Der Park läuft sehr gut! Unsere kalkulierten Ertragsprognosen werden übertroffen ( siehe Monitoring)

Quelle: frontal21
Der Strom aus Wind und Sonne in Deutschland sei zu teuer, heißt es immer wieder. Tatsächlich wird er in Europa nirgendwo sonst so günstig und effizient produziert wie hierzulande. Ein wichtiger Grund: das erfolgreiche deutsche Fördersystem mit Einspeisetarifen. Damit ist es aber bald vorbei. Die Europäische Kommission schreibt den Mitgliedsstaaten jetzt vor, ihre Fördersysteme auf Ausschreibungen umzustellen. Dabei zeigen die Erfahrungen in Europa, dass Ausschreibungen nicht zu einer erfolgreichen Energiewende führen. Kritiker befürchten, die Energiewende werde so ausgebremst und mit ihr die vielen Bürgerenergieprojekte, weil sie an den teuren Ausschreibungen nicht teilnehmen können. Dennoch setzt die Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf voll auf Ausschreibungen. Der Europaparlamentarier der Grünen, Claude Turmes, sieht darin einen Deal von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit der EU-Kommission: Deutschland rette die Industrieprivilegien bei den Ökostrom-Rabatten und opfere dafür das erfolgreiche deutsche Fördersystem und damit die Energiewende.Frontal21 über die EU-Pläne für Erneuerbare Energien.
hier die Sendung zum anschauen:
Westerwälder Zeitung vom Mittwoch, 2. Oktober 2013, Seite 21
Auf einem ehemaligen Tongrubengelände in der Nähe von Boden ist ein neuer Solarpark in Betrieb genommen worden. Die Anlage mit dem Namen Steinkaut produziert eine Leistung von 2,5 Megawatt-Peak und kann etwa 500 Haushalte mit Strom versorgen. Gebaut wurde sie von Unternehmer Florian Conze aus Roth (Kreis Altenkirchen), der mit seiner Firma Elektro Conze GmbH 1,5 Megawatt-Peak selbst vermarktet. Der Rest ist in den Händen der Altenkirchener Energiegenossenschaft Maxwäll-Energie, an der Bürger, Vereine, Kommunen und Unternehmen Anteile erwerben können, um die Energiewende zu fördern und selbst etwas Geld damit zu verdienen .
Die beteiligten Unternehmen investierten auf dem Konversionsgelände rund drei Millionen Euro. Das fünf Hektar große Areal gehört der Ortsgemeinde Boden, die es für zunächst 20 Jahre an die Betreiber des Solarparks verpachtet hat. Der Kommune entstanden selbst nur relativ geringe Kosten für Gutachten und Bebauungsplan, berichtet Ortsbürgermeister Peter Stamm. Die Pachteinnahmen für einen Solarpark freilich sind höher als bei einer landwirtschaftlichen Nutzung. Einen kleinen Anteil an der Genossenschaft hat die Gemeinde Boden überdies selbst erworben. Im Rat gab es laut Stamm breite Zustimmung für das Projekt.
Der Solarpark bei Boden ist im Übrigen schon die zweite Anlage der Maxwäll-Energie Genossenschaft im Westerwaldkreis. Ein erster Park mit rund 800 Kilowatt-Peak Leistung wurde im Januar bei Rennerod eröffnet (die WZ berichtete). Darüber hinaus plant die Genossenschaft, ihr Geschäftsmodell auf neue Windparks auszudehnen, berichtet Vorstand Peter Müller aus Altenkirchen. Vor dem Hintergrund der sinkenden Einspeisevergütung für Solarstrom verliert das herkömmliche Geschäftsmodell für Betreiber von Fotovoltaikanlagen künftig zwar an Relevanz. Für bereits gestartete Solarparks ist die staatliche Förderung allerdings noch auf Jahre garantiert. In Zukunft, so Peter Müller weiter, wird es überdies immer interessanter, den gewonnenen Strom in unmittelbarer Nachbarschaft einer Anlage zu verbrauchen – denn die selbst erzeugte Energie ist in der Regel günstiger als der Strom großer Versorger. Nach Müllers Auffassung lohnt es sich deshalb, weitere Solar- und Windparks in der Nähe energieintensiver Unternehmen zu errichten und den Strom an Ort und Stelle zu verkaufen. Auf diesem Weg können zudem auch Energieverluste auf langen Transportwegen vermieden werden, die zum Beispiel bei Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee obligatorisch sind.


Die offizielle Eröffnung des neuen Parks war Teil einer landesweiten Aktionswoche mit dem Namen „Ein Land voller Energie“. Aus diesem Grund kamen Westerwälder Landtagsabgeordnete und viele Mitglieder des Kreistags zum Treffen in Boden.
Darüber hinaus machten sich Bodener Bürger und einige Mitglieder der Maxwäll-Genossenschaft ein Bild von der Anlage. Anschließend lud die Ortsgemeinde Boden zu einer Feierstunde in der Ahrbachhalle ein. Thorsten Ferdinand
Bei der Pressekonferenz am Dienstag, 17. September 2013, in Mainz zu der Aktionswoche des Landes Rheinland-Pfalz Ein Land voller Energie, wies Ministerin Lemke noch einmal deutlich darauf hin, welche Bedeutung dem Projekt Energiewende und damit den Anstrengungen des Landes RLP zukommen.
Hier zum Herunterladen
am Freitag, 27. September 2013 um 18:00 Uhr findet die offzielle Einweihung des Parks im Rahmen der Landesweiten Aktionswoche „Rheinland-Pfalz, ein Land voller Energie“ statt.
Neben Ortsbürgermeister Stamm sind der Landrat des Kreises Westerwald Achim Schwickert und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur Herr Edmund Schaaf als die kommunalen Vertreter eingeladen.
Die das Projekt beratende Energieagentur des Landes RLP wird ebenfalls vertreten sein.
Wir treffen uns um 18:00 Uhr am Fuße des Solarparks ( Treffpunkt)
Luftaufnahme des Solarpark Boden
Die Bauarbeiten am Solarpark Steinkaut in Boden sind abgeschlossen.
Auf Initiative der Ortsgemeinde Boden entwickelte ein regionaler Photovoltaik-Anbieter den Solarpark Steinkaut auf einer Südhang-Konversionsfläche. Mit einer Anlagenleistung von 2,5 Megawatt-Peak wird hier im Jahresmittel Strom für mehr als 500 Durchschnittshaushalte aus Sonnenenergie erzeugt.
In einer beispielhaften Bauzeit unter Einhaltung aller Kostenplanungen konnte die kaufmännische Inbetriebnahme zum 30. April diesen Jahres erfolgen.

Die restlichen Bauarbeiten, Einzäunung usw. wurden im Juni weitestgehend abgeschlossen. Ausgehend von der Einhaltung der Zusagen der Lieferanten sollen die Einrichtung der Übergabestation und Netzanschlussleitungen noch im Juli abgeschlossen werden und damit der Park ans Netz gehen und den erzeugten Strom einspeisen.
Allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Unternehmen (natürliche und juristische Personen) aus der Region Westerwald und speziell aus Boden ist es möglich, sich zu beteiligen. Auch die Ortsgemeinde Boden selbst hat ihre Beteiligung signalisiert. Mit dem Kauf von Genossenschaftsanteilen der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG partizipieren alle an den Erträgen aller Aktivitäten der Genossenschaft.
Weitere Details dazu finden Sie hier.

Mit dem KfW-Programm Erneuerbare Energien „Speicher“ solle die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen angeregt werden, so die KfW.
Die Förderung gilt für
Die KfW bietet den Betreibern einer Photovoltaikanlage mit Solarstromspeicher ein zinsgünstiges Darlehen und gewährt zudem einen Tilgungszuschuss in Höhe von
30 Prozent der förderfähigen Kosten
Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 31. Mai 2013, Seite 22
PV-Anlagen-Betreiber werden angeschrieben
Die Betreiber von größeren Fotovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind verpflichtet, ihre Anlagen bis Ende August 2013 beziehungsweise bis Mai und August 2014 zur Netzstabilisierung umrüsten zu lassen. Hintergrund ist die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Anzahl solcher Anlagen, die über das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Neue Regelungen und technische Erweiterungen sollen sicherstellen, dass auch in Zukunft zu jeder Zeit Energienachfrage und Energieangebot im Gleichgewicht stehen. Westnetz, der Verteilnetzbetreiber im RWE-Konzern, schreibt alle betroffenen Anlagenbetreiber in diesen Wochen an.
„Bei zu starker Einspeisung, können sich sehr viele PV-Anlagen gleichzeitig abschalten. Dann geht das Stromangebot in einer Region sehr plötzlich stark zurück“, erklärt Frank Schwermer, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Sieg. Damit sich die Anlagen in Zukunft nicht gleichzeitig, sondern in einem gestuften Prozess vom Netz trennen, schreibt der Gesetzgeber die Nachrüstung vor. Kleinere Anlagen bis 10 Kilowatt (kW) Leistung sind von der Aktion nicht betroffen.
Im Netzgebiet der Westnetz müssen im ersten Schritt rund 2000 Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kW bis Ende August 2013 nachgerüstet werden. In weiteren Schritten werden von Westnetz rund 13 000 Betreiber mit Anlagen von 30 bis 100 Kilowatt angeschrieben, die bis zum 31. Mai 2014 nachgerüstet werden müssen. Später werden weitere 34 300 Betreiber von PV-Anlagen mit 10 bis 30 Kilowatt Leistung angeschrieben. Diese Anlagen müssen bis zum 31. Dezember 2014 umgerüstet werden. Betroffen sind Anlagen, die zwischen den Jahren 2001 und 2011 angeschlossen wurden. Für die Anlagenbetreiber entstehen dabei keine Kosten, wenn der vom Netzbetreiber beauftragte Fachbetrieb die Nachrüstung durchführt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: