Noch arbeiten wir an der automatischen, täglichen Abbildung der Anlagenleistung hier auf unserer Homepage. Die Anlage läuft sehr gut! Am Sonntag haben wir, wie unten zu sehen ist, mit rund 4800 kWh mehr als den Jahresstromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts erzeugt!! Hier ein Screenshot des Monitorings, d.h. der Leistungskurve vom Sonntag 07. April 2013
Die Energiewende ist machbar und sie ist unbedingt notwendig aus Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen! Wir versuchen, diese Machbarkeit als eine Chance für unsere Region zu begreifen.
In dem Offenen Brief an Entscheidungsträger/innen, Bürgermeister/innen, Mitglieder des Landtages, Mitglieder des Kreistages der Region Westerwald, Verbände und Unternehmen verdeutlichen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von der Alternative Energien Kroppacher Schweiz GmbH ( AEKS) – den Pionieren der Windkraftnutzung im Westerwald – wie wichtig es ist, zu handeln!
Wir alle brauchen elektrische Energie und diese müssen wir aus erneuerbaren Quellen regional erzeugen – mit Unternehmen, in denen wir Menschen aus dem Westerwald beteiligt sind, mitreden und wenn möglich mitverdienen!
Lesen Sie den Offenen Brief, schreiben Sie einen Kommentar und geben Sie den Brief gerne weiter! Fühlen Sie sich eingeladen, mitzumachen und Lösungen für die Energiewende mitzugestalten!
Den kompletten Brief können Sie hier herunterladen. [download id=“19″]
Die Sonne scheint: Unsere Fotovoltaik Anlage „Am Wolfsgestell“ in Rennerod produziert Kilowattstunden (kwh).
Das Anlagen-Monitoring läuft an. Bis Ende März sollen die Feinabstimmungen der Datenübertragungen abgeschlossen sein. Wir werden dann täglich die Anlagenleistung hier auf unserer Homepage abbilden.
Hier ein Screenshot des Monitorings vom 04.03.13 15:35 Uhrzeit
Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ist Mitglied im LaNEG:
Energiegenossenschaften sind ein wichtiger Motor der Energiewende. Sie sind regional verankert und tragen damit zur guten Akzeptanz der erneuerbaren Energien bei. Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung sind zentrale Anliegen bei der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien. Dem Landesnetzwerk gehören schon mehr als 20 rheinland-pfälzische Energiegenossenschaften an. Idee unseres Zusammenschlusses, der seit März 2012 besteht, ist ein gemeinsames Handeln. Fragen, Probleme und Anliegen sind bei den Energiegenossenschaften sehr ähnlich. Und wer wüsste besser als die Mitglieder und Vorstände von Genossenschaften, dass wir gemeinsam häufig mehr erreichen können als jeder für sich. Gemeinsam wollen die Energiegenossenschaften im Land auch ihre Interessen nach außen vertreten und Werbung für den Genossenschaftsgedanken machen.
Berlin, 20. Februar 2013 | Die Verbraucherpreise für Haushaltsenergie (Wärmerzeugung und Strom) haben sich im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent erhöht. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) heute im Rahmen seiner Veröffentlichung des Verbraucherpreisindexes mitgeteilt. Auf diese Verteuerung reagieren die Bundesbürger zunehmend, indem sie Energie im Haushalt einsparen. Neben den Kraftstoffen entfällt der größte Posten der privaten Energierechnung auf das Heizen. Hier lohnt es sich, statt fossiler Ressourcen Erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung einzusetzen.
In Wohngebäuden entfallen etwa 82 Prozent der benötigten Energie auf Raumheizung und Warmwasserbereitung. Da Erdöl und Erdgas weiterhin den Wärmemarkt dominieren, schlagen sich besonders die seit Jahrzehnten steigenden Preise dieser Brennstoffe in den privaten Energierechnungen nieder. Musste ein Privathaushalt im Jahr 1991 für 100 Liter leichtes Heizöl noch rund 26 Euro zahlen, waren es im Jahr 2012 fast 88 Euro. Auch die Endverbraucherpreise für Erdgas und Fernwärme sind erheblich gestiegen. Weiterhin hat sich der Anteil der Ausgaben für Energien an den gesamten Konsumausgaben eines Privathaushaltes zwischen 2000 und 2011 von 6,4 auf 7,3 Prozent erhöht. „Der Löwenanteil geht auf die Wärmebereitstellung zurück“, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.
Haushalte sparen Energie Aufgrund dieser Entwicklung haben die Bundesbürger begonnen, Energie einzusparen. Das geht aus den rückläufigen Zahlen zum Energieverbrauch der privaten Haushalte hervor, die das Statistische Bundesamt im Dezember veröffentlichte. Die temperaturbereinigten Daten für das Jahr 2011 zeigen, dass sich der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent verringert hat. Zwischen 2005 und 2011 ist er um insgesamt 10,3 Prozent gesunken. Insbesondere kam im Jahr 2011 ein Viertel weniger Mineralöl in privaten Haushalten zum Einsatz als noch 2005. Außerdem wurden 20 Prozent weniger Erdgas genutzt. „Grund für sinkende Verbräuche von Öl und Gas sind neben Dämmmaßnahmen auch der verstärkte Einsatz energieeffizienter Heizungstechnik auf Basis Erneuerbarer Energien“, erklärt Vohrer. So hat die Wärmeerzeugung aus Biomasse, Solarthermie und Geothermie nach aktuellen Angaben der AG Energiebilanzen im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent zugelegt.
Moderne Heizungsanlagen auf Basis regenerativer Quellen verringern den Energiebedarf von Privathaushalten Besonders bei Neubauten gewinnt der Einsatz Erneuerbarer Energien an Bedeutung. Aus dem Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) geht hervor, dass in der Hälfte aller zwischen 2009 und 2011 errichteten Neubauten Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis Erneuerbarer Energien eingesetzt wurden. Unter den dezentralen (nicht wärmenetzgebundenen) Technologien wurden am häufigsten Wärmepumpen verwendet (in 27 Prozent der Neubauten), gefolgt von Solarthermieanlagen (in etwa 20 Prozent der Neubauten) und von Anlagen zur Nutzung fester Biomasse, z.B. Holzpelletheizungen (in etwa 5 bis 7 Prozent der Neubauten). „Allerdings ist die Bedeutung des Neubausektors für den Gesamtbestand der Heizsysteme relativ gering, da hier nur niedrige Zubauraten zu verzeichnen sind“, bedauert Vohrer. Lediglich für die Technologien Wärmepumpe und zentrale Biomasseheizungen ist dieser Sektor relevanter. Im Jahr 2011 wurden etwa 60 Prozent der zugebauten Wärmepumpen und etwa ein Drittel der Biomasse-Zentralheizungen in neue Gebäude eingebaut. Bei Solarthermieanlagen wird derzeit nur rund jede siebte Anlage auf Neubauten errichtet.
Dennoch Sanierungsstau im Gebäudebestand Den Hauptanteil des Gebäudesektors bildet allerdings der Bestand. Dort dominieren nach wie vor Heizungen auf Basis von Öl und Gas – auch weil das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz keine Nutzungspflicht für den Gebäudebestand vorsieht. Auch bei einer Sanierung ist der Umstieg auf eine erneuerbare und/oder effizientere Heizung nach Bundesrecht nicht zwingend vorgeschrieben. Momentan ist das Marktanreizprogramm das einzige bundesweite Förderinstrument, das Anreize für die Modernisierung des riesigen Bestandes der alten und ineffizienten Heizungen liefert. „Langfristige Planungs- und Investitionssicherheit für alle Wirtschaftsbeteiligten ist unerlässlich, wenn Treibhausgasemissionen und Brennstoffimporte vermieden werden sollen“, erklärt Vohrer. „Um bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu schaffen, bedarf es kontinuierlicher Anstrengungen, den Anteil der Erneuerbaren Energien zu erhöhen.“
Heizsysteme auf Basis Erneuerbarer Energien sind das Schwerpunktthema der Agentur für Erneuerbare Energien auf der diesjährigen ISH in Frankfurt. Die Leistungsschau für innovatives Bad-Design, energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik und Erneuerbare Energien findet vom 12. bis zum 16. März 2013 statt. Den Messestand der Agentur für Erneuerbare Energien finden Besucher in der Galleria 0, Stand H 11.
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In enger Zusammenarbeit mit der Bürgergesellschaft „Alternative Energien Kroppacher Schweiz GmbH & Co KG” haben wir in einem Offenen Brief an kommunale Verwaltungen, Politiker und Verbände dargestellt, wie wichtig es ist, Wind-Energie-Anlagen (WEA) dort zu bauen, wo sie rentabel betrieben werden können. Wenn wir die Energiewende ernst meinen und Verantwortung dafür mit übernehmen, ist es notwendig, Lösungen zu suchen, das heißt in diesem Zusammenhang eben auch: angemessene Standorte zu suchen – und zu finden. Verschiedene Interessen müssen erwogen werden, wir sollten darüber miteinander ins Gespräch kommen!
Auszug aus dem Offenen Brief: Mensch und Natur brauchen eine Energiewende: eine Energie, die die Erde auf Dauer verkraftet – zum Wohle aller!Wir bitten Sie dabei um Ihre Unterstützung, um Ihr „Knowhow“, um sorgfältiges Abwägen der Interessen. Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen! Wir vertreten zwei der vielen Genossenschaften und Bürgergesellschaften, die es inzwischen in Rheinland-Pfalz gibt. Unsere beiden Gesellschaften hier in der Region Westerwald haben zusammen fast 300 Mitglieder – viele sind gleichzeitig auch Mitglieder in Naturschutzverbänden. Unser Ziel ist es, im Westerwald eine Energiewende herbeizuführen, die „aus Bürgerhand – in Bürgerhand“ bleibt, also getragen wird von den Menschen, die hier leben. Das Interesse der Bürger ist groß, sich daran zu beteiligen: Energiewende im Westerwald könnte also gelingen! Leider fehlen zur Zeit notwendige Standorte, um zum Beispiel Wind-Energie-Anlagen (WEA) aufzubauen. Das ist ja das, was wir hier im Westerwald reichlich haben: Wind auf den Höhenzügen unseres Landstriches. Mit den folgenden Ausführungen zeigen wir einen Weg auf, wie sich die Energiewende aufgrund bestehender Regelungen ermöglichen lässt, natürlich ohne die Belange des Naturschutzes nachhaltig zu gefährden. Diese Regelungen gelten für ganz Rheinland-Pfalz; im Besonderen gehen wir hier auf den Stegskopf ein, weil das hier im Westerwald mit Abstand der beste Windstandort ist …
Den kompletten Brief können Sie hier herunterladen [download id=“14″]
Gern können Sie das Schreiben weitergeben; wir freuen uns, wenn Sie uns darüber informieren, an wen Sie es weiter gereicht haben. Danke.
aus dem Solarbrief 1/2012 des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. (SFV)
Zitat Seite49:
„Verschon mein Haus, zünd andre an“ St. Floriansprinzip bei der Windenergie Aus einem Leserbrief zur Ausweisung von Windkonzentrationsflächen in Aachen Vorbemerkung der Redaktion: Um das rasante Fortschreiten des Klimawandels zu stoppen, müssten die Erneuerbaren Energie viel schneller vorangebracht werden. Doch Hunderte von Bürgerinitiativen versuchen, die Windenergie zu verhindern, weil sie sich durch Windräder in ihrer Nähe gestört fühlen. Durch ihr aggressives Auftreten erwecken sie bei den lokalen Politikern den Eindruck, sie würden die Mehrheit der Bevölkerung vertreten. Umfragen zeigen zwar, dass dies nicht zutrifft, dennoch fühlen sich Politiker, die sich für die Windenergie einsetzen, manchmal alleingelassen. Deshalb hier als schönes Beispiel für eine angemessene Leserreaktion ein Leserbrief von Maria Waffenschmidt aus Aachen: Antwort auf einen Leserbrief von Susanne Gross-Braken „Mit Umweltschutz nicht vereinbar“, Aachener Nachrichten vom 5.12.2011 „Sehr geehrte Frau Gross-Braken, Sie beklagen in Ihrem Leserbrief, dass sich der NABU-Vorsitzende Claus Mayr nicht vehement genug gegen Windräder ausspricht. Viele Gegner von Windrädern glauben, die Alternative zu Windrädern sei „keine Windräder“. Leider bringt uns das der Lösung der Energiefrage nicht näher, denn wir brauchen Energie, viel Energie. Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Es geht hier nicht nur um die Glühbirne im Haushalt, sondern um Wärme, Mobilität und große Industrieanlagen (deren Produkte nicht nur böse oder überfl üssig sind, sondern zumindest teilweise unverzichtbar für uns). Woher nun soll die Energie kommen? Solaranlagen sind gut, reichen aber leider nicht aus. Wie wäre es mit Braunkohle? Haben Sie sich einen Tagebau mal angesehen? Dort brütet kein Vogel mehr und auch sonst lebt dort weder Tier noch Pfl anze. Wir könnten natürlich die Steinkohle aus Australien nehmen. Die dortigen Umweltschäden stören in Aachen doch nichtoder? Vielleicht lieber ein AKW? Wenn Sie wissen, wo der Müll bleiben soll, könnten wir darüber diskutieren. Aber vorher schauen Sie sich Japan an. Möchten Sie die Natur so haben? Was wäre mit Erdöl? Sicher erinnern Sie sich an die verendeten Seevögel nach einer der vielen Ölkatastrophen. Oder Erdgas? Wenn beim Verbrennen nur kein CO2 entstünde… Was passiert mit den im Windpark gefährdeten Schwarzstörchen, wenn unser Klima sich erwärmt? Vielleicht bleiben ihnen dann die anstrengenden Flüge erspart, weil es hier warm genug ist zum Bleiben. Oder aber sie fi nden ihre Nahrung nicht mehr, weil die „Nahrung“ den Klimawandel nicht überlebt hat. Wären Windräder so gefährlich für Vögel, wie Sie befürchten, fänden Sie in jedem Windpark tote Vögel am Boden. Das ist nicht der Fall! Ich denke, dass für Zugvögel, die tausende Kilometer zurücklegen und auf jede Luftströmung reagieren, das Umfl iegen eines Windrades eine der leichteren Übungen ist. Deshalb bitte ich Sie: sagen Sie nicht nur, was Sie NICHT wollen. Arbeiten Sie mit an einer Lösung – nicht nur für den Münsterwald sondern für ganz Deutschland oder Europa oder weltweit. Mit freundlichen Grüßen, Maria Waffenschmidt“ … und hier noch ein Tipp für Feinschmecker Samstag früh, 8.15 Uhr klingelte bei uns das Telefon. Noch reichlich verschlafen hob ich ab, am anderen Ende war ein Herr, der mehr als munter klang: „Ich habe Ihren Leserbrief gelesen, dazu muss ich Ihnen unbedingt was sagen.“ Ich konnte mich so spontan an keinen Leserbrief erinnern, wahrscheinlich fehlte mir der Kaffee. „Na, der heute früh in der AZ steht“, half er mir auf die Sprünge und ließ mir Zeit, die Zeitung aufzuschlagen. Als Antwort auf eine Bürgerinitiative gegen Windräder in Aachen hatte ich u.a. geschrieben: „Wären Windräder so gefährlich für Vögel, wie Sie befürchten, fänden Sie in jedem Windpark tote Vögel am Boden. Das ist nicht der Fall.“ Diesen Satz konnte der Herr am Telefon nicht stehen lassen. „Wissen Sie auch, warum Sie keine toten Vögel finden? Die werden alle eingesammelt!“ Das interessierte mich nun doch, wer denn die Vögel einsammelt. „Das sind die Leute aus Belgien und Holland, direkt hinter der Grenze“, klärte er mich auf. „Die haben da Spezialitätenrestaurants, da werden die Vögel für teures Geld verkauft. Schnepfen sind besonders beliebt. Da kommen die morgens zwischen 4 und 5 Uhr mit diesen grauen Kühlwagen und sammeln die Vögel ein.“ Ob er das gesehen habe, wollte ich wissen. Das nun nicht, 4 Uhr sei ja doch ziemlich früh, räumte er ein, aber sein Kollege aus dem Fitnessstudio, der hätte es ihm erzählt. Ich versprach, mich drum zu kümmern. Wenn Sie, liebe Leser, also mal in Belgien unterwegs sind und Singvögel, Schwarzstörche und Fledermäuse auf der Speisekarte finden, lassen Sie es mich wissen. Guten Appetit wünscht Ihnen Ihre Maria Waffenschmidt
Maxwäll-Energie Genossenschaft und Alternative Energie Kroppacher Schweiz (AEKS) informieren
Maxwäll-Energie ist der Name einer Genossenschaft, die mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Westerwald erneuerbare Energien für den Westerwald erzeugen will. In der AEKS sind 90 Westerwälder Bürger, die seit 17 Jahren Windräder betreiben (zurzeit sind es fünf) und dabei Naturstrom für rund 2.000 Haushalte erzeugen, unter anderem für den regionalen Ökostromlieferant „Mann-Strom“.
Wir wollen zusammen mit den Kommunen und der Landesregierung die Windkraft im Westerwald fördern, ohne unnötig Landschaft zu verbrauchen.
Was man über Windkraft wissen muss:
Man kann nur auf guten Standorten mit mindestens 6 m/s – (besser 7 m/s) – durchschnittlicher Jahreswindgeschwindigkeit Windenergieanlagen (WEA) wirtschaftlich betreiben.
Aus physikalischen Gründen ist die Leistung eines Windrades in der dritten Potenz von der Windgeschwindigkeit abhängig. Daher erzeugt zum Beispiel eine moderne 3-MW-Anlage bei 5,5 m/s Windgeschwindigkeit 7.125 MWh/Jahr, bei 8 m/s aber 13.250 MWh – also fast das doppelte.
Fast alle guten Standorte im Westerwald liegen aber in „Fauna-, Flora-Habitate“ (FFH) oder „Natura 2000“-Gebieten, weswegen diese Gebiete als WEA-Standorte von manchen Naturschützern kategorisch abgelehnt werden.
Was wir wollen:
Die Energiewende ohne unnötigen Umweltbeeinflussung und Landschaftsverbrauch.
Windräder – deswegen – nur auf GUTEN Standorten.
Bürgerwindparks. Alle Bürger im Westerwald sollen sich zum Beispiel über Maxwäll-Energie Genossenschaft an Windparks beteiligen können.
Der beste Windstandort im Westerwald ist der Stegskopf. Aus Presseveröffentlichungen war zu entnehmen, dass Bestrebungen im Gange sind, den gesamten Truppenübungsplatz (Stegskopf) unter Naturschutz zu stellen. Bisher ist es in Teilen nur ein sogenanntes Natura-2000-Gebiet (FFH plus Vogelschutz), wo nach dem Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Windräder zulässig sind, wenn sie den Schutzzweck nicht erheblich beeinträchtigen.
Die Karte zeigt unsere Überlegungen, nach der über 90% des Stegskopfs Naturschutzgebiet werden. Im westlichen Randbereich lassen sich außerhalb wertvoller Offenlandbiotope in den forstlich genutzten Waldflächen 10 WEA errichten. Diese lägen fast alle an vorhandenen Straßen und Wegen in einem ohnehin durch Hochspannungsleitungen und eine Hauptverkehrsstraße erschlossenen Bereich in Verlängerung eines schon bestehenden Windparks.
10 WEA am Stegskopf erzeugen Strom für rund 45.000 Haushalte und ersetzen 15 bis 20 Anlagen auf schlechteren Standorten im Westerwald.
Da der Bund voraussichtlich Eigentümer bleibt, können mit 60% der Pachteinnahmen – rund 500.000 €/Jahr – alle Altlasten beseitigt, der Naturhaushalt enorm aufgewertet sowie die natürliche Entwicklung und die Erschließung für den sanften Tourismus langfristig unterstützt werden.
Dem vom BUND und NABU entwickelten Konzept „Natur- und Kulturzentrum Hoher Westerwald“ kann man für die gewünschte Entwicklung am Stegskopf u.a. folgende guten Ansätze entnehmen:
Eigendynamische Waldentwicklung, Weiterentwicklung von Feuchtgebieten, naturverträgliche Landnutzung, Baumkronenpfad, Naturbühne, Naturkino, Naturcamp, Naturwerkstatt, Akademie „Wildnis und Natur erleben“, Umwandlung der vorhandenen Lagergebäude in Ausstellungsgebäude, Gastronomie, Windräder, Rückbau der Militärstraßen, Wachdienst und Verwaltung.
Wir unterstützen grundsätzlich diese Ansätze und sehen bei – teilweiser – Verwendung der Einnahmen durch die möglichen WEA diese als realistische Grundlage für die Umsetzung.
Nach unserer Beobachtung hat sich die Natur am Stegskopf in Teilbereichen wirklich sehr gut entwickelt. Dies trotz Einflugschneise Flughafen, Schießbahnen, Sprengplätzen, Militärfahrzeugen, Panzerstraßen und anderen Hauptverkehrsstraßen. Die Natur lässt sich von wenigen Windrädern im westlichen Randbereich mit Sicherheit nicht wirklich beeinträchtigen.
Übrigens: Die Errichtung von 10 WEA auf dem westlichen Teil des Stegskopf, bei durchschnittlich guter Windgeschwindigkeit 8 m/s, würden den zusätzlichen Bau von weiteren 6 WEA auf schlechteren Windstandorten verhindern. Der Stromverbraucher müsste die schlechteren Standorte letztendlich über die Einspeisevergütung mit finanzieren. Das wären rund 45 Millionen Euro Mehrkosten in 20 Jahren. Wir wollen – auch – keine unnötige Belastung für die Bürgerinnen und Bürger!
Die Maxwäll-Energie wird in Zukunft den Ausbau der erneuerbaren Energien voran bringen. Dabei wollen wir mit den Umweltverbänden gemeinsam für die Energiewende kämpfen.
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Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, gern geben wir Ihnen weitere Informationen: info@maxwaell-energie.de
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie …
für eine naturverträgliche Nutzung durch WEA am Stegskopf sind?
sich an Projekten der Maxwäll-Energie am Stegskopf beteiligen würden?
Mitglied bei der Maxwäll-Energie Genossenschaft werden wollen?
Ihr Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG