Baustelle Zukunft: Die Große Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

– V e r ö f f e n t l i c h u n g s h i n w e i s –

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift politische ökologie (133/2013, Einzelheft 16.95 €) hat das Thema „Große Transformation“ als Schwerpunkt. Die Beiratsmitglieder Dirk Messner und Uwe Scheidewind haben als Autoren mitgewirkt.

Baustelle Zukunft: Die Große Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Inhalt:
Der Mensch treibt den Planeten in hohem Tempo an die Belastbarkeitsgrenzen. Längst ist klar, dass wir zu klimaverträglichen Lebensstilen und einer postfossilen Wirtschaftsweise kommen müssen. Viel Zeit für diese große Transformation bleibt nicht mehr. Gut, dass Einige schon mal angefangen haben: Unternehmen maximieren anstelle ihrer Gewinne die Zufriedenheit ihrer Angestellten. Nachbarn bauen ihr Gemüse gemeinsam in urbanen Gärten an und Kommunen nehmen die Energieversorgung wieder selbst in die Hand. Der radikale Umbau wird nicht allein mit technologischen Lösungen zu stemmen sein. Vielmehr geht es darum, den Übergang als einen tief greifenden kulturellen Prozess aktiv zu gestalten. Das wird nicht einfach, lohnt sich aber: In der Kultur des Genug atmen Mensch und Natur auf.

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http://www.oekom.de/zeitschriften/politische-oekologie/archiv/archiv/heft/583.html?noCache=1

Auf Einladung der SPD Kreistagsfraktion Altenkirchen wurde die Energiewende in der Region beleuchtet

Um Kreativität, diesmal in regionalen Akzenten zur Energiewende, ging es auch in einem Gespräch der SPD-Fraktion mit dem Vorstand Peter Müller und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG, Fritz Hagemann.

Die beiden Energie-Aktivisten stellten die Genossenschaft vor und warben dafür, es hunderten Westerwäldern gleich zu tun und in die Energiewende mit weitestgehend heimischer Wertschöpfung zu investieren. Müller berichtete von zwei Groß-Fotovoltaikanlagen in Rennerod und Boden, die man bereits betreibe bzw. an denen man beteiligt sei. Man beabsichtige auch Windkraftanlagen zu projektieren und zu betreiben, es sei also Raum für neue Mitglieder.

Für Fraktionssprecher Bernd Becker sind – das wurde in der Diskussion deutlich – Energiegenossenschaften nach dem Muster der Maxwäll oder der Wäller Energie in Daaden nur die „zweitbeste Lösung“. „In erster Linie seien die Kommunen – vor allem die Kreisebene – gefordert, energiewirtschaftlich aktiv zu werden“, erklärte er. Da dies im Kreis Altenkirchen nur in ganz kleinen Ansätzen geschehe und die Kreistagsmehrheit sich dagegen sträube, sei es gut, dass Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv würden. Das werde dann auch von der SPD unterstützt.

Mit Vertretern der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG ( v.l.) Fritz Hagemann und Peter Müller diskutierte die SPD-Kreistagsfraktion, darunter Bernd Becker und SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen (rechts), über die „Vor-Ort-Chancen der Energiewende“. Foto: Petra Stroh

 

Energiewende braucht leistungsfähige Netze

Modernisierungsschub für die Stromnetze kommt zum richtigen Zeitpunkt

Berlin, 7. Juni 2013. Auf dem Weg zu einer immer stärkeren Versorgung mit Erneuerbaren Energien wird sich Deutschlands Kraftwerkspark weiter verändern. Mit zukunftsträchtigen Investitionen in Erneuerbare Energien ist der Grundstein für die Energiewende gelegt. Für das Stromnetz stehen grundlegende Veränderungen hingegen noch bevor. „Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien kann die lange überfällige Modernisierung des deutschen Stromnetzes künftig in die richtigen Bahnen gelenkt werden“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer vor dem Hintergrund des heute im Bundesrat auf der Tagesordnung stehenden Gesetzentwurfs zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus.

Das heutige Stromsystem in Deutschland stammt technisch größtenteils noch aus der Zeit staatlich regulierter Energieversorgung in Gebietsmonopolen. Mit der von der Europäischen Union initiierten Liberalisierung wurden vor 15 Jahren erste Schritte für realen Wettbewerb auf den Strommärkten unternommen. Unabhängig davon öffnete sich mit dem Beschluss des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zwei Jahre später der Strommarkt in Deutschland für mehr Stromerzeuger. Mittlerweile produzieren hierzulande rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen, 23.000 Windkraft- sowie mehr als 7.500 Biogasanlagen umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Quellen. „Das EEG mit seinen Kernbestandteilen Einspeisevergütung und Einspeisevorrang hat diese Entwicklung erst ermöglicht“, unterstreicht Vohrer.

Investitionsdelle ausbügeln
Während das EEG für einen Investitions- und Innovationsschub auf dem Stromerzeugungsmarkt sorgte, sanken die Investitionen in die Netze hingegen nach der Liberalisierung deutlich. Laut dem Monitoringbericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt vom November 2012 erreichten die Netzinvestitionen von Stromversorgern und Übertragungsnetzbetreibern zuletzt zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Euro pro Jahr. Sie liegen damit erst seit wenigen Jahren wieder auf dem vor der Liberalisierung registrierten Niveau. „Neben dem erfreulichen Wachstum der Erneuerbaren Energien sind es vor allem die jahrelangen Versäumnisse bei den Netzinvestitionen, die den aktuellen Handlungsdruck zur Modernisierung der Netze verursacht haben“, erklärt Vohrer. „Die Investitionsdelle der Vergangenheit muss mit der Energiewende jetzt ausgebügelt werden.“ Volkswirtschaftlich habe dieser Nachholbedarf aber auch seine positive Seite, so Vohrer. „Man hat jetzt die Chance, den Umbau gleich richtig zu machen. Das Netz muss für ein System mit vielen Erneuerbaren Energien und immer weniger Großkraftwerken optimiert werden. Das hätte man vor zehn Jahren noch nicht in dieser Form absehen können“, ist sich Vohrer sicher.

Systemtransformation einleiten
Auch die Realisierung des europäischen Binnenmarkts mit einem verstärkten internationalen Stromhandel ist ein wesentlicher Grund für den aktuellen Netzausbaubedarf. „Die Kostenschätzungen für den Umbau der Netze in Höhe von maximal zwei Milliarden Euro pro Jahr sind angesichts der ohnehin anfallenden Investitionen überschaubar“, so Vohrer. Anreize für den Netzausbau sind vorhanden. Die Betreiber von Stromnetzen können ab Januar 2014 einen Eigenkapitalzinssatz für Neuanlagen von 9,05 Prozent kalkulieren; für Altanlagen sind es 7,14 Prozent. Auf den Bereich Netzentgelte, Messung und Abrechnung entfallen mit schätzungsweise 6,5 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) aktuell knapp 23 Prozent des Haushaltsstrompreises.

Für den Ausbau der Produktionskapazitäten an Erneuerbaren Energien wie auch für den Umbau der Stromnetze gilt: Der durch die Energiewende bedingte Aufwand ist kleiner als er scheint. „Grundbedingung für die Beurteilung der Energiewende ist, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Das heißt, dass die wahren Kosten der konventionellen Stromproduktion, die sich in den Marktpreisen nicht abbilden, einkalkuliert werden müssen“, verlangt Vohrer und verweist auf eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, wonach die nicht in den Strompreisen abgebildete Belastung konventioneller Energieträger etwa durch Umweltfolgekosten bei rund 10 Ct/kWh Strom liegt.

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Kontakt:
Agentur für Erneuerbare Energien
Alexander Knebel
Pressereferent
Tel:   030-200535-52
Mail:
a.knebel@unendlich-viel-energie.de
www.unendlich-viel-energie.de

Der geplünderte Planet” – Neuer Bericht an den Club of Rome in Berlin vorgestellt

Quelle: club of rome
Neuer Bericht an den Club of Rome: Allmähliche Erschöpfung kostengünstiger mineralischer Bodenressourcen stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Zukunft des Wohlstands und des Wirtschaftssystems dar.

Berlin, 6. Juni 2013:

In dem Bericht “ Der geplünderte Planet – Die Zukunft des Menschen i m Zeitalter schwindender Ressourcen ”, deckt der Autor, Ugo Bardi, das Thema des Raubba us der Bodenschätze im großen Umfang ab. Er kommt zu dem Schluss, dass wir, trotz der enormen Bedeutung mineralischer Rohstoffe für unseren Wohlstand, an d ie Grenzen der Wirtschaftlichkeit bei ihrer Gewinnung gelangen, was besonders bei fossilen Brennstoffen ersichtlich wird.

Der Bericht benennt damit eine der größten Herausforderungen unserer Zivilisation in den kommenden Jahrzehnten. „ Der geplünderte Planet “, wurde heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgest ellt. Ugo Bardi stellt im Bericht klar, dass die mineralischen Ressourcen an sich auf unserem Planeten zwar nicht ausgehen werden: „Aber auch wenn wir die Grenzen erweitert ha ben und sie durch den Einsatz immer kostspieligerer und schädlicherer, unkonventionelle r Verfahren weiter fördern können, so gelangen wir doch zusehends und unweigerlich an die ökonomis chen Fördergrenzen mancher nicht- erneuerbarer Ressourcen.“

Moderne Technologie erm öglicht zwar die Förderdauer von Mineralien zu erhöhen, aber sie kann keine zusätzliche Lagerst ätten schaffen. „Zur Neige gehen werden die hochwertigen Erzvorkomm en, die den Bergbau erschwinglich und tragbar gemacht haben“, stellt der Bericht klar.

Die Verfügbarkeit der hochwertigen Erzvorkommen und -lagerstätten ist begrenzt; einmal erschöpft, werden aufgrund des steigenden Energiebedarfs, bedingt durch die notwendige Förderung geringerer Konzentrationen, die Bergbaukosten steigen, bis er letztendlich nicht mehr rentabel ist. Diese Entwicklung ist für eine Reihe der für unsere Wirtschaft wichtigsten Mineralien und Metalle bereits in den kommenden Jahrzehnten absehbar – und bringt geo-politische Konsequenzen mit sich:

„Als der Abbau von Kupfer begann, lag die Durchschnittskonzentration in der Regel bei 15 %. Heute liegt sie zwischen 0,5 % und 1 %.“ Die weltweite Ku pferproduktion könne ihr Maximum bereits 2023 erreichen. Gerade mal vier Länder (Chile, Australie n, China und Argentinien) sind derzeit für fast 95% der weltweiten Kupferproduktion verantwortlich.

Der Bericht hält fest, dass es keine einfache Lösun g für die zunehmende Ressourcenverknappung gibt. Aber durch die „Schließung des industriellen Kreislaufs“ und die Rückgewinnung der verbrauchten Metalle würde sich das Problem der Ers chöpfung lösen lassen. Dazu ist allerdings ein tief greifender Wandel der Gesellschaft und eine Um strukturierung des industriellen Systems erforderlich: „Durch den sparsamen Umgang mit dem, was übrig geblieben ist und mithilfe erneuerbarer Energien, kann die Zivilisation fortbe stehen, sofern wir alle bereit sind, unsere verschwenderischen Gewohnheiten aufzugeben“, so der Autor. Ian Johnson, Generalsekretär des Club of Rome, begrüßte den neuen Bericht: „ Der geplünderte Planet ist ein Weckruf, der gehört werden muss, denn dem P roblem der Verknappung einiger der wichtigsten Ressourcen, auf denen unser Wohlstand und unsere Industriegesellschaft basieren, müssen wir uns frühzeitig stellen.“

 

Ausgewählte Erkenntnisse des Berichtes:

  • Die Erschöpfung der wichtigsten Energieträger, nämlich fossile Brennstoffe und Uran, wird bereits jetzt zu einem ernst zu nehmendem Problem. Bald wir d das Maximum der konventionellen Ölförderung überschritten sein und das der anderen Öl- und Gaskategorien wird kurz darauf folgen. Die Kohleförderung könnte einige Jahre weit er zunehmen, bedeutet aber eine massive Schädigung der Umwelt. Was Uran betrifft, findet in diesem Jahrzehnt zwangsläufig ein Rückgang in der Förderung prinzipiell aller auf spezifischen Lagerstätten betriebenen Bergwerke statt.
  • Metalle wie Kupfer, Zink, Nickel, Gold, Silber u. a . könnten ihr Fördermaximum in weniger als 20 Jahren erreichen. Einige mineralische Rohstoffe sin d aufgrund ihrer industriellen Verwendung besonders kritisch: Es gibt keinen Ersatz für Plati nmetalle in Fahrzeugkatalysatoren, Seltene Erden werden für Magnete benötigt und Gallium, Germanium und Indium sind unerlässlich für die Elektroindustrie. Die Vorräte dieser Rohstoffe kön nten in naher Zukunft knapp werden.
  • Die moderne Landwirtschaft ist von Phosphor abhängi g, da es ein lebenswichtiges Element für das Pflanzenwachstum ist und durch keine anderen El emente oder Substanzen ersetzt werden kann. Da sich 75 % des bekannten, abbaubaren Phosph atvorkommens in Marokko und der Westsahara befinden, entwickelt sich Nordafrika zun ehmend zu einem geopolitischen Brennpunkt. Ein mit dem extensiven Einsatz von Phos phor in der Landwirtschaft verbundenes Problem ist die Erosion fruchtbaren Bodens als eine langfristige Bedrohung für die Landwirtschaft.
  • Australien, Kanada, Kasachstan, Russland, Brasilien und Südafrika gehört der Großteil der bekannten Uranvorkommen.
  • Chile produziert ungefähr 35 % des weltweiten Kupfe rs, und China produziert mehr als 30 % des weltweiten Zinks.

 

Hintergrund:

„Der geplünderte Planet“ ist der 33. „Bericht an den Club of Rome“. Das Executive Committee des Club of Rome vergibt diese Auszeichnung, wenn es zu dem Ergebnis kommt, dass eine Publikation einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der „ World Problematique“ liefert, den vielfach miteinander verwobenen Problemen, mit denen die Men schheit konfrontiert ist. Der erste Bericht an den Club wurde 1972 unter dem Titel „ Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht.

 

Ugo Bardi lehrt Chemie an der Universität Florenz. Seine Int eressen gelten der Ressourcenerschöpfung, der Energiefrage und dem Kli mawandel. Er ist Vorsitzender von ASPO ( Association for the Study of Peak Oil and Gas ) Italien, Autor mehrerer Bücher, darunter „ Limits to Growth Revisited “, und betreibt einen Blog namens „ Cassandra’s Legacy “.

 

Für weitere Informationen, Rezensionsexemplare des Berichtes oder für Interviewanfragen kontaktieren Sie bitte: Alexander Stefes, Club of R ome: astefes@clubofrome.org oder telefonisch: +41 76 771 3541

 

Der neue Bericht an den Club of Rome „Der geplünderte Planet – Die Zukunft des Menschen im Zeitalter schwindender Ressourcen“ wurde heute in Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland, dem Worldwatch Institute sowie der Deutschen Gesell schaft des Club of Rome in Berlin vorgestell

Einladung zur „Energietour im Hunsrück“

Quelle:  RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 7. Juni 2013, Seite 20

Kommunalpolitik:  SPD und Grüne veranstalten Fahrt

Betzdorf/Kirchen. Sozialdemokraten und Grüne aus Betzdorf und Kirchen organisieren am Samstag, 22. Juni, eine „Erneuerbare Energien Tour“ in den Hunsrück. Mit dem Bus geht es zunächst zur Energielandschaft Morbach. Auf dem Gelände eines ehemaligen US-Munitionslagers entwickelte die Gemeinde Morbach mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Nutzungsmöglichkeiten für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Der erzeugte Strom aus Windenergie, Fotovoltaik und Biomasse wird ins Netz eingespeist, frei werdende Wärme im angrenzenden Gewerbegebiet genutzt. Nach dem Mittagessen geht es zum „Hunsrücker Windweg“. Die Firma ABO Wind aus Wiesbaden hat rund um die Windparks Berglicht und Heidenburg einen fünf Kilometer langen Wanderlehrpfad zum Thema Windenergie eröffnet. Es handelt sich um einen interaktiven Weg, der schwierige technische Details von Windenergieanlagen mit einfachen, praktischen Übungen verständlich macht und fantastische Ausblicke bietet. Nach der etwa zweistündigen Wanderung erfolgt die Heimreise.

„Das Projekt wurde von uns ausgesucht, um die mögliche touristische Bedeutung eines Windparks zu erleben“, sagen die beiden Organisatoren Marion Pfeifer (Grüne) und Michael Weller (SPD). Die „Erneuerbare Energien Tour“ soll Wander- und Technikfreunde, politische Entscheidungsträger und interessierte Bürger ansprechen.

Anmeldungen
im SPD-Bürgerbüro Betzdorf, Tel. 02741/254 54,
oder
im Regionalbüro von MdL Anna Neuhof (B90/Grüne), Tel. 0 27 41 / 9 75 66 03 – nicole.hohmann@anna-neuhof.de

Marion Pfeifer und Michael Weller organisieren die „Erneuerbare Energien Tour“ am 22. Juni. Interessenten können sich anmelden.

Förderprogamm für Solarstromspeicher startet im Mai

24. April 2013 Quelle: Energiewende jetzt

Ab 1. Mai 2013 fördert die staatliche KfW-Bank Batteriespeichersysteme für Dachsolaranlagen
mit maximal 30 kWp Leistung.

Mit dem KfW-Programm Erneuerbare Energien „Speicher“ solle die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen angeregt werden, so die KfW.

Die Förderung gilt für

  • neue Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem, die an das elektrische Netz angeschlossen sind
  •  sowie für die „Nachrüstung“ eines Batteriespeichersystem für eine Photovoltaik-Anlage, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde

Die KfW bietet den Betreibern einer Photovoltaikanlage mit Solarstromspeicher ein zinsgünstiges Darlehen und gewährt zudem einen Tilgungszuschuss in Höhe von
30 Prozent der förderfähigen Kosten

Zum KfW-Merkblatt

Regionale Wirtschaftsformen als Chance für nachhaltige Regionalentwicklung

Am 14.06.2013 um 19:30 Uhr in den Räumen der HEIMART,
Wilhelmstr.11 in 57610 Altenkirchen
eine Veranstaltung von Haus Felsenkeller e.V.  in Kooperation mit WIBeN e.V, der ev. Landjugendakademie Altenkirchen und der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

In einer von Globalisierung und Konzentrationsprozessen geprägten Wirtschaftswelt bestimmen große Handelsketten zunehmend das Stadtbild, gefährden Onlineshops die regionale Wirtschaftskraft, entziehen die Produkte der Finanzwirtschaft der realen Wirtschaft die notwendige Investitionskraft und drohen ländliche Regionen auszubluten.

Dem gegenüber entstehen in vielen Regionen Initiativen, die die Vielfalt und Qualität der Produkte, transparente Arbeits- und Produktionsbedingungen, vertrauensvoll gewachsene Wirtschaftsbeziehungen und die eigenständige Grundversorgung der Region fördern und erhalten wollen.

Die Veranstaltungsreihe “Von der Vision zum Handeln“ greift unterschiedliche Ansätze der Idee „Wirtschaft geht auch anders“ auf und beschäftigt sich diesmal mit regionalen Wirtschaftsformen.

Die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München stellt ein regionales, konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Wirtschaftsmodell dar, das die Menschen und das Gemeinwohl wieder in den Mittelpunkt allen Wirtschaftens stellt.

Jörn Wiedemann, seit 2011 ehrenamtlicher Vorstand der ReWiG und seit 2012 Ansprechpartner für Unternehmen die sich der Gemeinwohlökonomie anschließen wollen, wird an diesem Abend über die Entwicklung der ReWiG berichten und die Möglichkeiten hier vor Ort mit mit den Anwesenden beleuchten.

weitere Informationen auf der Homepage www.wiben.de

Anmerkung d.Red.: etwas außerhalb der Erneuerbaren, dennoch mit unserem Ansatz verwoben in sicher interessant!