Jetzt ist die Maxwäll-Energie Genossenschaft e.G. beim Registergericht in Montabaur unter der Nr. GenR 20014 ins Genossenschaftsregister eingetragen. Damit sind die beiden Buchstaben i.G. für in Gründung als Anhängsel im Namen verschwunden. In Kürze laden wir alle Mitglieder zu einer kleiner Feierstunde und Informationsabend ein.
Von der Idee, über die Initiativgruppe zur Gründung im Herbst 2011, Bildung des Gündungsteams, der Gründungsversammlung im Mai 2012 bis zur Eintragung in Register in nur rund 8 Monaten!!
Gratulation an alle Mitwirkenden, Dank an alle Unterstützenden!
Stellvertretend für nunmehr 85 Mitglieder der Maxwäll-Energie Genossenschaft haben die Vorstände Jürgen Salowsky, Peter Müller und Vertreter des Aufsichtsrates die Anlage fristgerecht zum 30. Juni 2012 kaufmännisch in Betrieb genommen:
von links: Jörg Lerner (Gründungsmitglied), Holger Siems (Aufsichtsrat), Florian Conze (Unternehmer), Jürgen Salowsky und Peter Müller (Vorstandsmitglieder), Friedrich Hagemann (Aufsichtsratsvorsitzender)
Photovoltaik-Freiflächenanlage in Rennerod: 810 KWp
In kürzester Zeit konnten wir das erste Projekt realisieren: Über 80 Westerwälderinnen und Westerwälder haben es möglich gemacht! Die Anlage wird zukünftig Strom für ca. 200 Haushalte liefern. Rund 1,2 Mio Euro wurden mit mehr als 20 % Eigenmitteln und einem Darlehen der Kreissparkasse Altenkirchen investiert.
Herzlichen Dank an alle Mitglieder und Unterstützer, sowie an die Projektbetreuer Gerd Stein und Friedrich Hagemann.
Maxwäll-Energie Genossenschaft und Alternative Energie Kroppacher Schweiz (AEKS) informieren
Maxwäll-Energie ist der Name einer Genossenschaft, die mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Westerwald erneuerbare Energien für den Westerwald erzeugen will. In der AEKS sind 90 Westerwälder Bürger, die seit 17 Jahren Windräder betreiben (zurzeit sind es fünf) und dabei Naturstrom für rund 2.000 Haushalte erzeugen, unter anderem für den regionalen Ökostromlieferant „Mann-Strom“.
Wir wollen zusammen mit den Kommunen und der Landesregierung die Windkraft im Westerwald fördern, ohne unnötig Landschaft zu verbrauchen.
Was man über Windkraft wissen muss:
Man kann nur auf guten Standorten mit mindestens 6 m/s – (besser 7 m/s) – durchschnittlicher Jahreswindgeschwindigkeit Windenergieanlagen (WEA) wirtschaftlich betreiben.
Aus physikalischen Gründen ist die Leistung eines Windrades in der dritten Potenz von der Windgeschwindigkeit abhängig. Daher erzeugt zum Beispiel eine moderne 3-MW-Anlage bei 5,5 m/s Windgeschwindigkeit 7.125 MWh/Jahr, bei 8 m/s aber 13.250 MWh – also fast das doppelte.
Fast alle guten Standorte im Westerwald liegen aber in „Fauna-, Flora-Habitate“ (FFH) oder „Natura 2000“-Gebieten, weswegen diese Gebiete als WEA-Standorte von manchen Naturschützern kategorisch abgelehnt werden.
Was wir wollen:
Die Energiewende ohne unnötigen Umweltbeeinflussung und Landschaftsverbrauch.
Windräder – deswegen – nur auf GUTEN Standorten.
Bürgerwindparks. Alle Bürger im Westerwald sollen sich zum Beispiel über Maxwäll-Energie Genossenschaft an Windparks beteiligen können.
Der beste Windstandort im Westerwald ist der Stegskopf. Aus Presseveröffentlichungen war zu entnehmen, dass Bestrebungen im Gange sind, den gesamten Truppenübungsplatz (Stegskopf) unter Naturschutz zu stellen. Bisher ist es in Teilen nur ein sogenanntes Natura-2000-Gebiet (FFH plus Vogelschutz), wo nach dem Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Windräder zulässig sind, wenn sie den Schutzzweck nicht erheblich beeinträchtigen.
Die Karte zeigt unsere Überlegungen, nach der über 90% des Stegskopfs Naturschutzgebiet werden. Im westlichen Randbereich lassen sich außerhalb wertvoller Offenlandbiotope in den forstlich genutzten Waldflächen 10 WEA errichten. Diese lägen fast alle an vorhandenen Straßen und Wegen in einem ohnehin durch Hochspannungsleitungen und eine Hauptverkehrsstraße erschlossenen Bereich in Verlängerung eines schon bestehenden Windparks.
10 WEA am Stegskopf erzeugen Strom für rund 45.000 Haushalte und ersetzen 15 bis 20 Anlagen auf schlechteren Standorten im Westerwald.
Da der Bund voraussichtlich Eigentümer bleibt, können mit 60% der Pachteinnahmen – rund 500.000 €/Jahr – alle Altlasten beseitigt, der Naturhaushalt enorm aufgewertet sowie die natürliche Entwicklung und die Erschließung für den sanften Tourismus langfristig unterstützt werden.
Dem vom BUND und NABU entwickelten Konzept „Natur- und Kulturzentrum Hoher Westerwald“ kann man für die gewünschte Entwicklung am Stegskopf u.a. folgende guten Ansätze entnehmen:
Eigendynamische Waldentwicklung, Weiterentwicklung von Feuchtgebieten, naturverträgliche Landnutzung, Baumkronenpfad, Naturbühne, Naturkino, Naturcamp, Naturwerkstatt, Akademie „Wildnis und Natur erleben“, Umwandlung der vorhandenen Lagergebäude in Ausstellungsgebäude, Gastronomie, Windräder, Rückbau der Militärstraßen, Wachdienst und Verwaltung.
Wir unterstützen grundsätzlich diese Ansätze und sehen bei – teilweiser – Verwendung der Einnahmen durch die möglichen WEA diese als realistische Grundlage für die Umsetzung.
Nach unserer Beobachtung hat sich die Natur am Stegskopf in Teilbereichen wirklich sehr gut entwickelt. Dies trotz Einflugschneise Flughafen, Schießbahnen, Sprengplätzen, Militärfahrzeugen, Panzerstraßen und anderen Hauptverkehrsstraßen. Die Natur lässt sich von wenigen Windrädern im westlichen Randbereich mit Sicherheit nicht wirklich beeinträchtigen.
Übrigens: Die Errichtung von 10 WEA auf dem westlichen Teil des Stegskopf, bei durchschnittlich guter Windgeschwindigkeit 8 m/s, würden den zusätzlichen Bau von weiteren 6 WEA auf schlechteren Windstandorten verhindern. Der Stromverbraucher müsste die schlechteren Standorte letztendlich über die Einspeisevergütung mit finanzieren. Das wären rund 45 Millionen Euro Mehrkosten in 20 Jahren. Wir wollen – auch – keine unnötige Belastung für die Bürgerinnen und Bürger!
Die Maxwäll-Energie wird in Zukunft den Ausbau der erneuerbaren Energien voran bringen. Dabei wollen wir mit den Umweltverbänden gemeinsam für die Energiewende kämpfen.
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Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, gern geben wir Ihnen weitere Informationen: info@maxwaell-energie.de
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie …
für eine naturverträgliche Nutzung durch WEA am Stegskopf sind?
sich an Projekten der Maxwäll-Energie am Stegskopf beteiligen würden?
Mitglied bei der Maxwäll-Energie Genossenschaft werden wollen?
Ihr Vorstand der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG
Wie kann ich Genossenschaftsanteile zeichnen, d.h. wie kann ich Mitglied werden?
Für Fragen nutzen Sie unseren Menüpunkt Kontakt und senden uns eine Nachricht oder direkt per eMail an info@maxwaell-energie.de oder einem Fax an 02681-989310. Unser Formular Beitritt- und Beteiligungs-Erklärung können Sie hier herunterladen und ausgefüllt im Original auf dem Postweg zusenden.
In der Satzung ist festgelegt, dass sich jede natürliche und juristische Person aus der geografischen Region Westerwald beteiligen kann. Ein Genossenschaftsanteil beträgt 100 EUR. Zum Einstieg müssen mindestens fünf Anteile (d.h. 500 EUR) gezeichnet werden. Eine Erhöhung der Anteile ist den Mitgliedern jederzeit möglich. Jedes Mitglied kann sich mit maximal 1.000 Anteilen beteiligen.
Wichtiger Grundsatz in der Genossenschaft ist, dass in der Generalversammlung, dem höchsten Gremium der Firma, nach Köpfen abgestimmt wird. Das bedeutet, dass jedes Mitglied eine Stimme hat, unabhängig davon, wie viele Anteile von ihm gezeichnet worden sind.
Alle Informationen zu Rechten und Pflichten der Mitglieder, der Organe, der Genossenschaft und den festgeschriebenen Unternehmenszielen finden Sie in der Satzung.
In einem heute vorgelegten 6-Punkte-Papier beschreibt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke für die Unternehmen wesentliche Punkte bei der Umsetzung der Energiewende in Rheinland-Pfalz. Dargestellt werden jeweils das gesetzte Ziel, der Weg dahin und der aktuelle Stand.
RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Freitag, 27. April 2012, Seite 6
Westerwaldkreis.Im Westerwaldkreis entsteht bis Ende Juni ein rund 20 Hektar großer Solarpark. Es handelt sich um eine der größten Anlagen in Rheinland-Pfalz. Die Firma Koch Solar aus Wirges investiert insgesamt 15 Millionen Euro. Das Gelände bei Westerburg wurde früher als Truppenübungsplatz genutzt.