Offener Brief: Neue Situation am Stegskopf nach Abschluss des Koalitionsvertrages

An die Landräte der Kreise  Altenkirchen und Westerwald,
an die Bürgermeister der VGs Daaden, Bad Marienberg und Rennerod,
an alle politischen Mandatsträger in den Kreisen Altenkirchen und Westerwald

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
der abgeschlossene Koalitionsvertrag mit einer gezielten Festlegung auf gute Windstandorte und die jüngsten Forderungen der Naturschutzverbände veranlassen uns, Sie erneut um Ihre Unterstützung zu bitten, aber auch, Ihnen anzubieten, Sie in Ihren Planungen zu unterstützen. Wir haben den Naturschutzverbänden mehrfach ein gemeinsames Gespräch angeboten, leider scheitert das immer an der Kompromisunfähigkeit weniger Funktionsträger. Die Mehrheitsmeinung in den Verbänden ist offentsichtlich anders, wie Presseveröffentlichungen zeigen.

Zum konkreten Sachstand:
Die drei an einer Ausweisung des gesamten Stegskopfes als Naturschutzgebiet interessierten Verbände drängen auf eine baldige Lösung, da haben sie Recht. Ihr Zukunftsappell an die Landräte – veröffentlicht in der RZ am 23.11.2013 – könnte allerdings bei Erfolg für die Steuerzahler teuer werden. Der von den Verbänden vorgestellte umfangreiche Katalog an guten õkologischen Ideen bedarf einer soliden Finanzierung. Wer bezahlt die riesige Altlastenbeseitigung – den Abbau der militärischen Anlagen und Rūckbau der Straßen? Wer trägt die Kosten von 100.000 EUR/Jahr für die Mahd von rd. 1000 ha wertvolle Offenlandflächen, die sonst in wenigen Jahren wieder zu Wald werden? Wie soll das von den Verbänden geplante und sehr wūnschenswerte Natur- und Kulturzentrum auf Dauer finanziert werden? Wer soll den Ausbau zum sanften Tourismus und die Lenkung der Besucher bezahlen? Oder soll der Bevölkerung das „Betreten des Truppenūbungsplatz-Geländes verweigert werden“ (wie gefordert) und der Stegskopf zur Spielwiese einiger Weniger werden? Will man den ohnehin schon überlasteten Kreisen und Kommunen noch weitere Lasten von mehreren 100.000 EUR im Jahr aufbürden?

Unser Fazit:
Die Ausweisung des gesamten Ūbungsplatzes zum Naturschutzgebiet ist nicht zu vertreten.

Es gibt nur eine vernünftige Lösung, die auch alle beteiligten Stellen, außer den Funktionären der Naturschutzverbände, anstreben: Der Bau von maximal sechs Windrädern im westlichen Bereich, der nicht Naturschutzgebiet werden soll, und das unter finanzieller Beteiligung der Bürgerschaft an Bau und Betrieb. Das sehen auch viele Mitglieder in den Naturschutzverbänden so.

Einzelheiten einschließlich möglicher Standorte zeigt das beigefügte Flugblatt. Wenn sich der Stegskopf trotz „vieler Millionen Geschosse, Splitter und Blindgänger, sowie 14 Schießbahnen“ zu einem ökologische Juwel entwickelt hat, stellen sechs Windräder in  Būrgerhand keine Gefährdung des  Artenschutzes dar. Sie wären vielmehr ein großer Beitrag zum Klimaschutz. Weil bei den optimalen Windverhältnissen am Stegskopf sechs Windräder soviel Strom erzeugen wie zwölf im unteren Westerwald, könnte man dort auf einige schlechte Standorte verzichten und damit Mensch und Natur entlasten. Der inzwischen abgeschlossene Koaltionsvertrag enthält die Vereinbarung, dass Windräder zukünftig nur noch eine Einspeisvergūtung erhalten, wenn sie 75–80 % des sogenannten Referenzertrages leisten. Dafūr muss der Standort eine Windgeschwindikeit von 6,5–7 m/s im Jahresmittel haben, Das haben nur ganz wenige Standorte im Westerwald-Kreis und fast keiner im Kreis Altenkirchen.

Wir appellieren an die Landräte:
Weisen Sie im Regionalplan den einzigen wirklich guten Windkraftstandort im Kreis Altenkirchen als Vorranggebiet aus und tragen Sie mit den Kommunen dazu bei, dass die Windräder in Bürgerhand kommen!

Wäller Bürgerinitiative für die Energiewende

Die Vertreter der Westerwälder Bürger-Energiegesellschaften, mit derzeit rund 500 Mitgliedern, treffen sich in Langenbach, um über die Notwendigkeit der Energiewende zu diskutieren.

„Während der letzten sechs Monate wurde fast ausschließlich darüber gesprochen, wie man Windkraft im Westerwaldgebiet verhindern kann, aber nicht mehr darüber, warum diese saubere und preiswerte Energieform von zentraler Bedeutung ist“, betont Markus Mann (Vorstand der Wäller Energiegenossenschaft aus Daaden).

Die Vorstände der AEKS GmbH, der Wäller Energie eG und der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG diskutieren mit den Redakteuren der Westerwälder- und der Siegenere Zeitung
Die Vorstände der AEKS GmbH, der Wäller Energie eG und der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG diskutieren mit den Redakteuren der Westerwälder- und der Siegener Zeitung

Es ist an der Zeit daran zu erinnern, dass:

  • Mit jedem fossilem oder nuklearem Energieverbrauch erzeugen wir Kosten und Schäden, die sich im allgemeinen Strompreis an der Börse nicht wiederfinden. Somit kann das EEG-Umlagesystem nicht fair und richtig sein! Folgendes Beispiel:
    10 Windkraftanlagen (WKA) mit einem Stromertrag von jährlich 75 Gigawattstunden entsprechen einem reduzierten Steinkohleverbrauch von ca. 26.000 t/Jahr. (Ein großes Binnenschiff am Rhein hat eine Kapazität von 2.000 Tonnen.) 26.000 Tonnen Steinkohle im Tagebau verursachen ein gigantisches Loch, das jedes Jahr für uns Deutsche im Urwald von Kolumbien gegraben wird. Menschen werden dort ohne Entschädigung vertrieben und der Urwald für immer zerstört. Die Vertreter der Windkraftgegner sind egoistisch und unsozial, wenn sie die Stromerzeugung hier vor Ort verhindern.
  • Im Westerwaldgebiet gibt es keine Probleme mit dem Abtransport des Stromes, der erzeugt wird. Wir liegen zwischen den Ballungsräumen und es gibt ausreichend Stromtrassen.
  • Erfahrungen mit Windkraftanlagen in unserer Region (seit 1991) zeigen, dass die Tierwelt nicht derart gestört wird, wie es immer wieder von den Gegnern dargestellt wird. Ein Avifaunistisches Gutachten im Windpark Langenbach/Oberdreisbach (10 Anlagen der Baujahre 1991–2006) zeigt, dass Rotmilan, Wachtelkönig, Uhu, Abendsegler & Co. immer noch da sind.
  • Windparks können in ihrer Wirtschaftlichkeit sehr genau kalkuliert werden, da es jahrelange Erfahrungswerte von vorhandenen Anlagen gibt. Die Aussage, dass die Projektentwickler mit falschen Winddaten rechnen, können wir nicht nachvollziehen.

Derzeit hat man den Eindruck, dass jegliche Initiative zum Ausbau der erneuerbaren Energien mit fadenscheinigen Argumenten tot geschlagen werden soll.

Bürgerinitiativen der Region vergessen komplett, was es bedeutet, von Energieimporten abhängig zu sein und dass jeder Bürger seinen Umweltschaden in die Welt exportiert, indem er Energie importiert.

Windkraftnutzung auf den Höhen des Westerwaldes ist eine „Kröte“, die wir alle schlucken müssen, sofern wir weiterhin Energie verbrauchen wollen. Es ist ethisch und moralisch nicht zu vertreten, dass wir Umweltschäden in die Welt exportieren, und uns hier rühmen, die Umwelt gerettet zu haben!

Die Energiegenossenschaften und Bürgergesellschaften der Region sind die Grundlage zur Schaffung einer breiten Akzeptanz. Jeder kann mitmachen und ist im gleichen Maß an den Chancen und Risiken einer Stromerzeugung beteiligt. Natürlich zahlt jeder die Steuern hier vor Ort, natürlich stärkt das die Wirtschaftskraft und die Zukunft dieser Region.

Wollen wir weiterhin unsere Einkommen an Konzerne, OPEC-Staaten, Russland und die Arabischen Emirate transferieren?

Es ist Zeit für eine Demokratisierung und Dezentralisierung unserer Energieversorgung!

Niemandem hilft es zu wissen, wie die Energiewende verhindert wurde

Die rasant fortschreitende Erderwärmung als Ursache für den längst deutlich wahrnehmbaren Klimawandel müssen wir aus Verantwortung gegenüber der Schöpfung als Gesamtheit und den nachfolgenden Generationen deutlich verringern!

Eine der wichtigsten Sofortmaßnahmen ist die Wende hin zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen – Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme, Biomasse. Das Verbrennen von endlichen Rohstoffen – Kohle, Erdöl, Gas – und damit einhergehend der Raubbau, ein eben nicht mehr wiederherstellbarer Verbrauch der Ressourcen, ist, auch ökonomisch gesehen, eine Sackgasse. Das gleiche gilt, neben den uns allen bekannten Risiken der Atomenergie, auch für diese. Zudem ist die immer größere Abhängigkeit von immer knapper und damit sich verteuernder Rohstoffe aus zumeist Krisengebieten unserer Erde weder volkswirtschaftlich sinnvoll noch zukunftssicher.

Ökonomisch sinnvoll und ein grundsätzlich notwendiger Baustein auch für  zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg ist es, größte Anstrengung hinsichtlich Energie-Einsparung und Energie-Effektivierung zu unternehmen. Die Diskussion um die Energiewende allein auf eine „Strompreisdiskussion“ zu reduzieren ist völlig ungeeignet, gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen nachhaltigen Fortschritt zu erreichen. „Wer wenig Energie verbraucht, bezahlt weniger; wer viel Energie verbraucht, zahlt mehr!“ muss die Leitlinie sein, damit Maßnahmen zur Energie-Einsparung und -Effizienz greifen.

Bleibt noch der für Manager von Energiekonzernen wohl unterhaltsamste Ausschnitt der öffentlichen Diskussion um die Energiewende: Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, wie die Damen und Herren von RWE, EON, EnBW usw. sich zum Beispiel in einer Videokonferenz schenkelklopfend Beiträge in den Medien ansehen, in denen Windkraftgegner – erklärte Natur- und Heimatschützer – den Wildwuchs, das Tempo, die Unverträglichkeit mit der Natur und vor allem die Unzumutbarkeit der Windräder für die Menschen anprangern. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen und Energiegenossenschaften als naturverachtende, „Waldindustrialisierer“ mit „Dollarzeichen in den Augen“ zu diffamieren spielt den Energiekonzernen in die Hände. So haben sie es sich gewünscht und gefördert, die Konzernstrategen! Ein Scheitern oder zumindest eine sehr deutliche Verlangsamung des gesellschaftlichen Zukunftsprojektes „Energiewende“ und der damit einhergehenden Dezentralisierung verlängert deren gewaltigen Gewinne. Der Betrieb und sogar der Neubau von Kohlekraftwerken sind weiterhin gesichert!

„Energiewende ja, aber keine Windräder vor meiner Haustür!“ ist keine Lösung. „Überall Windräder, Artenschutz egal!“ ist ebenfalls keine – und wird meines Wissens nach auch von niemanden gefordert.

Stand heute ist, dass unser immenser Energiebedarf auch bei äußerst konservativen Annahmen nur mit enormen Anstrengungen im Bereich Windenergie zu erreichen ist. Berechnungen dazu wurden von allen Seiten vorgelegt, unter anderem vom BUND. Die Lösung wird ein Kompromis sein müssen. Sie wird nicht lauten können: „Kein Windrad in der Region Westerwald auf den windhöffigsten Standorten!“

Ich schlage ein Gespräch mit allen Engagierten vor – mit der Absicht, Standorte in unserer Region zu finden, wo Windräder sinnvollerweise gebaut werden können. Dabei gehe ich von dem grundlegenden Konsens aus, dass wir alle um die Notwendigkeit wissen, die Energiewende zeitnah und mit Nachdruck zu verwirklichen. Niemandem – schon gar nicht unseren nachfolgenden Generationen – würde es helfen zu wissen, wo es nicht gegangen ist und wie sie verhindert wurde.

Peter Müller

Einweihung des Solarparks Steinkaut

am Freitag,  27. September 2013 um 18:00 Uhr findet die offzielle Einweihung des Parks im Rahmen der Landesweiten Aktionswoche „Rheinland-Pfalz, ein Land voller Energie“ statt.
Neben Ortsbürgermeister Stamm sind der Landrat des Kreises Westerwald Achim Schwickert und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur Herr Edmund Schaaf als die kommunalen Vertreter eingeladen.
Die das Projekt beratende Energieagentur des Landes RLP wird ebenfalls vertreten sein.

Wir treffen uns um 18:00 Uhr am Fuße des Solarparks ( Treffpunkt)

„Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“ schreibt Matthias Willenbacher, Vorstand von JuWi

Wir laden Sie ein am 12. September 2013 um 19:00 Uhr

nach  57627 Hachenburg  ins cinexx

an 20 Orten veranstalten  Menschen in ganz Deutschland Lesungen. Matthias Willenbacher beantwortet im Anschluss Fragen zum Buch – live vom Windrad, dem leistungsstärksten Binnenlandwindrad der Bundesrepublik auf dem Schneebergerhof in Rheinland-Pfalz

Wir hören Passagen aus dem Buch, können Fragen an Matthias Willenabcher richten, der den Veranstaltungen live auf der Großbildleinwand übers Internet zugeschaltet ist und mit diskutiert.

Bei diesem Event sind Sie Teil der Bewegung „Energiewende in Bürgerhand“, die sich noch vor der Bundestagswahl stark macht für den zielstrebigen und eindeutigen Ausbau der Erneuerbaren Energien – und das dezentral.
Sie haben vor Ort die Möglichkeit, sich über das Thema zu informieren und selbst Stellung zu beziehen!

Aufhänger ist das Buch „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“, in dem Matthias Willenbacher – Gründer und Eigentümer der Firma juwi – seinen Masterplan für die Energiewende herleitet und erläutert.

noch mehr Infos zum Buch und den Veranstaltungen finden Sie unter:
http://www.mein-unmoralisches-angebot.de/

Regionalbüro der Energieagentur Rheinland-Pfalz wird unterstützt

Schon bei der Eröffnung des ersten Regionalbüros im Land überbrachten die Energiegenossenschaften Ministerin E. Lemke ihre Glückwünsche zum Start. Oliver Rechenbach, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, begrüßte nun Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, zum ersten Gespräch über konkrete Zusammenarbeit.

https://www.maxwaellenergie.de/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-10_RechenbachmitPM-3.jpg
Oliver Rechenbach, Geschäftsführer der Energieagentur RLP, (links) und Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft, vereinbaren Zusammenarbeit.

Beratung erfährt die Genossenschaft bei der Entwicklung von Windpark-Betreibermodellen in Kooperation mit Kommunen. „Hierbei sind viele Vorgaben auf Bundes- und Europaebene zu beachten und es gilt, den Spielraum für optimalen Nutzen in der Region voll auszunutzen“, so Müller. Im Rahmen der Landesweiten Aktionswoche Rheinland-Pfalz: „Ein Land voller Energie“ vom 25. September bis 2. Oktober diesen Jahres wird es gemeinsame Veranstaltungen rund um den den Solarpark Boden geben und in Kooperation mit den Pionieren der Windenergie, Alternative Energien Kroppacher Schweiz (AEKS), im Windpark Hartenfelser Kopf. „Es hilft uns sehr, wenn unsere Regionalbüros direkt mit in der Region verwurzelten Akteuren zusammenarbeiten können und damit sofort vernetzt sind“, erläutert O. Rechenbach. Bei den anstehenden Windenergieprojekten können wir bei der Organisationskonzept-Beratung und der Entwicklung von Direktvermarktungsmodellen des produzierten Windstroms sicher fachlich nützliche Hilfestellung leisten, führt Rechenbach weiter aus. „Perspektivisch bietet der Wärmesektor enormes Optimierungs- und Einsparpotential“, blickt Müller in die Zukunft und kann sich gut vorstellen, dass hier das Regionalbüro der EA Bedarfe der Kommunen und Angebot und Investitionsbereitschaft der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG für alle nutzenbringend verbinden kann.

Bürger-Informations-Veranstaltung in Boden

am Donnerstag, 4. Juli 2013, um 18:30 Uhr

Gemeinsam mit der Ortsgemeinde Boden laden wir alle Interessierten zur Informationsveranstaltung in die Ahrbachhalle ein.

  • Sie befürworten die Energiewende; weg vom fossilen Raubbau und nukleraen Risiken hin zu den Erneuerbaren Quellen!
  • Sie denken, dass es richtig ist, wenn wir die benötigte Energie dezentral erzeugen und die Menschen vor Ort an den Erträgen partizipieren.
  • Sie haben die Möglichkeit sich finanziell einzubringen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen … aus der Region Westerwald sind eingeladen, sich zu informieren und, wenn gewünscht, mit zu machen.

Die Einladung zum Herunterladen und gerne zum Weitergeben finden Sie hier
[download id=“23″]

Informationen zum Solarpark Steinkaut finden Sie vorab hier
und mehr zu der Möglichkeit der Beteiligung finden Sie hier

Solarpark Steinkaut, Boden

Luftaufnahme des Solarpark Boden

Die Bauarbeiten am Solarpark Steinkaut in Boden sind abgeschlossen.

Auf Initiative der Ortsgemeinde Boden entwickelte ein regionaler Photovoltaik-Anbieter den Solarpark Steinkaut auf einer Südhang-Konversionsfläche. Mit einer Anlagenleistung von 2,5 Megawatt-Peak wird hier im Jahresmittel Strom für mehr als 500 Durchschnittshaushalte aus Sonnenenergie erzeugt.

In einer beispielhaften Bauzeit unter Einhaltung aller Kostenplanungen konnte die kaufmännische Inbetriebnahme zum 30. April diesen Jahres erfolgen.

Kaufmännische Inbetriebnahme am 30 April 2013
Kaufmännische Inbetriebnahme am 30. April 2013

Die restlichen Bauarbeiten, Einzäunung usw. wurden im Juni weitestgehend abgeschlossen. Ausgehend von der Einhaltung der Zusagen der Lieferanten sollen die Einrichtung der Übergabestation und Netzanschlussleitungen noch im Juli abgeschlossen werden und damit der Park ans Netz gehen und den erzeugten Strom einspeisen.

Allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Unternehmen (natürliche und juristische Personen) aus der Region Westerwald und speziell aus Boden ist es möglich, sich zu beteiligen. Auch die Ortsgemeinde Boden selbst hat ihre Beteiligung signalisiert. Mit dem Kauf von Genossenschaftsanteilen der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG partizipieren alle an den Erträgen aller Aktivitäten der Genossenschaft.
Weitere Details dazu finden Sie hier.

Selbst bei bewölktem Himmel produzieren die Higtec-Solarmodule noch Strom, wie hier im Mai 2013.