Menschenkette > Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!

Liebe Energie-Genossen/Innen und Klimaschützer/Innen,

es gibt Anlässe, bei denen man/frau „aufstehen“ und Widerspruch zeigen sollte.
Daher auf zur Menschenkette am 25. April in GARZWEILER, einem der übelsten Symbole für Kohlelobby, Mega-Klimakiller und manipulierte Subventionspolitik !!!

Mein Aufruf (siehe auch Link unten) geht an jede der drei WW-Energie-Genossenschaften. Neben Maxwäll sind das die „AEKS“ (Alternative Energie Kroppacher Schweiz)
und „Wäller-Energie“. Schließlich stehen wir mit unseren Genossenschaften für saubere, erneuerbare Energie … und gegen Garzweiler, Atom & Co. !!!

Grobplanung:
Bei genügenden, zeitnahen Anmeldungen kann ich einen Bus mieten. Abfahrt gegen 09:30 Uhr ab Hachenburg. Teilnahme an der Menschenkette und der Abschlusskundgebung
in Immerath (Raum Erkelenz), einer der Orte, der einfach „weg gebaggert“ werden soll.
Rückfahrt ab ca. 17:30 Uhr. Busfahrt und Aktion geben auch gute Möglichkeiten des Kennenlernens und der Vernetzung. Ein gemeinsames Event.
> gerundete Kosten laut Voranfragen:
z.B. bei einem 30-Sitzer Bus – ca. 16 €uro/Person, bei 44-Sitzer ca. 12 €uro/Pers.
Eingang der Anmeldung zählt. Also, je früher desto besser.
Anmeldeschluss: 09. April (24:00 Uhr) !

Macht doch bitte in euren Reihen mobil, damit der Bus voll wird. Verbindliche Rückmeldungen bitte per E-Mail an Maxwäll-Mitglied
manfred.mueller@norge-naturs.de

Bei ausreichenden Anmeldungen gebe ich Detail-Infos an Jede/n per Mail. Wenn nicht, dann leider die Absage.

Beste, erneuerbare Grüße 🙂
Manfred Müller

Hier einer der Links zur Menschenkette und ein Auszug daraus:
(Weitere Aufrufe unter Campact, BUND, Grüne…usw.)

http://anti-kohle-kette.de/home/aufruf/

Aufruf

Bis hierhin und nicht weiter:

Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!

2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, den Ausstieg aus dem Landschafts- und Klimakiller Kohlekraft einzuleiten. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris kommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu.
Doch die Kohlelobby macht massiv Front
gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

Deshalb ist jetzt der Protest von uns BürgerInnen gefragt. Mit einer Menschenkette entlang des Tagebaus Garzweiler II machen wir am 25. April klar: Bis hier hin und nicht weiter – der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden! (…)

Jetzt gilt es: Mit unserer Menschenkette stärken wir die breite Bürgerbewegung gegen Kohle und unterstützen den lokalen Widerstand. Gemeinsam bieten wir der Kohlelobby die Stirn.
Kommen Sie am 25. April 2015 zur Menschenkette am Tagebau Garzweiler und zur anschließenden Kundgebung im Ort Immerath, dem die Abbaggerung droht!

Mikrorevolution vom Dach

Quelle:  Photovoltaik

Kleinwind — Ein BHKW oder eine Windmühle können die Photovoltaikanlage im Winter unterstützen. Ein Start-up aus Niedersachsen zeigt, wie es geht: Seine Mikrowindanlage lässt die Preise pro Kilowatt installierter Leistung deutlich purzeln. Niels Hendrik Petersen dreht Fritz Unger die Schraube von der Narbe. Er nimmt den Rotor in einem Stück ab und hält ihn vor seine Brust. In dem Rotordesign stecken fünf Jahre Entwicklungsarbeit, es ist das Know-how der jungen Gründung aus Langenhagen bei Hannover. Der 23-jährige Unger ist Geschäftsführer von Fu Systems und Erfinder der Anlage. Er ist getrieben von dem Gedanken, den deutschen Kleinstwindmarkt mit seiner Skywind-Anlage umzukrempeln. „Der Rotor ist aus Duraluminium und wiegt nur 700 Gramm“, sagt Unger und fordert: „Heben Sie ihn ruhig an.“ Das Material wird auch in der Luftfahrttechnik eingesetzt. Der mattgraue Flügel fühlt sich leicht rau an. Er ist mit einem Pulver beschichtet und drei Millimeter dünn. „Genau darum reflektiert der Rotor kaum Licht, wenn er sich in der Sonne dreht“, beschreibt Unger. Im Windjargon heißt diese permanent auftretende Reflexion „Diskoeffekt“…..

lesen sie hier weiter.

De Artikel aus der Photovoltaik  können Sie hier herunterladen :
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Flächen für Windpark Oberholz vertraglich gesichert

Interkommunal getragenes Bürgerenergieprojekt nimmt Fahrt auf

Nach den einstimmig gefassten Absichtserklärungen der vier Ortsgemeinderäte und der in Kürze bevorstehenden Entscheidung der Verbandsgemeinde Hachenburg zur Gründung einer gemeinsamen kommunalen Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) für den Windenergiepark Oberholz wurden in den letzten Tagen die Pachtverträge unterzeichnet.

Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, Gabriele Greis, konnte neben den vier Ortsbürgermeistern auch die Vertreter der in der Region ansässigen Bürgerenergiegesellschaften, die Vertragspartner der künftigen AöR, begrüßen.
Sie führte einleitend aus, dass man nach den anfänglichen Bestrebungen zur Errichtung einer Vielzahl von Windenergieanlagen und der darauf ausgerichteten Flächennutzungsplanung mit dem derzeit noch verbleibenden Bereich am Oberholz gleich wohl einen wichtigen Teilerfolg verzeichnen könne. Es gelte jetzt, gemeinsam mit den Bürgerenergiegesellschaften und den Genehmigungsbehörden alle weiteren Schritte im Hinblick auf eine allseits verträgliche Realisierung des Projektes anzustreben.

Mit dem Abschluss der Pachtverträge und der seitens der Verbandsgemeinde Hachenburg bereits geleisteten Vorarbeit bei der Flächennutzungsplanung und den avifaunistischen Untersuchungen seien die maßgeblichen Grundvoraussetzungen bereits umgesetzt.

Obendrein sei es wichtig und richtig gewesen, den öffentlichen Interessen an der Energieversorgung im Allgemeinen und dem Projekt im Besonderen mit der Gründung der AöR Rechnung zu tragen. Mit der geplanten Betriebsführung durch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg profitiere man von dem dort vorhandenen Know-how, das eine gute Aufgabenerledigung erwarten lasse.
Dass umweltfreundliche und naturschutzverträgliche Energie in Bürgerhand in der Verbandsgemeinde Hachenburg gewollt sei, bestätigten nicht zuletzt die unzähligen Interessenten, die ihren finanziellen Beitrag leisten wollten. Sobald eine belastbare Aussage zur Realisierbarkeit getroffen werden könne, werde man gemeinsam mit den Projektpartnern vor Ort Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürgern durchführen, so Greis.

Für die beteiligten Bürgerenergiegesellschaften erklärte der Geschäftsführer der Alternativen Energie Kroppacher Schweiz GmbH & Co. KG (AEKS), Karl-Heinz Groß, der auch Mitglied des BUND ist, dass der Klimaschutz auch eine hohe Bedeutung für den Naturschutz habe. Es sei für ihn selbstverständlich, dass die örtlichen Belange des Natur- und Artenschutzes beachtet würden.

Die Arbeitsgemeinschaft Oberholz, bestehend aus der AEKS, der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG und der WÄLLER ENERGIE eG, habe auf Basis der bereits vorliegenden Untersuchungen einen Gutachter damit beauftragt, über Frühjahr, Sommer und Herbst insbesondere die örtliche Vogelwelt und die Fledermäuse zu beobachten.

Da der Bau einer Windkraftanlage immer einen Eingriff in den Naturhaushalt bedeute, seien in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden entsprechende Ersatz und Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen worden, die durchweg zu einer Aufwertung des Naturhaushaltes geführt haben. So sei beispielsweise für den Windpark Hartenfelser Kopf das von allen Naturschützern begrüßte Naturschutzgebiet bei Mündersbach realisiert worden.

Karl-Heinz Groß betonte abschließend, dass die in der Verbandsgemeinde Hachenburg vorgesehene Bürgerbeteiligung den Forderungen des BUND nach einer dezentralen Erzeugung regenerativer Energien in Bürgerhand entspreche.

 

Die Vertragspartner bei der Unterzeichnung der Pachtverträge.hintere Reihe v.l.n.r.: Karl-Heinz Groß (AEKS), Daniel Rahn (WÄLLER ENERGIE eG), Peter Müller (Maxwäll—Energie Genossenschaft eG), Gabriele Greis, Peter Bräuer (AEKS) vordere Reihe v.l.n.r.: Heinz Schneider (OB Steinebach), Beate Salzer (OB Alpen rod), Frank Petmecky (OB Lochum), Paul Kunz (OB Gehlert)

hintere Reihe, von links: Karl-Heinz Groß (AEKS), Daniel Rahn (WÄLLER ENERGIE eG), Peter Müller (Maxwäll-Energie Genossenschaft eG), Gabriele Greis, Peter Bräuer (AEKS)
vordere Reihe, von links: Heinz Schneider (OB Steinebach), Beate Salzer (OB Alpenrod), Frank Petmecky (OB

Scheer, Gabriel und die Energiewende

Quelle: Franz Alt  www.sonnenseite.com

Als sich Hermann Scheers Todestag zum ersten mal jährte, hielt Sigmar Gabriel im Berliner Willy-Brandt-Haus die Gedenkrede.

Er pries den Solarpionier Scheer als Vorbild für die ganze Partei, der weltweit für die Energiewende gekämpft habe und der als erster begriffen hatte, dass das Solarzeitalter eine große Chance für die ganze Menschheit sei. Und nun: Was macht Gabriel selbst nachdem er in Deutschland seit einem Jahr die politische Verantwortung für die Energiewende hat?

Er will ein Klimaheld sein, aber als Wirtschaftsminister auch den Bossen und als SPD-Vorsitzender auch noch gleichzeitig den Gewerkschaften gefallen. Kann das gut gehen und kann das überhaupt gehen?

Gabriel will allen gefallen. Das muss man wohl, wenn man Bundeskanzler werden will. In seinem Buch „Zurück zur Politik“ aus dem Jahr 1995 empfiehlt Hermann Scheer etwas ganz anderes: Ein Politiker darf nicht allen gefallen wollen, folge Deinem inneren Kompass, setzte Prioritäten, die mit Deinem Gewissen vereinbar sind, kämpfe für Deine Ideale, taktiere nicht nur, sondern verfolge Deine Strategie. Die Wähler werden diese Gradlinigkeit honorieren.

Gerhard Schröder hatte Hermann Scheer einmal als „gefährlich“ bezeichnet, weil „Du nicht  nur Ideale hast, sondern sie auch noch ernst nimmst.“ So ähnlich hat wohl auch Sigmar Gabriel über Hermann Scheer gedacht als er als deutscher Umweltminister zu verhindern wusste, dass Scheer Gründungspräsident von IRENA wurde, obwohl er dafür von mehreren ausländischen Regierungen vorgeschlagen war. Scheer war immer sicher, dass wir im Angesicht des Klimawandels und den Folgekosten die Energiewende so rasch wie möglich erkämpfen müssen – er hielt sie in Europa bis 2040 für möglich und weltweit bis 2050. „100 % jetzt“ forderte er in seinem letzten Buch kurz vor seinem Tod.

Doch Gabriel bremst, er stolpert über seine eigenen Kompromisse. Der Wirtschaftsminister gibt ein Tempo vor, das die Energiewende frühestens in 100 Jahren ermöglicht. Knapp, sagt dazu Hermann Scheer, sind nicht die erneuerbaren Energien, knapp ist die Zeit, die uns noch bleibt. Gabriel argumentiert: „Wir können nicht gleichzeitig aus Atom und aus Kohle aussteigen“.

Hingegen Hermann Scheers Forderungen zusammengefasst:

  • Rasche Umstellung von Energie- und Rohstoffbasis auf erneuerbare und dauerhaft verfügbare und preiswerte Ressourcen
  • Eine Weltwirtschaftsordnung, die soziale und ökologische Eigeninitiativen von Staaten schützt und fördert
  • Strategien zur Entflechtung von Monopolen in der Wirtschaft, in politischen Institutionen und Medien
  • Eine neue Weltagrarordnung ohne Saatgutmonopole und Genpatentierung
  • Die Förderung von Konzepten für ökologisches Bauen und ökologische Verkehrssysteme
  • Den Ersatz der NATO durch eine eigenständige Sicherheitspolitik der Europäischen Union, vollständige atomare Abrüstung.

Nur so, meinte Hermann Scheer schon vor bald 20 Jahren, sei „eine archimedische Wende gegen den Zerfall der Demokratie“ möglich. Selten in der Weltgeschichte hat ein Politiker so recht bekommen. Politiker wie Sigmar Gabriel denken primär an die nächste Wahl –  dafür demontieren sie auch gewachsene Sozialsysteme, opfern die Handlungsspielräume demokratischer Politik und erzeugen Staats-, Demokratie- und Parteienverdrossenheit.  Hermann Scheer hingegen wollte langfristige Zukunftssicherung durch einen sozialökologischen Generationenvertrag. Er dachte primär an die nächste Generation.

Was ist wichtiger: Die nächste Wahl oder die nächste Generation?

Hermann Scheer
Hermann Scheer


Gedenken an den EUROSOLAR-Ehrenpräsidenten

Am 29. April 2014 wäre Hermann Scheer 70 Jahre alt geworden. Der Träger des Alternativen Nobelpreises wurde im Alter von 66 Jahren mitten aus einem Leben voller Ideen undInitiativen gerissen. In über 30 Jahren als Abgeordneter konnte er mit Mut, Weitblick und Entschlusskraft auf vielen Feldern den politischen Diskurs des Landes prägen. Allem voran hat der EUROSOLAREhrenpräsident die Energiewende Wirklichkeit werden lassen, die er früh als ökologisch und auch friedenspolitisch notwendig erkannt hatte. Er war Vordenker und Antreiber, Reformer und Revolutionär. Mit der Erinnerung an ihn verknüpft ist der Gedanke an ein gewaltiges Lebenswerk. EUROSOLAR dankt für die große Resonanz und Anteilnahme sowie den vielseitigen Erinnerungen an den Gründer und Ehrenpräsident.

 

Gemeinsam haben wir viel – Einiges – erreicht!

Seit der Gründung unserer Energiegenossenschaft haben wir gemeinsam, wie ich meine,  V I E L  erreicht. Wir erzeugen in unseren Bürgeranlagen inzwischen erneuerbaren Strom für mehr als 500 Vier-Personen-Haushalte! Das ist doch was!

Allerdings legt uns die Politik immer wieder Steine für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Weg. Die garantierte Einspeisevergütung wird es wohl für zukünftige Anlagen schon bald nicht mehr geben. Deshalb müssen wir neue Wege der Stromvermarktung gehen, um weiterhin die Energiewende in unserer Region voranzubringen.

Unser nächster Schritt:
Von der Energieerzeugung zur  E N E R G I E – V E R S O R G U N G

Unser Strom soll zukünftig nicht nur ins Netz eingespeist werden, sondern an die Menschen gehen, denen die Anlagen gehören – an Sie! Damit schließt sich der Kreis: Wir werden von einer Energieerzeugungs-Genossenschaft zu einer Energieversorgungs-Genossenschaft und schaffen uns unseren eigenen Absatzmarkt für regionalen Ökostrom.

Nach dem Motto des Vordenkers aller Genossenschaften, Friedrich Wilhelm Raiffeisen,  „Was einer nicht schafft, das vermögen viele“, haben wir uns mit inzwischen 23 Energie-Genossenschaften im Verbund der Bürgerwerke eG zusammengeschlossen, um gemeinsam Strom aus insgesamt 130 Bürgeranlagen zu vermarkten und unsere Mitglieder mit Ökostrom zu beliefern. Die Bürgerwerke eG bündelt als Dachgenossenschaft zentrale Aufgaben der Strombelieferung und -vermarktung und arbeitet dabei zu Selbstkosten – so verbleibt die Wertschöpfung bei unserer Genossenschaft hier in der Region Westerwald.

U N S E R  Ö K O S T R O M  –  von Bürgern für Bürger

Wir freuen uns sehr, dass wir seit Juni mit zwei Tarifen Ökostrom aus Bürgerhand liefern können:
1) Mitgliedertarif, für Mitglieder der Maxwäll
2)
Regionaltarif, für  A L L E   Haushaltskunden und Gewerbebetriebe.

Unser Ökostrom stammt aus mehreren Bürgerenergie-Anlagen und dem Laufwasserkraftwerk Töging in Bayern.

Selbstverständlich liefern wir zu fairen Konditionen: Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit und der Vertrag ist monatlich kündbar. Unsere Preise kalkulieren wir transparent auf Basis der tatsächlichen Kosten vor Ort. Im Tarifkalkulator können Sie nach Eingabe Ihrer Postleitzahl Ihren persönlichen Strompreis einsehen. Der Wechsel ist sehr leicht und dauert fünf Minuten: Füllen Sie das Wechselformular aus und schicken Sie es uns zu, oder wechseln Sie direkt online.
Wir kümmern uns im Anschluss um alle Formalitäten, wie z.B. die Kündigung Ihres bisherigen Stromtarifs, und beliefern Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit unserem Bürgerstrom. Eine Unterbrechung Ihrer Stromversorgung während des Wechsels ist ausgeschlossen.

S T E I G E N  S I E   J E T Z T   U M  –  von Bürgern für Bürger!

Mit einem Wechsel zum Strom unserer Genossenschaft sorgen Sie dafür, dass wir uns auch zukünftig für die Energiewende vor Ort einsetzen können. Als Mitglied steigern Sie sich, ganz nebenbei, Ihre eigene Dividende. Erzählen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden davon. Gemeinsam können wir die Energiewende in Bürgerhand weiter voranbringen!

Wenn Sie Hilfe brauchen beim Ausfüllen des Formulars auf Papier oder Online melden Sie sich per eMail oder telefonisch 0 26 81 – 7 88 90 97; wir helfen Ihnen gern.

Für Sie ein kleiner Schritt. Für uns alle ein Meilenstein auf dem Weg zu dezentraler, eneuerbarer Stromversorgung aus Bürgerhand!

 

M002_Infografik_Maxwäll

Leader kann die Tür zu Fördergeldern öffnen – Jeder ist aufgerufen mitzumachen!

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf, Donnerstag, 4. Dezember 2014, Seite 13:

I D E E N B Ö R S E : Jetzt für Workshops anmelden
Redakteur Elmar Hering

Kreis Altenkirchen. Noch gut acht Wochen. Die Zeit drängt. Ende Januar muss das Bewerbungskonzept in Mainz vorliegen. Sechs Verbandsgemeinden aus dem AK-Land haben sich zusammengetan und möchten als Naturraum Sieg/Oberer Westerwald eine von vielen Leader-Regionen im Land werden. Es winken originäre EU-Fördergelder in Höhe von fast drei Millionen Euro.

Moderiert von den erfahrenen Büros CDI-Projekte (Friedrichshafen) und Neuland (Schwäbisch Hall) haben die sechs VGs und der Kreis bereits gute Vorarbeit geleistet. Mit von der Partie sind die Verbandsgemeinden Altenkirchen, Hamm, Wissen, Betzdorf und Kirchen sowie der Daadener Teil der VG Herdorf-Daaden. Mehr als 1000 Einladungsbriefe wurden verschickt, mehrere Bürgermeister befragt, rund ein Dutzend Interviews mit Wirtschafts- und Sozialpartnern geführt. Trotz des engen Fahrplans werden die nächsten Schritte getragen von einem gesunden Optimismus. „Ja, wir wollen das jetzt. Das ist eine echte Entwicklungschance für den Kreis“, sagen Berno Neuhoff, Leiter der Abteilung Demografie, Regional- und Kreisentwicklung, und sein Stellvertreter Lars Kober (Projektleiter). Vor allem bei Letzterem laufen viele organisatorische Fäden zusammen, nicht minder gefordert ist der Kreisbeigeordnete Günter Knautz als momentaner Leiter der sogenannten Steuerungsgruppe.

Derzeit zeichnen sich in ganz Rheinland-Pfalz 20 Bewerbungen ab, 15 sollen bis etwa Ende April von einer unabhängigen Jury den Zuschlag erhalten. Ob die Bewerbung des Naturraums Sieg/Oberer Westerwald von Erfolg gekrönt sein wird, hängt in erster Linie vom Engagement der Bürgerschaft ab. Menschen mit Ideen sind gefragt, Vereinsvertreter mit Visionen, Unternehmer mit Investitionsvorschlägen. In der kommenden Woche wird es in Hamm, Wissen, Daaden und Kirchen vier Workshops geben, bei denen Freiwillige mitarbeiten können. Ziel ist eine aussagekräftige Entwicklungsstrategie – gleichsam Grundlage für die Bewerbung und im Erfolgsfall Richtschnur für die förderfähigen Projekte. „Mit solchen partizipatorischen Ansätzen hat der Kreis schon Erfahrungen sammeln können, zum Beispiel beim Klimaschutzkonzept“, erinnert Berno Neuhoff.

Die vier Workshops (jeweils 18 bis 21 Uhr) sind thematisch ausgerichtet: Am Dienstag, 9. Dezember, geht es im Kulturhaus Hamm um „Tourismus & Direktvermarktung“. Am Mittwoch, 10. Dezember, im Kulturwerk Wissen lautet die Überschrift „Landwirtschaft, Energie, Natur“. Am Donnerstag, 11. Dezember, stehen im Bürgerhaus Daaden „Wirtschaft & Bildung“ im Mittelpunkt. Der vierte Workshop am Freitag, 12. Dezember, in der VG-Verwaltung in Kirchen befasst sich mit „Leben im Dorf“. Das Interesse scheint groß zu sein. „Zwischen 20 und 30 Personen haben sich schon für die einzelnen Workshops angemeldet“, sagt Lars Kober zufrieden, „aber natürlich können noch mehr hinzukommen.“ Generell, aber ganz besonders zum letztgenannten Workshop, wünscht er sich die engagierte Mitarbeit junger Leute. Deswegen soll noch einmal verstärkt die Werbetrommel gerührt werden, etwa über die Jugendpfleger.

An Ansatzpunkten für kleine und große Projektideen dürfte es also nicht mangeln. Vom Wirtschaftsweg bis zum schnellen Internet, vom Biotop bis zum Ferienangebot – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Neuhoff weiß aber auch: „Das Leader-Prinzip verlangt von den Ortsgemeinden die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen und in konkreten Projekten zu kooperieren.“ Dass sich die Problemlagen ähneln, macht die Sache nur bedingt leichter. Kreisweit drängend ist zum Beispiel der demografische Wandel, jedoch nicht überall gleich stark, wie aktuelle Statistiken belegen: So gehen Berechnungen für die Jahre zwischen 2010 und 2030 davon aus, dass die Bevölkerung im Kreis Altenkirchen um 10,3 Prozent schrumpfen wird (mit Wanderung), das ist fast doppelt so viel wie im Landesdurchschnitt (minus 5,8 Prozent). Während jedoch die VGs Altenkirchen (minus 7,0 Prozent) und Hamm (minus 8,8 Prozent) noch relativ gut dastehen, liegen die VGs Betzdorf (10,8 Prozent), Wissen (13,9 Prozent), Kirchen (14,0 Prozent) und Daaden (15,2 Prozent) im negativen Sinne über dem Kreisdurchschnitt.

Anmeldungen an Lars Kober, Tel. 02681/812 081, E-Mail regionalentwicklung@kreis-ak.de

Maxwäll-Energie fördert Schulprojekt »Windradbau«

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf, Freitag, 28. November 2014, Seite 23

S P E N D E   F Ü R   W I N D R A D – P R O J E K T
Maxwäll-Energiegenossenschaft gibt 1.500 Euro

für Initiative der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen

Betzdorf/Kirchen. Schüler der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen (BBS) planen und bauen ein Windrad an der Schule auf dem Molzberg. Die RZ berichtete mehrfach. Seit zwei Jahren wird unter Anleitung von Lehrer Burkhard Hensel an dem Projekt gearbeitet. Ein Modell-Prototyp der Anlage ist fertig. Nun geht es langsam an die Umsetzung zum Bau der Anlage. Der Standort steht noch nicht ganz fest. Auf dem Dach des Schulgebäudes, so Schulleiter Michael Schimmel, sei die Energieausbeute besser. Aber wenn das Windrad neben der Schule aufgestellt werde, dann sei der Lerneffekt größer. Schüler können es direkt aus der Nähe betrachten. Auf dem Dach ist das nicht möglich.

Die Maxwäll-Energiegenossenschaft aus Altenkirchen, die für regionale Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien eintritt, findet die Idee der Schüler der BBS so gut, dass sie 1.500 Euro für das Projekt spendet. Friedrich Hagemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Energiegenossenschaft, und weitere Aufsichtsrats- wie Vorstandsmitglieder überreichten Mittwochabend den Scheck und informierten sich über das Windradprojekt. an

Friedrich Hagemann (vorne links), Aufsichtsratsvorsitzender der Maxwäll-Energiegenossenschaft, überreichte Lehrer Burkhard Hensel für das Windradprojekt der BBS einen Scheck über 1.500 Euro. Foto: Andreas Neuser