Regionalförderung 2025: 8.000 Euro für regionales bürgerschaftliches Engagement im Westerwald

Die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG hat im Rahmen ihrer Regionalförderung 2025 insgesamt 8.000 Euro ausgeschüttet, um gemeinnützige Projekte im Westerwald zu unterstützen. Im Rahmen der jährlichen Spendenverteilung im Haus Felsenkeller in Altenkirchen wurden fünf regionale Initiativen gefördert.

Die Förderung unterstreicht die Verbundenheit der Genossenschaft mit der Region und die Anerkennung des wichtigen ehrenamtlichen Engagements. Dazu Friedrich Hagemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Maxwäll-Energie Genossenschaft: „Uns ist wichtig, dass die Wertschöpfung aus der Energiewende auch unmittelbar den Menschen vor Ort zugutekommt“.

Geförderte Projekte 2025 im Überblick

Maxwäll unterstützt in diesem Jahr Projekte mit besonderem Fokus auf soziale Verantwortung, Kultur und Kinderförderung.

  • Verein „In Würde alt werden“ (Elkenroth): 2.000 Euro. Der Verein, der in seiner Vorstellung mit fachlicher Expertise beeindruckte , wird bei der Durchführung von Tagesworkshops für Altenpflegeschülerinnen und -schüler finanziell unterstützt.
  • Westerwälder Clowndoktoren (Westerburg): 2.000 Euro. Die Mittel dienen zur Finanzierung der Supervision für die 45 ehrenamtlichen Mitarbeiter , die Patienten in Krankenhäusern, Hospizen sowie in Kinder- und Senioreneinrichtungen besuchen.
  • Kunsthaus Wäldchen (Forst): 1.500 Euro. Das Kunsthaus, das im Bereich der freien Kunstkultur und Musikpädagogik aktiv ist , erhält die Förderung für das Projekt „Share Care – Miteinander reden und Zukunft gestalten“ in Borod. Dieses Generationsprojekt soll an der örtlichen Grundschule beginnen und über ein Elterncafé auch die anderen Generationen integrieren.
  • Kindertagesstätte Schatzfinder (Dürrholz): 1.500 Euro. Die Kita möchte die Mittel für die Anschaffung eines neuen Kletterseilgartens verwenden , um die körperliche Betätigung der Kinder im Außenbereich zu unterstützen.
  • Kulturbüro Haus Felsenkeller (Altenkirchen): 1.000 Euro. Das Geld fließt in die Finanzierung der Umgestaltung der Stadthalle Altenkirchen , die das Kulturangebot in der Stadt stärken soll.
 

Regionalförderung: Artenschutz im Westerwald

Ein Projekt der Regionalförderung ist bereits in vollem Gange: Das EU-Projekt ProtectFish – „Protecting threatened river fish against predation” unter der Mitwirkung von Wissenschaftler*innen der Universität Koblenz versucht den Schutz von Fischbeständen mit dem Erhalt von Prädatoren wie dem Kormoran in Einklang zu bringen. Die Zahl der Kormorane in Rheinland-Pfalz steigt im Winterhalbjahr deutlich an und so ist der Fischfraßdruck von Kormoranen an den rheinland-pfälzischen Gewässern bei niedrigen Außentemperaturen besonders groß.

Aus diesem Grund hat die ARGE Nister e. V. zusammen mit den Forscher*innen der Universität Koblenz den Versuch gestartet, ein wichtiges Winterquartier der Fische am Fluss Nister im Westerwald vor dem Fraß der Kormorane mit über den Fluss gespannten Netzen und Schnüren zu schützen. Diese Schnüre und Leinen hat Maxwäll im Zuge der Regionalförderung 2024 mit 1.300€ an die ARGE Nister e.V. gefördert. Der Erfolg wird mithilfe mehrerer Wildkameras dokumentiert.

Wenn Sie mehr über das geförderte Projekt erfahren möchten, finden Sie Hintergrundinformationen sowie alles zum aktuellen Stand auf der Internetseite der Universität Koblenz unter:
https://www.uni-koblenz.de/de/newsroom/kormorane-im-winter-flexible-anpassungskuenstler-am-gewaesser

Regionalförderung 2024: Maxwäll unterstützt vielfältige Projekte im Westerwald

Auch in diesem Jahr stellt die Maxwäll-Energie Genossenschaft wieder Fördermittel für gemeinnützige Projekte in der Region zur Verfügung. Mit insgesamt 8.000 Euro unterstützen wir sieben zukunftsweisende Initiativen, die von unseren Mitgliedern vorgeschlagen wurden. Die geförderten Projekte decken ein breites Spektrum ab – von Naturschutz über erneuerbare Energien bis hin zu sozialen und kulturellen Vorhaben.

Nahwärmekonzept Kundert: Modellprojekt für die Wärmewende

 

 

 

Das größte Einzelprojekt ist die Förderung einer Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz in Kundert mit 2.000 Euro. Die Ortsgemeinde bietet aufgrund ihrer Topografie ideale Voraussetzungen für ein solches Netz. Eine erste Bachelor-Arbeit hat dies bereits bestätigt. Die nun geförderte Machbarkeitsstudie soll konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Kostenszenarien aufzeigen. „Dieses Projekt könnte beispielgebend für viele andere Gemeinden in unserer Region sein“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Hagemann. „Wir sehen hier die Chance, ein Modell für die Wärmewende im ländlichen Raum zu entwickeln.“

Naturschutz an der Nister

Die Arge Nister erhält 1.300 Euro für ein innovatives Projekt zum Kormoranmanagement. In Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz werden verschiedene Methoden getestet, um die Kormorane von einem Altarm der Nister fernzuhalten. Dabei kommen unter anderem spezielle Netze und eine mit verschiedenen Materialien behängte Wäscheleine zum Einsatz. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Koblenz gewährleistet eine genaue Dokumentation der Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita

Ein besonders zukunftsweisendes Projekt ist die Waldgruppe der Kita Löwenzahn aus Katzwinkel. Mit einer Förderung von 400 Euro ermöglichen wir die Einrichtung von Niedrigseilgärten an vier verschiedenen Waldstandorten. Diese Einrichtungen fördern nicht nur die motorische Entwicklung der Kinder, sondern bringen ihnen auch einen nachhaltigen und respektvollen Umgang mit der Natur nahe. Die Waldgruppe arbeitet dabei eng mit dem örtlichen Förster zusammen und nutzt das Haus Marienberge in Elkhausen als Stützpunkt.

Energieeffizienz in kommunalen Einrichtungen

Die Gemeinde Fensdorf erhält 1.000 Euro für die Installation einer digitalen Anzeigetafel im Foyer des Bürgerhauses. Diese wird den Bürgerinnen und Bürgern anschaulich die Leistung der 2017 installierten Photovoltaikanlage vermitteln – von der aktuellen Stromerzeugung über die CO2-Einsparung bis hin zur Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die Ortsgemeinde Ailertchen investiert mit unserer Unterstützung von 900 Euro in die energieeffiziente Modernisierung der Beleuchtung ihrer Gemeindehalle, wodurch jährlich 850 Kilowattstunden Strom eingespart werden können.

Soziale und kulturelle Projekte

Der Verein Timao erhält 1.300 Euro für den Aufbau einer Freizeit- und Urlaubseinrichtung für Familien mit behinderten Kindern in Rothemühle. Das Projekt, für das bereits 80.000 Euro eingeworben wurden, soll eine wichtige Lücke in der Region schließen. Geplant sind sechs Häuser für Familien sowie Gemeinschaftsräume und eine Reithalle.

Das Kulturbüro des Hauses Felsenkeller, eine wichtige kulturelle Institution in Altenkirchen, wird mit 1.000 Euro bei der Instandsetzung ihrer Veranstaltungsausstattung unterstützt. Diese Förderung trägt dazu bei, das vielfältige kulturelle Angebot in unserer Region zu erhalten.

„Die große Bandbreite der eingereichten Vorschläge zeigt, wie lebendig und vielseitig unsere Region ist“, resümiert Hagemann. „Als regional verwurzelte Energiegenossenschaft freuen wir uns, dass wir einen Beitrag zur Förderung dieser wertvollen Initiativen leisten können.“

Die Mitglieder der Maxwäll-Energie Genossenschaft können jedes Jahr Vorschläge für förderungswürdige Projekte einreichen. Der Aufsichtsrat prüft diese Vorschläge sorgfältig und entscheidet über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Über die Möglichkeit weitere Projekte für die nächste Förderrunde einzureichen, werden die Mitglieder voraussichtlich im Spätsommer 2025 informiert.

Erfolgsmeldung aus Niederhausen/Birkenbeul

v.l.n.r.: Klaus Manz (Organisationsleiter), Burghard Rosner (Geschäftsführer) und Reinhard Fuchs (Fußballabteilungsleiter) von der SG; Gerd Stein (Vorstand Maxwäll)

 

Die Förderung von regionalen Vereinen und Projekten ist der Energiegenossenschaft Maxwäll seit ihrer Gründung ein Herzensanliegen. Auch im letzten Jahr wurden für diesen Zweck Mittel bereitgestellt, insgesamt 10.000 €.  Genau 1.000 € davon gingen an den Sportverein SG Niederhausen-Birkenbeul, der für das Vereinsheim eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher errichten wollte. Im August 2024 wurde die Anlage fertiggestellt, und mittlerweile liegen die ersten positiven Ertragszahlen vor:

Die Photovoltaik-Anlage besteht aus insgesamt 32 Modulen, die pro Jahr ca. 13.120 Kilowattstunden Strom erzeugen. Der Sportverein verbraucht pro Jahr ca. 12.000 Kilowattstunden pro Jahr; es wird also durch die Anlage mehr Strom erzeugt als verbraucht. Zusätzlich wurde ein Batteriespeicher angeschafft, der überschüssigen Strom für regnerische Tage speichern kann.

Die ca. 430 Mitglieder, in 10 Mannschaften und 4 Gruppen sportlich aktiv, haben also ihren Wunsch nach Eigenstromerzeugung und -verbrauch erfolgreich umgesetzt. Maxwäll freut sich, dazu einen Beitrag geleistet zu haben.

 

Regionalförderung 2023: «Energiegenossenschaft sorgt für Freude» (sagt die Rhein-Zeitung)

Auch in 2023 hat die Generalversammlung von Maxwäll beschlossen, finanzielle Mittel für die Förderung von regionalen Vereinen und Projekten bereitzustellen. Es wurden insgesamt 10.000 € bewilligt. Der Aufsichtsrat hat die eingegangenen Unterstützungs-Anfragen von regionalen Vereinen geprüft und die Förderungen beschlossen. Bei einer symbolischen Scheckübergabe mit Sektumtrunk wurden am 12. Dezember ’23 im Haus Felsenkeller die Vereine und Projekte vorgestellt. Hier die Details:

Die Erich-Kästner-Grundschule in Altenkirchen will eine integrationsfördernde Projektwoche „Trommelzauber“ mit Konzert und Tanz organisieren. Maxwäll unterstützt das Projekt mit 900 €, was 20 % der Kosten bzw. 2,50 € pro Schüler*in entspricht.

Die Gesamtschule in Windeck will an ihrem Standort Herchen eine «Gartenakademie» mit einem Hochbeet, weiteren Beeten und einem Lehrpfad einrichten. Die angebauten Feldfrüchte sollen in der Mensa oder in dem Kiosk, dessen Errichtung geplant ist, verwertet werden. Maxwäll stellt dafür Fördermittel in Höhe von 1.500 € zur Verfügung.

Die Ortsgemeinde Astert will zusammen mit anderen Gemeinden der VG Hachenburg Dauerblühflächen am Ufer der Nister und auch auf weiteren Grundstücken einrichten. Die Pflege der Blühwiesen wird durch längerfristige Verträge gesichert. Maxwäll unterstützt die Initiative mit 1.500 €, die für Saatgut für etwa einen Hektar Fläche ausreichen.

Der Sportverein SG Niederhausen-Birkenbeul will für das Vereinsheim eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher errichten. Maxwäll fördert die Suche des Vereins nach Möglichkeiten der Energieeinsparung und den Wunsch nach Eigenstromerzeugung und -verbrauch mit 1.000 €.

Der Kleingartenverein Queerbeet möchte in seiner Anlage ein Insektenhotel aufstellen und dabei die Kinder des angrenzenden evangelischen Kindergartens einbeziehen. Für dieses Vorhaben, das Ökologie und Pädagogik auf vorbildliche Art und Weise verknüpft, stellt Maxwäll 900 € zur Verfügung.

Der Käufer des Cinexx in Hachenburg will das zugehörige, defizitäre Programmkino «Wied-Scala» in Neitersen nicht übernehmen. Der langjährige Angestellte Daniel Tomasiello möchte das Kino weiterführen. Im Interesse des Erhalts dieser für die Region herausragenden Kultureinrichtung, in der in der Vergangenheit auch die meisten Maxwäll-Generalversammlungen stattfanden, werden 500 € für neue Technik bereitgestellt.

Der Förderverein CREARTE e.V. hat ein großes Konzert im Wissener Kulturwerk mit lateinamerikanischer Musik durchgeführt. Etwa erzielte Überschüsse werden von dem Verein als eine Art Sozialprojekt für Musikschulen in Chile verwendet, um Kinder aus den Wohnvierteln der Armen musikalisch zu beschulen. Maxwäll bewertet die Organisation eines von der Musikauswahl her völkerverbindenden Konzerts als eine förderungswürdige Veranstaltung und stellt einen Mietkosten-Zuschuss in Höhe von 400 € zur Verfügung.

Der Evangelische Verein Innere Mission (EVIM) will im Raum Westerburg-Rennerod eine Hospizbewegung gründen. Um den erheblichen Schulungsbedarf der Ehrenamtler abzudecken, soll eine Präsenzbibliothek aufgebaut werden. Maxwäll fördert die Anschubfinanzierung mit 1.000 €.

Der Förderverein für den Regionalladen Unikum in Altenkirchen will zwei Kühltruhen für regional erzeugte Produkte anschaffen, um das Angebotsspektrum zu erweitern. Dieses Projekt ist dazu geeignet, ökologische und regionale Wertschöpfungsketten im Lebensmittelsektor zu stärken. Maxwäll trägt die Kosten für die Truhen in Höhe von 1.200 €.

Zu guter letzt unterstützte Maxwäll auch die Durchführung einer Klimademo von Fridays for Future in Altenkirchen durch die Übernahme von Kosten in Höhe von 200 €.

Ach ja: Hier geht’s zum Freude-Artikel der Rhein-Zeitung vom 14.12.2023.

 

Generalversammlung 2023: Rekordjahr bringt Verantwortung

Die Mitglieder der Genossenschaft trafen sich am 17. Juni in Neitersen zur jährlichen Generalversammlung

Neitersen. Nach einigen Jahren mit pandemiebedingten Ausweichstandorten kehrte die Maxwäll-Energie Genossenschaft eG für die jährliche Generalversammlung am 17. Juni heim in ihre „Gute Stube“, die Wied-Scala in Neitersen, in der bis 2019 alle Versammlungen stattgefunden hatten. Mehr noch als über diese „Heimkehr“ konnten sich die anwesenden Genoss*innen über eine Vervielfachung des Gewinns im Geschäftsjahr 2022 freuen, die auch durch ein hervorragendes Sonnenjahr, vor allem aber durch die Explosion der Energiepreise entstanden war. „Generalversammlung 2023: Rekordjahr bringt Verantwortung“ weiterlesen

Regionalförderung 2022

Der Aufsichtsrat hat auf seiner letzten Sitzung über die Verwendung der von der Generalversammlung beschlossenen Mittel für die Regionalförderung beschlossen. Der zur Verfügung gestellte Betrag von 5.000 € wurde von zwei einzelnen Mitgliedern großzügig aufgestockt. Zudem standen noch 500 € aus dem Vorjahr zur Verfügung, die im letzten Jahr nicht verausgabt werden konnten. Somit ergab sich ein Gesamtbetrag von 8.000 €, der an die vorgeschlagenen Projekte verteilt werden konnte. Die symbolische Übergabe der Regionalförderungen an die Empfänger fand am 06. Dezember an unserem Sitz im Haus Felsenkeller in Altenkirchen statt. „Regionalförderung 2022“ weiterlesen

10 Jahre Maxwäll & Generalversammlung 2022

Die diesjährige Generalversammlung der fast 500 Energiegenossen von Maxwäll Energie war etwas Besonderes. Die Freunde der Erneuerbaren Energien konnten auf ihr zehnjähriges Jubiläum zurückblicken. Als 2011 der Gedanke aufkam, eine Energiegenossenschaft zu gründen, um allen Bürgern des Westerwalds die Teilhabe an den „Rohstoffen der Natur“, an Wind und Sonne, zu ermöglichen, lag der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung in Deutschland noch unter 20 %. In den zehn Jahren seit Gründung der Genossenschaft ist er auf nahezu 50 % angestiegen, und die Genossenschafter, die mit dem Anspruch aufgetreten sind, die MAXimale WÄLLer Energie zu erzeugen, haben kräftig dazu beigetragen. Sie produzieren mit ihren Solarparks inzwischen jährlich mehr als sieben Millionen Kilowattstunden im Jahr. „10 Jahre Maxwäll & Generalversammlung 2022“ weiterlesen