Einladung zur „Energietour im Hunsrück“

Quelle:  RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 7. Juni 2013, Seite 20

Kommunalpolitik:  SPD und Grüne veranstalten Fahrt

Betzdorf/Kirchen. Sozialdemokraten und Grüne aus Betzdorf und Kirchen organisieren am Samstag, 22. Juni, eine „Erneuerbare Energien Tour“ in den Hunsrück. Mit dem Bus geht es zunächst zur Energielandschaft Morbach. Auf dem Gelände eines ehemaligen US-Munitionslagers entwickelte die Gemeinde Morbach mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Nutzungsmöglichkeiten für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Der erzeugte Strom aus Windenergie, Fotovoltaik und Biomasse wird ins Netz eingespeist, frei werdende Wärme im angrenzenden Gewerbegebiet genutzt. Nach dem Mittagessen geht es zum „Hunsrücker Windweg“. Die Firma ABO Wind aus Wiesbaden hat rund um die Windparks Berglicht und Heidenburg einen fünf Kilometer langen Wanderlehrpfad zum Thema Windenergie eröffnet. Es handelt sich um einen interaktiven Weg, der schwierige technische Details von Windenergieanlagen mit einfachen, praktischen Übungen verständlich macht und fantastische Ausblicke bietet. Nach der etwa zweistündigen Wanderung erfolgt die Heimreise.

„Das Projekt wurde von uns ausgesucht, um die mögliche touristische Bedeutung eines Windparks zu erleben“, sagen die beiden Organisatoren Marion Pfeifer (Grüne) und Michael Weller (SPD). Die „Erneuerbare Energien Tour“ soll Wander- und Technikfreunde, politische Entscheidungsträger und interessierte Bürger ansprechen.

Anmeldungen
im SPD-Bürgerbüro Betzdorf, Tel. 02741/254 54,
oder
im Regionalbüro von MdL Anna Neuhof (B90/Grüne), Tel. 0 27 41 / 9 75 66 03 – nicole.hohmann@anna-neuhof.de

Marion Pfeifer und Michael Weller organisieren die „Erneuerbare Energien Tour“ am 22. Juni. Interessenten können sich anmelden.

Förderprogamm für Solarstromspeicher startet im Mai

24. April 2013 Quelle: Energiewende jetzt

Ab 1. Mai 2013 fördert die staatliche KfW-Bank Batteriespeichersysteme für Dachsolaranlagen
mit maximal 30 kWp Leistung.

Mit dem KfW-Programm Erneuerbare Energien „Speicher“ solle die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen angeregt werden, so die KfW.

Die Förderung gilt für

  • neue Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem, die an das elektrische Netz angeschlossen sind
  •  sowie für die „Nachrüstung“ eines Batteriespeichersystem für eine Photovoltaik-Anlage, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde

Die KfW bietet den Betreibern einer Photovoltaikanlage mit Solarstromspeicher ein zinsgünstiges Darlehen und gewährt zudem einen Tilgungszuschuss in Höhe von
30 Prozent der förderfähigen Kosten

Zum KfW-Merkblatt

Regionale Wirtschaftsformen als Chance für nachhaltige Regionalentwicklung

Am 14.06.2013 um 19:30 Uhr in den Räumen der HEIMART,
Wilhelmstr.11 in 57610 Altenkirchen
eine Veranstaltung von Haus Felsenkeller e.V.  in Kooperation mit WIBeN e.V, der ev. Landjugendakademie Altenkirchen und der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

In einer von Globalisierung und Konzentrationsprozessen geprägten Wirtschaftswelt bestimmen große Handelsketten zunehmend das Stadtbild, gefährden Onlineshops die regionale Wirtschaftskraft, entziehen die Produkte der Finanzwirtschaft der realen Wirtschaft die notwendige Investitionskraft und drohen ländliche Regionen auszubluten.

Dem gegenüber entstehen in vielen Regionen Initiativen, die die Vielfalt und Qualität der Produkte, transparente Arbeits- und Produktionsbedingungen, vertrauensvoll gewachsene Wirtschaftsbeziehungen und die eigenständige Grundversorgung der Region fördern und erhalten wollen.

Die Veranstaltungsreihe “Von der Vision zum Handeln“ greift unterschiedliche Ansätze der Idee „Wirtschaft geht auch anders“ auf und beschäftigt sich diesmal mit regionalen Wirtschaftsformen.

Die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München stellt ein regionales, konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Wirtschaftsmodell dar, das die Menschen und das Gemeinwohl wieder in den Mittelpunkt allen Wirtschaftens stellt.

Jörn Wiedemann, seit 2011 ehrenamtlicher Vorstand der ReWiG und seit 2012 Ansprechpartner für Unternehmen die sich der Gemeinwohlökonomie anschließen wollen, wird an diesem Abend über die Entwicklung der ReWiG berichten und die Möglichkeiten hier vor Ort mit mit den Anwesenden beleuchten.

weitere Informationen auf der Homepage www.wiben.de

Anmerkung d.Red.: etwas außerhalb der Erneuerbaren, dennoch mit unserem Ansatz verwoben in sicher interessant!

Gesellschaftliche Teilhabe: Energiegenossenschaft streckt ihre Fühler aus

Quelle: Siegener Zeitung

Altenkirchen/Stegskopf. Die Maxwäll-Energiegenossenschaft mit Sitz in Altenkirchen möchte der örtlichen Bevölkerung die Teilhabe an der regionalen Energiegewinnung ermöglichen, z.B. am Stegskopf – sollten dort später einmal Windkraftanlagen aufgestellt werden dürfen.

damo – Ein Berg weckt Begehrlichkeiten: Schon lange bevor die Bundeswehr abzieht, ist der Stegskopf in den Fokus vieler Interessensgruppen gerückt. Naturschutzverbände halten schützend die Hand über die ökologisch wertvollen Flächen, die Bürgerinitiative warnt vor einer Zerstörung des Landschaftsbilds, und die Anliegerkommunen (zumindest fast alle) haben sich zu einem Zweckverband zusammengeschlossen, um mit einer Stimme die Interessen der Gemeinden am Platzrand zu artikulieren. Und noch eine Gruppe hat ihre Vorstellungen öffentlich gemacht: die Maxwäll-Energiegenossenschaft mit Sitz in Altenkirchen.

Zwei Fotovoltaikanlagen ans Netz gebracht

Im Sommer 2012 aus der Taufe gehoben, verfolgt die Genossenschaft das erklärte Ziel, an der Energiewende vor Ort mitzuarbeiten und dabei die Menschen in der Region zu Teilhabern zu machen. „Wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten, brauchen wir bald nicht mehr über den Schutz von Rotmilanen oder Schwarzstörchen zu sprechen“, verdeutlichte Vorstandsmitglied Peter Müller am Montag im Gespräch mit der SZ die Notwendigkeit, die Stromgewinnung aus regenerativen Quellen voranzutreiben. Bislang hat die Energie-Genossenschaft zwei Fotovoltaikanlagen ans Netz gebracht, eine bei Rennerod, die andere bei Boden im WW-Kreis. Die Nutzung der Sonnenenergie soll aber nicht das einzige Standbein bleiben: So spielt auch die Windkraft eine gewichtige Rolle im Strategie-Papier der Genossenschaft. Dass sich bislang noch kein Windrad im Besitz von Maxwäll dreht, ist laut Müller lediglich dem langwierigen Genehmigungsverfahren geschuldet: „Fotovoltaikanlagen lassen sich viel schneller realisieren.“ Klar ist aber: Die Genossenschaft will eigene Windräder planen, errichten und betreiben.

Windgeschwindigkeiten von 8 m/s am Stegskopf

Und da spielt der Stegskopf eine übergeordnete Rolle. Müller ließ keinen Zweifel daran, dass eine Genossenschaft nur an Standorten sinnvoll operieren könnte, wo der Wind mit mindestens 6 m/s pfeift – alles, was darunter liege, erlaube einer Genossenschaft keine seriöse Kalkulation. Am Stegskopf aber sei sogar mit Windgeschwindigkeiten von 8 m/s zu rechnen, meinte Müller. Soll heißen: Für ihn und seine Mitstreiter gilt der Stegskopf als einer der attraktivsten Standorte im Norden von Rheinland-Pfalz. „Ein Windrad auf dem Stegskopf ersetzt drei andere“, sagt er. Nun hat die Maxwäll-Energiegenossenschaft dieses Wissen nicht exklusiv, und so dürfte der Stegskopf auch für andere Windpark-Planer von übergeordnetem Interesse sein.

Potenzielle Standorte für zehn WKA

Dementsprechend will die Maxwäll -Energiegenossenschaft vorbereitet sein. So erklärt sich, dass die Genossenschaft bereits eine erste Skizze publiziert hat, auf der die potenziellen Standorte von zehn Windrädern dargestellt sind. Es handelt sich um eine Fläche im Westen des Stegskopfs, eingerahmt von den Ortschaften Friedewald, Nisterberg und Derschen. In die Skizze habe man bekannte Horste schutzwürdiger Vogelarten, die geforderten Abstände zur Bebauung und die Einflugschneise des Siegerland-Flughafens einbezogen. Dennoch betonte Müller, dass der Plan zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr „als eine Vision“ darstelle. „So könnte es sein, es wären aber auch sieben oder elf Windräder denkbar“, meinte er.

Gern mit Kooperationspartnern

Die Maxwäll-Vision geht aber über die Suche geeigneter Standorte hinaus: Auch für den möglichen Bau und den Betrieb eines Windparks hat Maxwäll Konzepte im Kopf. So steht für Müller fest, „dass das nur ein Kooperationsprojekt sein kann“. Die beiden anderen Energiegenossenschaften aus der Region – die Wäller Energiegenossenschaft um Markus Mann und die „Alternative Energie Kroppacher Schweiz“ – könnten die Partner sein; und auch den kommunalen Zweckverband würde Müller gerne ins Boot holen. Dieses genossenschaftliche Konzept, das die Wertschöpfung in der Region belasse, sieht Müller als großen Trumpf gegen andere Interessenten. „Wir wollen das Juwel Stegskopf dauerhaft erhalten“, sagte er. Nach der Maxwäll-Vision wären 90 Prozent des Stegskopf Naturschutzgebiet. Und ein Teil der Rendite eines Windparks könnte für Belange des Naturschutzes genutzt werden.

Sonderpublikation „Ressourceneffizienz“ zum Download

Quelle: media-Planet

Kluges Ressourcenmanagement ist für viele Betriebe mittlerweile zum Wirtschaftsfaktor geworden. Das zahlt sich aus – für die Firmenkasse, den Wirtschaftsstandort Deutschland und den Arbeitsmarkt.

Eine sichere Rohstoffversorgung in Deutschland und in Europa zu wettbewerbsfähigen Bedingungen ist die Voraussetzung für Wertschöpfung, Wachstum und Wohlstand. Das gilt heute genauso wie morgen. Daher ist es wichtig, zu informieren.

Der Mediaplanet Verlag hat die Sonderpublikation „Ressourceneffizienz“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht.

In Zusammenarbeit mit dem VDI, BDE, B.A.U.M e.V., VDMA, der BITKOM sowie dem Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke konnte erneut ein qualitativ hochwertiger Ratgeber zu einem hochrelevanten Thema realisiert werden.

Im Interview: Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenickeüber den Raubbau an unserer Natur und was jeder Einzelne dagegen tun kann.

Hier die Publikation zum download:
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Stürmische Diskussionen mit Ministerin zu erwarten

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 2. Mai 2013, Seite 24

Energiewende Eveline Lemke am Samstag 04.05.2013 in Kirchen zu Gast – Landesentwicklung und Windkraft Thema

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke ist am Samstag, 4. Mai, zu Gast in Kirchen. Stürmische Diskussionen zur Windenergie sind zu erwarten.

Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP IV) hat die Landesregierung Grundlagen für einen geregelten Ausbau der erneuerbaren Energien im Einklang mit Natur- und Umweltschutz vorgelegt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien führt jedoch im gesamten Land zu vielfältigen Diskussionen, und es zeichnen sich auch viele regionale Fragestellungen ab.

Um diese gemeinsam zu diskutieren, lädt die Kirchener Landtagsabgeordnete Anna Neuhof (Bündnis 90/Die Grünen RLP) die Bürger der Region zur Veranstaltung „Energiewende in Rheinland-Pfalz – Energiewende im Kreis Altenkirchen“ am Samstag, 4. Mai, 10 Uhr, in den Rathaussaal der Verbandsgemeinde Kirchen ein.

Eveline Lemke (Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung) wird gemeinsam mit Dr. Ulrich Kleemann (Präsident der SGD Nord) die Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms IV vorstellen. Anschließend soll die Situation im Kreis Altenkirchen erörtert werden.

MdL Thorsten Wehner: Windkraft-Vorgaben sind klar genug

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Dienstag, 30. April 2013, Seite 20

Energie SPD-Abgeordneter weist Liebers und Rüddels Kritik am LEP IV zurück

Kreisgebiet. Verärgert ist der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner (SPD) über Äußerungen von Landrat Michael Lieber und MdB Erwin Rüddel zur Windkraft. Die CDU-Politiker hatten beklagt, dass das Land zu wenige Vorgaben für Windkraftstandorte mache. Dadurch könne es vermehrt zu Gerichtsverfahren kommen.

Wehner weist diese Kritik zurück. Das Land habe bewusst den Weg gewählt, Entscheidungen über Standorte nach unten zu verlagern. Nur so bestehe die Chance, die Bürger vor Ort in den Prozess mit einzubeziehen.

Der SPD-Politiker streitet nicht ab, dass die Entscheidung in vielen Fällen von einer Einzelfallprüfung abhängig gemacht werde. Dies betreffe zum Beispiel FFH- und Vogelschutzgebiete. Hierbei komme es auf den konkreten Schutzzweck des jeweiligen Gebietes an. „Wenn beispielsweise die Gelbbauchunke die geschützte Art ist, muss deswegen nicht unbedingt das ganze Gebiet tabu sein“, so Wehner.

Dass es in dem einen oder anderen Fall zu gerichtlichen Auseinandersetzungen über die Zulassung oder die Ablehnung von Windenergieanlagen kommen könnte, sei nicht auszuschließen und für einen Rechtsstaat auch ein legitimes Mittel.

Der Vorwurf sei aber nicht zutreffend, dass das Land zu wenige und zu unklare Vorgaben mache. Wehner verweist in diesem Zusammenhang auf das 46 Seiten umfassende Rundschreiben des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung mit Hinweisen zur Zulässigkeit für die Errichtung von Windenergieanlagen. Dieses werde in seiner endgültigen Fassung in Kürze vorliegen. Eine Arbeitsversion könne über die Internetseite des Ministeriums (www.mwkel.rlp.de) bereits heruntergeladen werden. Darüber hinaus existiere ein entsprechendes Gutachten der Staatlichen Vogelschutzwarte.

Wehner erneuert in diesem Zusammenhang seine Kritik an der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald, die derzeit unter dem Vorsitz des Altenkirchener Landrats Lieber steht. Diese sei jetzt endlich am Zuge, Vorrangflächen auszuweisen. Das habe man bislang leider nicht hinbekommen, so der SPD-Parlamentarier.

An die Adresse von Erwin Rüddel merkt Thorsten Wehner an, dass dieser sich offenbar immer noch nicht von seiner Funktion als ehemaliger Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz lösen könne. „Wie sonst ist dessen permanente Einmischung in landespolitische Themen zu erklären?“

KFW-Kredite für Speicher – juwi vermarktet eigenes Speichersystem

Staatliche Förderung und günstige KfW-Kredite für Batteriespeicher –
gültig für PV-Anlagen ab Jahrgang 2013 mit 30 kWp Maximalleistung

Mit Stichtag 1. Mai 2013 werden Batteriespeichersysteme für Dachsolaranlagen von der staatlichen KfW-Bankengruppe gefördert, teilt das Unternehmen juwi in einer Presseerklärung vom 22.04.2013 mit.

„Wer dann seine in diesem Jahr errichtete PV-Dachanlage von maximal 30 kWp Leistung mit einem juwi Home Power© Speichersystem ergänzt, bekommt knapp ein Drittel der Kosten erstattet und kann den Rest über einen günstigen, in den ersten Jahren tilgungsfreien Kredit finanzieren.

Mit einer Solaranlage auf dem Dach und der juwi Home Power© im Haus kann jeder den Stromkonzernen ein Schnippchen schlagen und sich unabhängig von deren Preispolitik machen. Weniger als 10.000 Euro kostet das Einstiegsmodell mit einer Speicherleistung von knapp 5 Kilowattstunden.

Und das Beste: Ab Mai gibt’s von Vater Staat bis zu 3.000 Euro als Förderung und zusätzlich über die KfW-Bank einen günstigen Kredit mit bis zu 20 Jahren Laufzeit.“

Link zur Presseerklärung: www.iwrpressedienst.de/Textausgabe.php

Die Förderung müsste es natürlich auch mit anderen Systemen geben!