Pressemitteilung zur Generalversammlung 2021

Das Corona-Virus schlug auch auf die Generalversammlung der Maxwäll Energiegenossenschaft durch. Nur 40 Teilnehmer, weniger als 10 % der Energiegenossen, konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Hagemann in der Versammlung begrüßen. Dabei hatte Maxwäll eigens das luftige große Festzelt auf der Altenkirchener Glockenspitze angemietet, um einen „coronasicheren“ Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Der guten Stimmung unter den erschienenen Anhängern der Erneuerbaren Energien konnte die geschrumpfte Teilnehmerzahl keinen Abbruch tun. Denn die Zahlen, die der Vorstand den Mitgliedern präsentierte, konnten sich sehen lassen. „Pressemitteilung zur Generalversammlung 2021“ weiterlesen

Niemandem hilft es zu wissen, wie die Energiewende verhindert wurde

Die rasant fortschreitende Erderwärmung als Ursache für den längst deutlich wahrnehmbaren Klimawandel müssen wir aus Verantwortung gegenüber der Schöpfung als Gesamtheit und den nachfolgenden Generationen deutlich verringern!

Eine der wichtigsten Sofortmaßnahmen ist die Wende hin zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen – Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme, Biomasse. Das Verbrennen von endlichen Rohstoffen – Kohle, Erdöl, Gas – und damit einhergehend der Raubbau, ein eben nicht mehr wiederherstellbarer Verbrauch der Ressourcen, ist, auch ökonomisch gesehen, eine Sackgasse. Das gleiche gilt, neben den uns allen bekannten Risiken der Atomenergie, auch für diese. Zudem ist die immer größere Abhängigkeit von immer knapper und damit sich verteuernder Rohstoffe aus zumeist Krisengebieten unserer Erde weder volkswirtschaftlich sinnvoll noch zukunftssicher.

Ökonomisch sinnvoll und ein grundsätzlich notwendiger Baustein auch für  zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg ist es, größte Anstrengung hinsichtlich Energie-Einsparung und Energie-Effektivierung zu unternehmen. Die Diskussion um die Energiewende allein auf eine „Strompreisdiskussion“ zu reduzieren ist völlig ungeeignet, gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen nachhaltigen Fortschritt zu erreichen. „Wer wenig Energie verbraucht, bezahlt weniger; wer viel Energie verbraucht, zahlt mehr!“ muss die Leitlinie sein, damit Maßnahmen zur Energie-Einsparung und -Effizienz greifen.

Bleibt noch der für Manager von Energiekonzernen wohl unterhaltsamste Ausschnitt der öffentlichen Diskussion um die Energiewende: Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, wie die Damen und Herren von RWE, EON, EnBW usw. sich zum Beispiel in einer Videokonferenz schenkelklopfend Beiträge in den Medien ansehen, in denen Windkraftgegner – erklärte Natur- und Heimatschützer – den Wildwuchs, das Tempo, die Unverträglichkeit mit der Natur und vor allem die Unzumutbarkeit der Windräder für die Menschen anprangern. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen und Energiegenossenschaften als naturverachtende, „Waldindustrialisierer“ mit „Dollarzeichen in den Augen“ zu diffamieren spielt den Energiekonzernen in die Hände. So haben sie es sich gewünscht und gefördert, die Konzernstrategen! Ein Scheitern oder zumindest eine sehr deutliche Verlangsamung des gesellschaftlichen Zukunftsprojektes „Energiewende“ und der damit einhergehenden Dezentralisierung verlängert deren gewaltigen Gewinne. Der Betrieb und sogar der Neubau von Kohlekraftwerken sind weiterhin gesichert!

„Energiewende ja, aber keine Windräder vor meiner Haustür!“ ist keine Lösung. „Überall Windräder, Artenschutz egal!“ ist ebenfalls keine – und wird meines Wissens nach auch von niemanden gefordert.

Stand heute ist, dass unser immenser Energiebedarf auch bei äußerst konservativen Annahmen nur mit enormen Anstrengungen im Bereich Windenergie zu erreichen ist. Berechnungen dazu wurden von allen Seiten vorgelegt, unter anderem vom BUND. Die Lösung wird ein Kompromis sein müssen. Sie wird nicht lauten können: „Kein Windrad in der Region Westerwald auf den windhöffigsten Standorten!“

Ich schlage ein Gespräch mit allen Engagierten vor – mit der Absicht, Standorte in unserer Region zu finden, wo Windräder sinnvollerweise gebaut werden können. Dabei gehe ich von dem grundlegenden Konsens aus, dass wir alle um die Notwendigkeit wissen, die Energiewende zeitnah und mit Nachdruck zu verwirklichen. Niemandem – schon gar nicht unseren nachfolgenden Generationen – würde es helfen zu wissen, wo es nicht gegangen ist und wie sie verhindert wurde.

Peter Müller

Regionalbüro der Energieagentur Rheinland-Pfalz wird unterstützt

Schon bei der Eröffnung des ersten Regionalbüros im Land überbrachten die Energiegenossenschaften Ministerin E. Lemke ihre Glückwünsche zum Start. Oliver Rechenbach, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, begrüßte nun Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, zum ersten Gespräch über konkrete Zusammenarbeit.

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Oliver Rechenbach, Geschäftsführer der Energieagentur RLP, (links) und Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft, vereinbaren Zusammenarbeit.

Beratung erfährt die Genossenschaft bei der Entwicklung von Windpark-Betreibermodellen in Kooperation mit Kommunen. „Hierbei sind viele Vorgaben auf Bundes- und Europaebene zu beachten und es gilt, den Spielraum für optimalen Nutzen in der Region voll auszunutzen“, so Müller. Im Rahmen der Landesweiten Aktionswoche Rheinland-Pfalz: „Ein Land voller Energie“ vom 25. September bis 2. Oktober diesen Jahres wird es gemeinsame Veranstaltungen rund um den den Solarpark Boden geben und in Kooperation mit den Pionieren der Windenergie, Alternative Energien Kroppacher Schweiz (AEKS), im Windpark Hartenfelser Kopf. „Es hilft uns sehr, wenn unsere Regionalbüros direkt mit in der Region verwurzelten Akteuren zusammenarbeiten können und damit sofort vernetzt sind“, erläutert O. Rechenbach. Bei den anstehenden Windenergieprojekten können wir bei der Organisationskonzept-Beratung und der Entwicklung von Direktvermarktungsmodellen des produzierten Windstroms sicher fachlich nützliche Hilfestellung leisten, führt Rechenbach weiter aus. „Perspektivisch bietet der Wärmesektor enormes Optimierungs- und Einsparpotential“, blickt Müller in die Zukunft und kann sich gut vorstellen, dass hier das Regionalbüro der EA Bedarfe der Kommunen und Angebot und Investitionsbereitschaft der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG für alle nutzenbringend verbinden kann.

Auf Einladung der SPD Kreistagsfraktion Altenkirchen wurde die Energiewende in der Region beleuchtet

Um Kreativität, diesmal in regionalen Akzenten zur Energiewende, ging es auch in einem Gespräch der SPD-Fraktion mit dem Vorstand Peter Müller und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, Fritz Hagemann.

Die beiden Energie-Aktivisten stellten die Genossenschaft vor und warben dafür, es hunderten Westerwäldern gleich zu tun und in die Energiewende mit weitestgehend heimischer Wertschöpfung zu investieren. Müller berichtete von zwei Groß-Fotovoltaikanlagen in Rennerod und Boden, die man bereits betreibe bzw. an denen man beteiligt sei. Man beabsichtige auch Windkraftanlagen zu projektieren und zu betreiben, es sei also Raum für neue Mitglieder.

Für Fraktionssprecher Bernd Becker sind – das wurde in der Diskussion deutlich – Energiegenossenschaften nach dem Muster der Maxwäll oder der Wäller Energie in Daaden nur die „zweitbeste Lösung“. „In erster Linie seien die Kommunen – vor allem die Kreisebene – gefordert, energiewirtschaftlich aktiv zu werden“, erklärte er. Da dies im Kreis Altenkirchen nur in ganz kleinen Ansätzen geschehe und die Kreistagsmehrheit sich dagegen sträube, sei es gut, dass Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv würden. Das werde dann auch von der SPD unterstützt.

Mit Vertretern der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ( v.l.) Fritz Hagemann und Peter Müller diskutierte die SPD-Kreistagsfraktion, darunter Bernd Becker und SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen (rechts), über die „Vor-Ort-Chancen der Energiewende“. Foto: Petra Stroh

 

Energiewende – erneuerbare Energien – eine Frage der Verantwortung für nachfolgende Generationen

Roth, 5. Mai 2013  |  Die Messe auf dem Gelände der Fa. Elektro Conze in Roth lockte bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Besucher an. Ein breites Unterhaltungsangebot ließ auch bei nicht ausschließlich fachlich Interessierten keine Langeweile aufkommen.

Franz Alt, Fernsehjournalist und Reisender in „Sachen Energiewende jetzt“, ist auch mit fast 75 Jahren temperamentvoll und provozierend in seinen Vorträgen. Er verdeutlichte, dass die meisten Toten in Folge von Tschernobyl und Fukushima noch gar nicht geboren seien. Außerdem erklärte er, wie unser Energiewohlstand auf der Ausbeutung und Verschmutzung anderer Länder, wie zum Beispiel Afrika, basiere. Und er nahm Stellung zu der irreführenden Propaganda „Energiewende sei teuer“: Keine Energiewende – hin zu dezentralen Strukturen, hin zu erneuerbaren Energiequellen – sei um ein Vielfaches teurer, so Alt.

Ganz praktisch und hautnah wurde es beim Vortrag von Peter Müller von der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG. Er verdeutlichte den großen Nutzen, den wir alle in der Region haben könnten, wenn wir uns beteiligen und Verantwortung übernehmen würden. „Die Welt schaut auf Deutschland. Wenn die Deutschen die Energiewende schaffen, kann es auf der ganzen Welt wahr werden“, so der Tenor in der internationalen Fachpresse. Müller ist über die leidliche Debatte „Umweltschutz kontra Windenergienanlagen“ sehr irritiert. „Wer oder was steckt eigentlich dahinter, dass gerade die Menschen, die schon vor Tschernobyl und massiv nach Fukushima Atomkraft nein Danke postulierten, jetzt als Gegner agieren?“ Die weiterhin rasante Klimaerwärmung sei nur durch eine Energiewende zu schaffen: hin zu 100 % Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen und große Anstrengungen im Bereich Einsparung und Effizienz, so Müller. Als ein Baustein dazu sei die dezentrale Windenergie-Erzeugung unbedingt notwendig. Ohne die Wende spiele der Artenschutz in wenigen Jahrzehnten eine völlig belanglose Rolle gebenüber den dann drohenden Klimakatastrophen, erläuterte Peter Müller.

„Im lösungsorientierten Dialog mit den Umweltschutzverbänden und Beteiligten werden wir den richtigen Weg finden!“ Darin stimmten alle Zuhörer/Innen mit dem Vortragenden überein.

Dr. Franz Alt und Peter Müller im fachlichen Austausch am Messestand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG
Dr. Franz Alt (links) und Peter Müller im fachlichen Austausch am Messestand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG. Im Hintergrund Vorstand Jürgen Salowsky im Kundengespräch

 

Bundesumweltminister Altmaier wurde informiert

Die Vorstände von drei unabhängigen Bürger-Energiegesellschaften der Region übergaben in Nauroth ihre Positionspapiere zur Energiewende, regionaler Wertschöpfung und dem Stegskopf an Peter Altmaier.

Nauroth, den 26.04.2013

Nach einer schweißtreibenden und engagierten Rede von Peter Altmaier nutzten die Vertreter der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, AEKS GmbH (Alternative Energie Kroppacher-Schweiz) und Wäller Energie eG (i.G.) die Möglichkeit zur Diskussion und dem Gespräch mit dem Bundesumweltminister. Gemäß dem Motto „Nicht nur Reden, sondern Handeln“ übergaben die Westerwälder Energieunternehmer ihre Positionspapiere zur Umsetzung der regionalen Energiewende. Unter anderem wurden auch konkrete Pläne für das Stegskopf-Gebiet überreicht.

Die Bürger-Energiegesellschaften haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wertschöpfung in der Region zu ermöglichen. Gleichzeitig soll der Lebensraum und die Heimat der beteiligten Bürger so umwelt- und landschaftsverträglich wie nur irgendwie möglich erhalten bleiben. Die Energiegenossen übernehmen Verantwortung in der Region, denn solange Deutschland noch Energie importiert, werden Umweltschäden in die Welt exportiert.

Erwin Rüddel,  Peter Altmaier
Bundesumweltminister Peter Altmeier, Peter Müller (Maxwäll-Energie Genossenschaft eG), Markus Mann (Wäller Energie),
Karl-Heinz Groß (AEKS), Erwin Rüddel (MdB)

EnergieMesse 2013

Maxwäll-Energie Genossenschaft eG stellt aus auf der

energie-messe

Programm siehe http://www.energiemesse-2013.de/programm.html

Die Energiemesse hat für Besucher aller Altersklassen einiges zu bieten. Eine Segway-Arena, Kinderschminken und Hüpfburg, Probefahrten im Elektroauto, ein LKW-Steiger, der Sie auf einer Höhe von bis zu 33 m Fernsicht auf Westerwald und Siegerland genießen lässt.

Für das leibliche Wohl wird an diesem Tag bestens gesorgt sein und der Eintritt ist natürlich frei.

Stegskopf: Möglicher Windpark braucht Bürgerbeteiligung

Pressemitteilung:
CDU-MdLs Enders und Wäschenbach im Gespräch mit heimischen Energie-Gesellschaften – Windenergie könnte Naturschutz am Stegskopf mitfinanzieren
Altenkirchen, April 2013. Die Zukunft des früheren Truppenübungsplatzes Stegskopf stand im Mittelpunkt eines Gedankenaustauschs der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders (Eichen) und Michael Wäschenbach (Wallmenroth) mit Peter Müller, Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG mit Sitz in Altenkirchen und Karl-Heinz Groß von der Alternative Energie Kroppacher Schweiz GmbH & Co. KG (AEKS) mit Sitz in Heimborn. Konkret ging es um die Nutzung des Areals für die Erzeugung von Windenergie.

Dem Stegskopf kommt nach Bewertung von Müller und Groß besondere Bedeutung zu, weil das Areal einer der besten Standorte für Wind-Energie-Anlagen (WEA) im gesamten Westerwald sei. Gleichwohl gelte es auch, die Belange des Naturschutzes zu respektieren. Deshalb setzen sie auf die Nutzung von Top-Standorten wie dem Stegskopf, weil hier der Ertrag pro Anlage bei geringerem Flächenverbrauch doppelt so hoch sei wie derjenige an weniger guten Standorten. „Der Stegskopf hat mit rund acht Metern pro Sekunden die höchste durchschnittliche Jahreswindgeschwindigkeit aller noch verfügbaren WEA-Standorte im Westerwald. Solche Standorte bewirken, dass eine fast durchgehende Stromerzeugung möglich ist“, so Müller und Groß – und eine günstige zudem: Der durch die gute Jahreswindgeschwindigkeit bedingte Ertrag macht es möglich. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fällt die Einspeisevergütung beispielsweise am Stegskopf schon nach wenigen Jahren von 8,93 Cent pro Kilowattstunde auf 4,87 Cent, der Strom würde billiger als der aus Kohle- oder Atomproduktion. Bei einem Standort mit einer Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunden dagegen zahle der Stromkunde die hohe Einspeisevergütung von 8,93 Cent 20 Jahre lang über die EEG-Umlage.

von lks MDL Michael Wäschebach, MdL Dr. Peter Enders, Peter Müller Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, Karl-Heinz Groß Alternative Energien Kroppacher Schweiz

Müller und Groß stellten den Unions-Politikern Berechnungen vor, wonach sie im westlichen Bereich des Stegskopfes Potenzial für ungefähr zehn Anlagen sehen, die den nötigen Abstand von 800 – 1000 Metern zur Wohnbebauung einhalten und auch die Interessen des Naturschutzes berücksichtigen. Der Flächenbedarf läge bei etwa zehn der insgesamt 2000 Hektar großen Fläche. Fast alle Anlagen könnte man über vorhandene Wege erreichen. „Über 90 Prozent der Fläche blieben unbeeinträchtigt und könnten größtenteils Naturschutzfläche werden“, so Müller. Windenergie-Produktion und damit die Stromerzeugung für bis zu 45.000 Haushalte und Naturschutz gingen hier Hand in Hand, die Population von Schwarzstörchen und Milanen sei nicht gefährdet. Einnahmen aus der Windenergie-Erzeugung könnten dabei sogar die Belange des Natur- und Artenschutzes sowie das von BUND und NABU beworbene Grobkonzept eines „Natur- und Kulturzentrum Stegskopf“ mitfinanzieren. Diese Argumente haben die beiden Energie-Unternehmen auch in einem offenen Brief an die politisch Verantwortlichen im Land und in der Region zusammengefasst.

Voraussetzung für die energetische Nutzung des Stegskopfes ist jedoch, dass das im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ( BimA) dass eine Lösung gefunden wird, die die regionalen Akteure und ihre Möglichkeiten berücksichtigt und die vor allem Akzeptanz bei den Bürgern genießen. „Das Ziel sollte sein, am Stegskopf Windenergie-Anlagen unter Beteiligung der Kommunen und der Bürgerinnen und Bürger sowie der Naturschutzverbände zu etablieren“, so das Resümee von MdL Dr. Peter Enders. „Wenn eine Beteiligung beispielsweise über eine Genossenschaft und eines regionalen Zweckverbandes möglich würde, schafft das Akzeptanz bei der Bevölkerung und auch mehr Transparenz“, so sein Landtagskollege Michael Wäschenbach.

Die beiden Abgeordneten wollen sich weiterhin für eine sinnvolle konzentrierte Nutzung von Windenergie im Kreis Altenkirchen einsetzen, und da sei – wie bereits im verschiedenen CDU-Gremien beschlossen -, ein Teilbereich des Stegskopf geeigneter als andere diskutierte Flächen im Kreis.
Eine Zerspargelung des engen Siegtales und die Zerstörung des Landschaftsbildes auf dem Giebelwald komme für Ihn überhaupt nicht in Frage, so Wäschenbach.

Die beiden Abgeordneten werden sich weiter für ein Verfahren einsetzen, in dem die lokale Energiewende in Bürgerhand bleibt und in dem nicht ein anonymer Finanzinvestor aus Übersee Nutznießer der Einnahmen aus der Windenergie-Erzeugung am Stegskopf werde, sondern die heimischen Stromkunden und die Region selbst. Die BImA beispielsweise könne das Areal an einen Zweckverband verpachten, die Energie-Genossenschaften aus der Region könnten ihr fachliches Knowhow einbringen, so die gemeinsame Vorstellung von Enders, Wäschenbach, Müller und Groß.