Energiewende – erneuerbare Energien – eine Frage der Verantwortung für nachfolgende Generationen

Roth, 5. Mai 2013  |  Die Messe auf dem Gelände der Fa. Elektro Conze in Roth lockte bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Besucher an. Ein breites Unterhaltungsangebot ließ auch bei nicht ausschließlich fachlich Interessierten keine Langeweile aufkommen.

Franz Alt, Fernsehjournalist und Reisender in „Sachen Energiewende jetzt“, ist auch mit fast 75 Jahren temperamentvoll und provozierend in seinen Vorträgen. Er verdeutlichte, dass die meisten Toten in Folge von Tschernobyl und Fukushima noch gar nicht geboren seien. Außerdem erklärte er, wie unser Energiewohlstand auf der Ausbeutung und Verschmutzung anderer Länder, wie zum Beispiel Afrika, basiere. Und er nahm Stellung zu der irreführenden Propaganda „Energiewende sei teuer“: Keine Energiewende – hin zu dezentralen Strukturen, hin zu erneuerbaren Energiequellen – sei um ein Vielfaches teurer, so Alt.

Ganz praktisch und hautnah wurde es beim Vortrag von Peter Müller von der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG. Er verdeutlichte den großen Nutzen, den wir alle in der Region haben könnten, wenn wir uns beteiligen und Verantwortung übernehmen würden. „Die Welt schaut auf Deutschland. Wenn die Deutschen die Energiewende schaffen, kann es auf der ganzen Welt wahr werden“, so der Tenor in der internationalen Fachpresse. Müller ist über die leidliche Debatte „Umweltschutz kontra Windenergienanlagen“ sehr irritiert. „Wer oder was steckt eigentlich dahinter, dass gerade die Menschen, die schon vor Tschernobyl und massiv nach Fukushima Atomkraft nein Danke postulierten, jetzt als Gegner agieren?“ Die weiterhin rasante Klimaerwärmung sei nur durch eine Energiewende zu schaffen: hin zu 100 % Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen und große Anstrengungen im Bereich Einsparung und Effizienz, so Müller. Als ein Baustein dazu sei die dezentrale Windenergie-Erzeugung unbedingt notwendig. Ohne die Wende spiele der Artenschutz in wenigen Jahrzehnten eine völlig belanglose Rolle gebenüber den dann drohenden Klimakatastrophen, erläuterte Peter Müller.

„Im lösungsorientierten Dialog mit den Umweltschutzverbänden und Beteiligten werden wir den richtigen Weg finden!“ Darin stimmten alle Zuhörer/Innen mit dem Vortragenden überein.

Dr. Franz Alt und Peter Müller im fachlichen Austausch am Messestand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG
Dr. Franz Alt (links) und Peter Müller im fachlichen Austausch am Messestand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG. Im Hintergrund Vorstand Jürgen Salowsky im Kundengespräch

 

Bundesumweltminister Altmaier wurde informiert

Die Vorstände von drei unabhängigen Bürger-Energiegesellschaften der Region übergaben in Nauroth ihre Positionspapiere zur Energiewende, regionaler Wertschöpfung und dem Stegskopf an Peter Altmaier.

Nauroth, den 26.04.2013

Nach einer schweißtreibenden und engagierten Rede von Peter Altmaier nutzten die Vertreter der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, AEKS GmbH (Alternative Energie Kroppacher-Schweiz) und Wäller Energie eG (i.G.) die Möglichkeit zur Diskussion und dem Gespräch mit dem Bundesumweltminister. Gemäß dem Motto „Nicht nur Reden, sondern Handeln“ übergaben die Westerwälder Energieunternehmer ihre Positionspapiere zur Umsetzung der regionalen Energiewende. Unter anderem wurden auch konkrete Pläne für das Stegskopf-Gebiet überreicht.

Die Bürger-Energiegesellschaften haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wertschöpfung in der Region zu ermöglichen. Gleichzeitig soll der Lebensraum und die Heimat der beteiligten Bürger so umwelt- und landschaftsverträglich wie nur irgendwie möglich erhalten bleiben. Die Energiegenossen übernehmen Verantwortung in der Region, denn solange Deutschland noch Energie importiert, werden Umweltschäden in die Welt exportiert.

Erwin Rüddel,  Peter Altmaier
Bundesumweltminister Peter Altmeier, Peter Müller (Maxwäll-Energie Genossenschaft eG), Markus Mann (Wäller Energie),
Karl-Heinz Groß (AEKS), Erwin Rüddel (MdB)

Stürmische Diskussionen mit Ministerin zu erwarten

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 2. Mai 2013, Seite 24

Energiewende Eveline Lemke am Samstag 04.05.2013 in Kirchen zu Gast – Landesentwicklung und Windkraft Thema

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke ist am Samstag, 4. Mai, zu Gast in Kirchen. Stürmische Diskussionen zur Windenergie sind zu erwarten.

Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP IV) hat die Landesregierung Grundlagen für einen geregelten Ausbau der erneuerbaren Energien im Einklang mit Natur- und Umweltschutz vorgelegt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien führt jedoch im gesamten Land zu vielfältigen Diskussionen, und es zeichnen sich auch viele regionale Fragestellungen ab.

Um diese gemeinsam zu diskutieren, lädt die Kirchener Landtagsabgeordnete Anna Neuhof (Bündnis 90/Die Grünen RLP) die Bürger der Region zur Veranstaltung „Energiewende in Rheinland-Pfalz – Energiewende im Kreis Altenkirchen“ am Samstag, 4. Mai, 10 Uhr, in den Rathaussaal der Verbandsgemeinde Kirchen ein.

Eveline Lemke (Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung) wird gemeinsam mit Dr. Ulrich Kleemann (Präsident der SGD Nord) die Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms IV vorstellen. Anschließend soll die Situation im Kreis Altenkirchen erörtert werden.

KFW-Kredite für Speicher – juwi vermarktet eigenes Speichersystem

Staatliche Förderung und günstige KfW-Kredite für Batteriespeicher –
gültig für PV-Anlagen ab Jahrgang 2013 mit 30 kWp Maximalleistung

Mit Stichtag 1. Mai 2013 werden Batteriespeichersysteme für Dachsolaranlagen von der staatlichen KfW-Bankengruppe gefördert, teilt das Unternehmen juwi in einer Presseerklärung vom 22.04.2013 mit.

„Wer dann seine in diesem Jahr errichtete PV-Dachanlage von maximal 30 kWp Leistung mit einem juwi Home Power© Speichersystem ergänzt, bekommt knapp ein Drittel der Kosten erstattet und kann den Rest über einen günstigen, in den ersten Jahren tilgungsfreien Kredit finanzieren.

Mit einer Solaranlage auf dem Dach und der juwi Home Power© im Haus kann jeder den Stromkonzernen ein Schnippchen schlagen und sich unabhängig von deren Preispolitik machen. Weniger als 10.000 Euro kostet das Einstiegsmodell mit einer Speicherleistung von knapp 5 Kilowattstunden.

Und das Beste: Ab Mai gibt’s von Vater Staat bis zu 3.000 Euro als Förderung und zusätzlich über die KfW-Bank einen günstigen Kredit mit bis zu 20 Jahren Laufzeit.“

Link zur Presseerklärung: www.iwrpressedienst.de/Textausgabe.php

Die Förderung müsste es natürlich auch mit anderen Systemen geben!

Forschernachwuchs stärkt die Zukunft der Erneuerbaren Energien in Deutschland

Immer mehr Studiengänge auf dem Gebiet der Erneuerbaren
Quelle: Pressemitteilung der Agentur für erneuerbare Energien

Berlin, 19. April 2013. Die Energiewende beschäftigt den Forschernachwuchs in Deutschland. Das zeigt der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“, der nach dem Abschluss der Landeswettbewerbe nun auf Bundesebene in die entscheidende Phase geht. Unter den mehr als 100 Landessiegern, die vom 30. Mai bis 2. Juni in Leverkusen beim Bundeswettbewerb an den Start gehen, sind gleich mehrere interessante Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien vertreten, darunter Offshore-Windkraft, Solarenergie und die Energiegewinnung aus Biomasse. „Die Erneuerbaren Energien beflügeln gute Ideen zur Nutzung sauberer Technologien“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien Philipp Vohrer. „Für den Umbau unserer Energieversorgung brauchen wir innovative Ideen, die dann entwickelt und umgesetzt werden müssen. Die Projekte der jungen Forscher bilden dafür einen reichen Fundus.“

Die für den Bundesentscheid qualifizierten Gewinner-Beiträge im Bereich der Erneuerbaren Energien haben häufig einen interdisziplinären Aspekt. So befassen sich die Physik-Landessieger aus Mecklenburg-Vorpommern, Liam Kreutschmann (18) und Carlo Michael Maßmann (18), mit der Vereinbarkeit von Natur und Technik. Ihnen geht es um die Verbesserung sogenannter Blasenschleiersysteme, mit denen der Lärm beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen gemindert werden kann, was den geräuschempfindlichen Schweinswalen entgegenkommt. Auf dem Meeresboden und in verschiedenen Höhen werden bis zur Wasseroberfläche Rohrringe mit Düsen um die Pfähle der Windräder installiert. Durch Druckluft wird dann ein Blasenschleier erzeugt, der die Ausbreitung des Schalls verhindert. Kern des Schülerprojektes ist es, in einem Modellversuch herauszufinden, durch welche Luftblasengröße die beste Minimierung der Schallemissionen ermöglicht wird.

Dem Thema intelligentes Stromnetz widmet sich der Landessieger Technik aus Hessen, Julian Reitz (19). Er entwickelte ein Verfahren zur Optimierung von Photovoltaikanlagen in privaten Haushalten. Durch den automatischen Ausgleich von Spannungsunterschieden, den sogenannten Schief¬lastausgleich, erhöht das System die Lebensdauer und Effizienz der Solaranlagen. Stark vertreten ist im diesjährigen Bundeswettbewerb die Bioenergie, so die Gewinnung von Biogas. Ziel der Arbeit von René Wurst (17) und Kira Behm (17) aus Baden-Württemberg ist es, pflanzliche Abfallstoffe energetisch möglichst effizient zu verwerten, um z.B. die Energieausbeute einer Biogasanlage zu optimieren. Rohstoffe für die Energiegewinnung sind Rübenschnitzel oder Grassilage.

Übrigens eröffnen die Erneuerbaren Energien nicht nur den Bewerbern des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“ viele Berufsperspektiven. Insgesamt 288 Studiengänge (2012: 280) im Bereich Erneuerbare Energien bieten die deutschen Universitäten und Fachhoch¬schulen derzeit an, was etwa zwei Prozent aller laufenden Studiengänge entspricht. Dabei nimmt Nordrhein-Westfalen mit 43 Studiengängen in absoluten Zahlen eine Führungsrolle ein. Auch Niedersachsen und Baden-Württemberg legen mit jeweils über 30 Studiengängen einen wichtigen Grundstein für den Ausbau von Lehre und Forschung im Bereich Erneuerbare Energien. In Schleswig-Holstein ist inzwischen jeder fünfundzwanzigste Studiengang den Erneuerbaren Energien zuzuordnen.

„Die Branche der Erneuerbaren Energien zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Tätigkeiten und entsprechend erforderliche Qualifikationen aus. Vom Meteorologen, der an noch genaueren Vorhersagen für die Wind- und Solarbranche arbeitet, über die Agraringenieurin, die an der Züchtung verbesserter Energiepflanzen vom Acker forscht, bis hin zu Servicetechnikern und Computerspezialisten reicht die Nachfrage quer durch die Branchen“, so Vohrer.

Zahl der Patentanmeldungen stark gestiegen
Indiz für die Innovationskraft der Erneuerbare-Energien-Branche ist auch die stark zunehmende Zahl an Patentanmeldungen. Laut Angaben des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) kletterte 2011 im Bereich der Erneuerbaren Energien die Zahl der Patentanmeldungen in Deutschland auf mehr als 2.000, nach 800 im Jahr 2008 und knapp 400 im Jahr 2005. Fast die Hälfte der Erfindungen wurde auf dem Gebiet der Solartechnik registriert; im Bereich Windkraftmaschinen erfasste das DPMA 726 Patentanmeldungen.

Weitere Informationen zur Verbreitung von Studiengängen im Bereich Erneuerbare Energien im AEE-Bundesländerportal föderal-erneuerbar im Menüpunkt Übersicht unter der Kategorie Forschung:
http://www.foederal-erneuerbar.de

Kontakt:
Agentur für Erneuerbare Energien
Alexander Knebel
Pressereferent
Tel: 030-200535-52
Mail:
a.knebel@unendlich-viel-energie.de

 

Offener Brief: ERHALTET DEN STEGSKOPF – Aktiv eintreten für eine Entschleunigung des Klimawandels!

An alle, die sich engagiert für Umwelt- und Naturschutz einsetzen!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu diesem großen Ziel – Entschleunigung des Klimawandels – wollen wir im Verbund mit allen Naturschützern, Kommunen und Behörden beitragen.

Wir sind eine Bürgergenossenschaft, die in Verbindung mit anderen Genossenschaften und vielen Naturschützern in unseren Reihen (mehrere hundert Mitglieder) für die Energiewende kämpft.
Aus dem mit vielen militärischen Altlasten belegten Truppenübungsplatz „Stegskopf“ kann auf Dauer ein vorbildliches Naturschutzgebiet – gekoppelt mit einer vorbildlichen Energieversorgung – werden. Den Weg dazu haben wir auf unserer Homepage in mehreren Dokumenten ausführlich beschrieben bzw. verweisen wir auf entsprechende Fundstellen (siehe Kategorie Windenergie).


Argumente, die für uns zählen:

  1. Große Teile des Übungsplatzes haben sich wegen der jährlichen Pflegemaßnahmen zu wertvollen Biotopen entwickelt. Daher sollten diese Flächen soweit als möglich unter Naturschutz gestellt werden. Der von NABU und BUND gestellte Antrag auf Naturschutz hebt insbesondere die wertvollen Offenlandbiotope hervor und ist bei den vorgenannten Verbänden abrufbar (siehe Altenkirchen.bund-rlp.de).
  2. Es gibt ein von NABU und BUND hervorragend ausgearbeitetes Konzept für ein „Natur- und Kulturzentrum“ am Stegskopf. Dieses lässt sich nur mit einem enormen finanziellen Aufwand realisieren und betreiben. Die im Konzept vorgesehene Finanzierung über Spenden und Sponsoring bleiben unserer Einschätzung nach höchstwahrscheinlich nur ein Wunsch. Eine dauerhafte Finanzierung für die Gestaltung des Stegskopfes wäre über den Bau einiger Windräder und den damit erzielten Pachteinnahmen möglich (siehe Seite 41 des Konzeptes).
    Das Konzept ist per Email abrufbar bei BUND und NABU, Ernst-Gerhard Borowski: altenkirchen@bund-rlp.de
    Wir haben dazu eine Stellungnahme veröffentlicht, siehe https://www.maxwaellenergie.de
  3. Für eine Energiewende werden 2% der Landesfläche für Windkraft benötigt. Die vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz herausgegebene Karte „Restriktionsgebiete Windenergie“ zeigt in Verbindung mit der vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten herausgegebenen Karte über das Windpotenzial in Rheinland-Pfalz auf, welche Flächen dafür möglicherweise in Betracht kommen. Für den windhöffigen Westerwald stehen nach Abzug aller Abstände zu Siedlungen und unter Berücksichtigung aller naturschutzfachlichen Einschränkungen keine 2% der Gesamtfläche zur Verfügung, so dass es partiell zu Eingriffen in die Belange des Naturschutzes kommen muss, will man die Energiewende erreichen. Es wäre sinnvoll, dass dabei die windhöffigsten Flächen beansprucht werden, so dass mit weniger Windrädern mehr Energie erzeugt werden kann. Siehe hierzu Offener Brief: Fakten zur Windenergie im Westerwald auf unserer Homepage.
  4. Wie sich die Belange des Naturschutzes und der Windenergie vereinbaren lassen –  auch am Stegskopf – zeigen wir ausführlich in unserem Schreiben Energiewende im Westerwald und am Stegskopf auf.
  5. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), die für das weitere Verfahren am Stegskopf zuständig ist, hat angekündigt, in einem neutralen Gutachten untersuchen zu lassen, ob und wo Windräder aufgestellt werden können (siehe Pressemitteilung auf unserer Homepage).
    Wir bitten diese Untersuchungen abzuwarten und keine voreiligen Beschlüsse zu fassen. Sinnvoll wäre, gemeinsam zu überlegen, wie die für den Bau von WEA zu leistenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie die Pachteinnahmen für den Ausbau und die Erhaltung des Stegskopfes eingesetzt werden können. Das Konzept „Natur- und Kulturzentrum“ (Abschnitt 2) bietet dazu die fachlich besten Lösungen, dabei könnte auch das Umfeld des Stegskopfes mit einbezogen werden. Nach unseren Informationen ist die BIMA zu großen Zugeständnissen finanzieller Art bereit. Zahlreiche Beispiele der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass im Zusammenwirken zwischen Naturschutz, sogenannten Vorhabensträgern (Energiegenossenschaften) und Kommunen für den Naturschutz oft enorme Vorteile entstehen, wenn unvoreingenommen in der Planungsphase zusammengearbeitet wird. Wir sind hierzu jederzeit bereit. Es kommt uns dabei in erster Linie nicht auf große Gewinne an, die voraussichtlich auch nicht zu realisieren sind (siehe Fakten zur Windenergie im Westerwald), sondern auf ein Konzept, das es ermöglicht, das von BUND und NABU beworbene „Natur- und Kulturzentrum Stegskopf“ zu realisieren und den Stegskopf somit auf Dauer für Natur und Mensch zu erhalten.

Helfen Sie mit, Lösungen zu realisieren, die die Energiewende Wirklichkeit werden lassen, und somit für das Leben auf unserer Erde Sorge zu tragen.

Mit  Wäller Grüßen

P.S. Wir freuen uns darüber, wenn Sie uns Ihre Ansicht zu dieser Thematik mitteilen!

Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation

Quelle:
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

aus dem Hauptgutachten 2011:

Ein neuer Gesellschaftsvertrag
Die aktuellen Demokratiebewegungen in der arabischen Welt und der Fall der Berliner Mauer sind Belege aus der jüngeren Geschichte für die Kraft und Dynamik transformativer Prozesse. Für den Übergang zur Nachhaltigkeit lassen sich aus diesen Umbrüchen mehrere Lehren ziehen:
Zunächst, unhaltbare Zustände können auf dramatische Weise kollabieren. Ferner sind die Kräfte der Transformation oft lange unter der Oberfläche verborgen. Dies zeigt sich heute nicht zuletzt beim messbaren globalen Wertewandel in Richtung Nachhaltigkeit.
Schließlich enthüllt der Zusammenbruch von auf Extraktion von Öl und Gas gestützten Diktaturen (Sowjetunion, Libyen) zugleich die versteckten Kosten des „fossilen“ industriellen Metabolismus.
Das kohlenstoffbasierte Weltwirtschaftsmodell ist auch ein normativ unhaltbarer Zustand, denn es gefährdet die Stabilität des Klimasystems und damit die Existenzgrundlagen künftiger Generationen. Die Transformation zur Klimaverträglichkeit ist daher moralisch ebenso geboten wie die Abschaffung der Sklaverei und die Ächtung der Kinderarbeit. Bereits seit geraumer Zeit befindet sich das fossile ökonomische System international im Umbruch […]

Die komplette Zusammenfassung des Gutachtens können Sie hier herunterladen.
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