 7,1 Gigawattstunden) Strom produziert: in Wissen 2.250.222 kWh, in Rennerod 750.327 kWh, in Wölferlingen 895.268 kWh, in Boden 2.441.358 kWh und in Grünebach 732.012 kWh.
Der ertragreichste Monat war der Juni, aber auch im September sind die Werte nochmal hochgegangen.
Die von uns erzeugte Strommenge würde ausreichen, um…
5655 Menschen mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch oder
2773 Elektrofahrzeuge mit einer Fahrleistung von 15.000 km
…ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
Auch unsere Mitgliederentwicklung macht uns weiterhin Freude. Im letzten Jahr konnten wir unser 600. Mitglied begrüßen.
Die durchschnittliche Einlage pro Mitglied lag in 2023 bei knapp 4000,- €.
Und wie sieht der Ausblick für 2024 aus? Wir haben einige Projekte in der Pipeline, in den meisten Fällen wird es aber noch zwei bis drei Jahre dauern, bis wir Baureife erreichen. Wir gehen aber fest davon aus, dass noch in diesem Jahr ein sechster Solarpark entstehen wird. Bleiben Sie gespannt!