Gemeinsam ins Kino – „Cycling Cities“ in der Wied-Scala Neitersen

Am Dienstag, 17. März 2026 um 19:00 Uhr zeigt das Programmkino Wied-Scala in Neitersen den Dokumentarfilm „Cycling Cities – Eine Reise zu den schönsten Fahrradstädten Europas“ von Regisseur Ingwar Perowanowitsch. Wir als Maxwäll unterstützen diese Veranstaltung, die von „Parents for Future Altenkirchen“ präsentiert wird – der Eintritt ist frei!

Der Film nimmt uns mit auf eine inspirierende Reise durch europäische Städte, die zeigen, wie eine nachhaltige, lebenswerte Mobilität der Zukunft aussehen kann. Themen, die uns als Energiegenossenschaft am Herzen liegen.

Nutzt den Abend auch zum Kennenlernen! Wir laden euch herzlich ein, gemeinsam in die Wied-Scala zu kommen – nicht nur wegen des Films, sondern auch um ins Gespräch zu kommen: mit Gleichgesinnten, mit dem Maxwäll-Team, mit Menschen aus der Region, denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Herzen liegt.

Ob ihr schon lange Mitglied seid oder die Genossenschaft gerade erst kennenlernt – dieser Abend ist eine schöne Gelegenheit, Gesichter hinter den Namen zu entdecken und gemeinsam über Energiewende, nachhaltige Mobilität und lokales Engagement zu reden.

📅 Dienstag, 17. März 2026, 19:00 Uhr
📍 Wied-Scala, Neitersen
💵 Eintritt frei

Wir freuen uns auf euch!

Start der Bürgerbeteiligung am Solarpark Boden-Pletschmorgen

maxwäll bietet Bürgerinnen und Bürgern der Ortsgemeinde Boden ab dem 04. November die Möglichkeit, sich direkt an der Energiewende vor Ort zu beteiligen.

Mit dem Solarpark Boden-Pletschmorgen entsteht derzeit auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar ein weiteres Gemeinschaftsprojekt für saubere Energie im Westerwald. Der Park wird künftig über 2 Millionen kWh Strom pro Jahr erzeugen – genug für den Jahresbedarf von rund 830 Menschen – und spart dabei mehr als 2.000 Tonnen CO₂ jährlich ein. Ergänzt wird die Anlage durch einen Batteriespeicher mit 4 MWh Kapazität, der für mehr Netzstabilität und lokale Wertschöpfung sorgt.

Beteiligungsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Boden

  • Gesamtvolumen: 150.000 €
  • Beteiligungsform: Genossenschaftsanteile à 100 €
  • Mindestbeteiligung: 5 Anteile (= 500 €)
  • Höchstbeteiligung: 50 Anteile (= 5.000 €)
  • Zeichnungsfrist: bis 01. Dezember 2025

Mitglieder profitieren von:

  • einer jährlichen Dividende (Ø 5 % in den letzten Jahren),
  • demokratischer Mitbestimmung und
  • einem Mitgliederstromtarif.

Projektstand

Nach dem Zuschlag in der EEG-Ausschreibung und der erteilten Baugenehmigung im Sommer 2025 läuft der Bau des Solarparks derzeit planmäßig.

Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2026 vorgesehen. Die Lieferung des Batteriespeichers soll später im Jahr 2026 erfolgen.

 

Regionalförderung 2024: Maxwäll unterstützt vielfältige Projekte im Westerwald

Auch in diesem Jahr stellt die Maxwäll-Energie Genossenschaft wieder Fördermittel für gemeinnützige Projekte in der Region zur Verfügung. Mit insgesamt 8.000 Euro unterstützen wir sieben zukunftsweisende Initiativen, die von unseren Mitgliedern vorgeschlagen wurden. Die geförderten Projekte decken ein breites Spektrum ab – von Naturschutz über erneuerbare Energien bis hin zu sozialen und kulturellen Vorhaben.

Nahwärmekonzept Kundert: Modellprojekt für die Wärmewende

 

 

 

Das größte Einzelprojekt ist die Förderung einer Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz in Kundert mit 2.000 Euro. Die Ortsgemeinde bietet aufgrund ihrer Topografie ideale Voraussetzungen für ein solches Netz. Eine erste Bachelor-Arbeit hat dies bereits bestätigt. Die nun geförderte Machbarkeitsstudie soll konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Kostenszenarien aufzeigen. „Dieses Projekt könnte beispielgebend für viele andere Gemeinden in unserer Region sein“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann. „Wir sehen hier die Chance, ein Modell für die Wärmewende im ländlichen Raum zu entwickeln.“

Naturschutz an der Nister

Die Arge Nister erhält 1.300 Euro für ein innovatives Projekt zum Kormoranmanagement. In Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz werden verschiedene Methoden getestet, um die Kormorane von einem Altarm der Nister fernzuhalten. Dabei kommen unter anderem spezielle Netze und eine mit verschiedenen Materialien behängte Wäscheleine zum Einsatz. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Koblenz gewährleistet eine genaue Dokumentation der Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita

Ein besonders zukunftsweisendes Projekt ist die Waldgruppe der Kita Löwenzahn aus Katzwinkel. Mit einer Förderung von 400 Euro ermöglichen wir die Einrichtung von Niedrigseilgärten an vier verschiedenen Waldstandorten. Diese Einrichtungen fördern nicht nur die motorische Entwicklung der Kinder, sondern bringen ihnen auch einen nachhaltigen und respektvollen Umgang mit der Natur nahe. Die Waldgruppe arbeitet dabei eng mit dem örtlichen Förster zusammen und nutzt das Haus Marienberge in Elkhausen als Stützpunkt.

Energieeffizienz in kommunalen Einrichtungen

Die Gemeinde Fensdorf erhält 1.000 Euro für die Installation einer digitalen Anzeigetafel im Foyer des Bürgerhauses. Diese wird den Bürgerinnen und Bürgern anschaulich die Leistung der 2017 installierten Photovoltaikanlage vermitteln – von der aktuellen Stromerzeugung über die CO2-Einsparung bis hin zur Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die Ortsgemeinde Ailertchen investiert mit unserer Unterstützung von 900 Euro in die energieeffiziente Modernisierung der Beleuchtung ihrer Gemeindehalle, wodurch jährlich 850 Kilowattstunden Strom eingespart werden können.

Soziale und kulturelle Projekte

Der Verein Timao erhält 1.300 Euro für den Aufbau einer Freizeit- und Urlaubseinrichtung für Familien mit behinderten Kindern in Rothemühle. Das Projekt, für das bereits 80.000 Euro eingeworben wurden, soll eine wichtige Lücke in der Region schließen. Geplant sind sechs Häuser für Familien sowie Gemeinschaftsräume und eine Reithalle.

Das Kulturbüro des Hauses Felsenkeller, eine wichtige kulturelle Institution in Altenkirchen, wird mit 1.000 Euro bei der Instandsetzung ihrer Veranstaltungsausstattung unterstützt. Diese Förderung trägt dazu bei, das vielfältige kulturelle Angebot in unserer Region zu erhalten.

„Die große Bandbreite der eingereichten Vorschläge zeigt, wie lebendig und vielseitig unsere Region ist“, resümiert Hagemann. „Als regional verwurzelte Energiegenossenschaft freuen wir uns, dass wir einen Beitrag zur Förderung dieser wertvollen Initiativen leisten können.“

Die Mitglieder der Maxwäll-Energie Genossenschaft können jedes Jahr Vorschläge für förderungswürdige Projekte einreichen. Der Aufsichtsrat prüft diese Vorschläge sorgfältig und entscheidet über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Über die Möglichkeit weitere Projekte für die nächste Förderrunde einzureichen, werden die Mitglieder voraussichtlich im Spätsommer 2025 informiert.

Nie wieder ist jetzt! Aufruf zur Teilnahme an Kundgebung am 4. Februar 2024

Die sechs demokratischen Fraktionen des Kreistages Altenkirchen sind die Initiatoren für eine Kundgebung am Sonntag, 04.02.2024, 14 Uhr auf dem Schlossplatz in Altenkirchen.

Maxwäll unterstützt den Aufruf zur Kundgebung.

Liebe Mitmenschen,
Pandemie, Krieg in Europa und auf der Welt, Klimawandel, Katastrophen, Neue Weltordnung, Inflation, Transformation der Wirtschaft und und und.
Gesellschaft und Politik stehen vor gewaltigen, nie dagewesenen Herausforderungen. Parallel dazu erhalten auf der Welt, in Europa und in Deutschland verfassungsfeindliche, menschenfeindliche, rechtsextreme und populistische Kräfte Zuspruch und Aufschwung. Die in weiten Teilen als gesichert rechtsextrem geltende „AfD“ erschwert zunehmend die Bildung demokratisch geprägter Regierungen in den Bundesländern.
Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gerät in Gefahr.
Das muss verhindert werden. Wir setzen uns für unsere Demokratie, den Rechtsstaat und eine solidarische Gesellschaft ein. Mit der Kundgebung in der Kreisstadt Altenkirchen setzen wir ein Zeichen gegen verdeckt und offen auftretende Nazis.
Nie wieder dürfen menschenverachtende und rechtsextreme Parteien und Strömungen in Deutschland die Chance zur Regierungsbeteiligung erhalten. NIE WIEDER IST JETZT!

Die Vorsitzenden der im Kreistag Altenkirchen vertretenen demokratischen Fraktionen erklären einmütig:
«In den Kommunen, im Land und im Bund streiten wir um die richtigen Ziele und Lösungen. Aber wenn es um die Ablehnung von Nazis und Rechtsextremen geht, müssen sich alle Demokraten einig sein.
Deshalb dieser Aufruf zur klaren Positionierung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.»

Vanessa Mückler – Neue Energie für die Maxwäll eG

Seit Dezember 2023 unterstützt uns Vanessa Mückler aus Dürrholz als Assistenz des Vorstands tatkräftig bei der Verwaltung der Genossenschaft. Wir freuen uns, dass wir sie für unsere Sache gewinnen konnten und geben ihr im Folgenden die Gelegenheit, sich Ihnen einmal vorzustellen.

Liebe Mitglieder und Hallo miteinander,

gerne möchte ich mich Ihnen und euch als Neuzuwachs des Maxwäll-Teams vorstellen. Mein Name ist Vanessa Mückler, ich bin 32 Jahre alt und lebe mit meinem Mann Marius und unseren drei aufgeweckten Töchtern seit 2018 im schönen Dürrholz Daufenbach. Ich bin gelernte Drogistin (2010-2013) und Handelsfachwirtin (2015) und arbeite in Teilzeit bei dm drogeriemarkt, derzeit in der dm Filiale in Dierdorf. Mit dem in der Aus- und Weiterbildung erlangten kaufmännischen Wissen unterstütze ich seit Dezember 2023 Maxwäll als Vorstandsassistentin im Rahmen einer gegenwärtig geringfügigen Beschäftigung bei Bürotätigkeiten.

Darüber hinaus bin ich seit 2017 ehrenamtlich als Übungsleiterin mit C- und B-Lizenz in derzeit drei Sportvereinen tätig. Ich leite Rehasport mit Schwerpunkt Orthopädie im BSG Altenkirchen an, sowie Gymnastik im TSG Urbach und Funktionelles Training im FV Daufenbach. Von 2017 bis 2020 habe ich außerdem an der Universität Koblenz den Zwei-Fach Bachelorstudiengang Psychologie und Soziologie B.A. absolviert.

Nachhaltigkeit, Naturverbundenheit und Umweltschutz haben bei mir spätestens seit meiner Ausbildung zur Drogistin einen sehr hohen Stellenwert. Insbesondere durch unsere drei Töchter ist es mir auch persönlich ein großes Anliegen, eine lebenswerte Welt mitzugestalten und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Im Privaten haben wir uns im Herbst 2021 für eine Solaranlage auf unserem Dach entschieden und ernähren uns seit Anfang 2021 vegan und überwiegend biologisch – als klimafreundlichste und ressourcenschonendste Ernährungsform. In meiner Freizeit singe ich seit 2008 im „Geheimen Küchenchor“, mit dem wir uns unter anderem auch im März 2019 auf einer fridays for future Mahnwache für unser Klima in Altenkirchen mit dem Klimasong „Do it now“ beteiligt haben.

Ich freue mich daher sehr, nun mit dem Maxwäll Team und natürlich allen Mitgliedern der Genossenschaft den Ausbau erneuerbarer Energien in unserer Heimat dem Westerwald mitzugestalten.

Sonnige Grüße

Vanessa Mückler 

Kurz notiert: Gemeinderäte besichtigen Solarpark Wölferlingen

 

Am vergangenen Samstag durften wir Vertreter*innen zweier Gemeinderäte aus der Verbandsgemeinde Montabaur – genauer aus Stahlhofen und Daubach –  und weitere interessierte Bürger*innen  aus den jeweiligen Gemeinden zu einer Führung durch unseren Solarpark begrüßen.

Die Besichtigung unseres Solarparks war dabei für die Teilnehmer*innen der Abschluss eines ereignisreichen Tages unter dem Motto „PrimaKlima“, bei dem unter anderem das Nahwärmenetz in Neuerkirch (Rhein-Hunsrück-Kreis) besichtigt wurde. Ein interessanter, reich bebilderter Bericht hierzu kann auf der Website der Ortsgemeinde Stahlhofen nachgelesen werden.

 

Hier noch ein paar aktuelle Eindrücke aus Wölferlingen:

Solarschafe im Westerwälder Abendlicht

 

Wächst gut an: Von Maxwäll angepflanzte, regional abgestimmte Hecke am Ost- und Südrand des Solarparks

 

Maxwäll unterwegs: zu Gast beim Rotary Club Westerwald

Am vergangenen Montag war unser Vorstand Sebastian Pattberg als Referent beim Rotary Club Westerwald zu Gast im Sporthotel Glockenspitze. Thema des Vortrags war neben einer Vorstellung unserer Energiegenossenschaft der Stand der Energiewende im Westerwald. Im Vergleich der Landkreise ergibt sich dabei ein sehr heterogenes Bild (vgl. Bild oben; Quelle: energieatlas.rlp.de, eigene Berechnungen); besonders die immensen Nachholbedarfe im Kreis Altenkirchen lassen sich nicht beschönigen. Und so entspann sich im Anschluss an den Vortrag eine lebhafte und konstruktive Diskussion über Ursachen für die bisherigen Versäumnisse, zukünftige Ausbauziele, Vor- und Nachteile für den Artenschutz und Akzeptanz durch lokale Bürgerbeteiligung.