Pressemitteilung zur Generalversammlung 2021

Das Corona-Virus schlug auch auf die Generalversammlung der Maxwäll Energiegenossenschaft durch. Nur 40 Teilnehmer, weniger als 10 % der Energiegenossen, konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Hagemann in der Versammlung begrüßen. Dabei hatte Maxwäll eigens das luftige große Festzelt auf der Altenkirchener Glockenspitze angemietet, um einen „coronasicheren“ Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Der guten Stimmung unter den erschienenen Anhängern der Erneuerbaren Energien konnte die geschrumpfte Teilnehmerzahl keinen Abbruch tun. Denn die Zahlen, die der Vorstand den Mitgliedern präsentierte, konnten sich sehen lassen. „Pressemitteilung zur Generalversammlung 2021“ weiterlesen

Unser nächstes Projekt: Der Solarpark Grünebacherhütte

Auf einer brachliegenden Industriefläche im Westen der Ortsgemeinde Grünebach wird zwischen Heller und L284 in Kürze unser fünfter Solarpark entstehen.

Die Anlage wird eine installierte Leistung von knapp unter 750kW haben und damit jährlich Strom für ungefähr 250 Haushalte erzeugen – genügend Strom für die 506 Bürger*innen (Stand Ende 2019) der Gemeinde Grünebach.

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Das Ende der Grundlast

Quelle:  by Lion Hirth • 

„….Seit Wochen wird erbittert um den BMWi-Vorschlag eines nationalen „Klimainstruments“ gestritten, der den CO2-Ausstoß von alten Kohlekraftwerken senken soll….“

weiter heißt es:
..“Wer füllt die Grundlastlücke? Welche Kraftwerke werden in Zukunft rund um die Uhr Strom erzeugen? Die beruhigende Antwort: Keine. Wir benötigen solche Kraftwerke nicht mehr. Die Grundlastlücke wird nicht gefüllt, sie verschwindet….“

http://phasenpruefer.info/wp-content/uploads/2015/05/Grundlast-Verschwindet.png

„Die Kurve basiert auf einer ökonomischen Optimierung – bei 45% Wind- und Sonnenanteil am Stromverbrauch ist es ökonomisch unsinnig, auch nur noch ein Grundlastkraftwerk am Netz zu halten. Die besten Technologien für Kraftwerke, die nur einen Teil der Zeit Strom erzeugen, sind solche, die geringe Kaptalkosten haben, also relativ günstig im Bau sind. Atom- und Braunkohlekraftwerke haben sehr hohe Kapitalkosten. Gasturbinen und Gas- und Dampfkraftwerke haben geringere Kapitalkosten. Der Niedergang des Grundlastkraftwerks wird sich also in einem technologischen Strukturwandel niederschlagen, hin zu kapitalärmeren Kraftwerkstypen. (Diese einfache Analyse basiert auf sogenannten Residuallastdauerlinien und lässt Vieles unberücksichtigt, darunter den Import und Export wie auch die Speicherung von Strom. Berücksichtigt man diese Faktoren, bleibt das qualitative Ergebnis robust: Der Bedarf an Grundlastkraftwerken verschwindet.)…“

Den vollständigen Artikel finden sie unter dem Link Quelle

Über den Autor:

Dr. Lion Hirth ist Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft neon neue energieökonomik in Berlin. Kürzlich hat er seine Doktorarbeit am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) unter Ottmar Edenhofer abgeschlossen. Von 2011 bis 2014 arbeitete Hirth als Analyst für erneuerbare Energien für den schwedischen Energiekonzern Vattenfall. Seine wissenschaftliche Arbeit setzt er derzeit am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change in Berlin (MCC) fort.

Maxwäll-Energie entwickelt sich zum Energie-Versorgungsunternehmen (EVU)

 

karte_homepage

Der regionale Stromtarif
der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG

Wir bieten faire Arbeitspreise
Auskunft gibt Ihnen der Tarifkalkulator – Anzahl Personen und/oder Strom-Jahresverbrauchsmenge eingeben. Arbeitspreise für Belieferungsorte außerhalb der Region Westerwald können abweichen.

  •   26,20 Ct/kWh für Genossenschaftsmitglieder
  •   26,75 Ct/kWh für alle Haushaltskunden der Region
  •   Grundpreis: 7,90 EUR/Monat
    (inkl. aller Steuern und Abgaben)

 

Wenn Sie sich für unseren Strom entscheiden …

  • erhalten Sie 100 % Bürgerstrom aus erneuerbaren Energien,
  • fördern Sie die Energiewende hier in der Region Westerwald,
  • tragen Sie dazu bei, dass die Wertschöpfung zu 100% bei den Genossenschaftsmitgliedern und damit in unserer Region verbleibt.

Wir garantieren Ihnen Flexibilität (keine Mindestvertragslaufzeit, sondern monatlich kündbar), Transparenz und eine Preissicherheit bis zum 31. 12. 2014.
Wir liefern unseren Strom im Verbund der Bürgerwerke eG, einem Zusammenschluss von Bürgerenergie-Gesellschaften zur gemeinsamen Stromversorgung.

 

Unser Bürgerstrom
Unser Bürgerstrom

Sie haben Interesse an unserem Bürgerstrom?

Fragen zum Preis klicken Sie hier Tarifkalkulator
Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Stromwechselantrag für Mitglieder
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Stromwechselantrag für alle anderen Kunden der Region Westerwald
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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Bürgerwerke eG
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Mehr als 100 Milliarden Euro überweist Deutschland jedes Jahr ins Ausland, um Gas, Öl, Kohle und Uran einzukaufen………..

Quelle: greenpeace

Importmeister Deutschland

Da heißt es immer, Deutschland würde viel zu viel exportieren. Dabei gibt es einen Bereich, in dem wird nach Kräften importiert: bei der Energieversorgung. Mehr als 100 Milliarden Euro überweist Deutschland jedes Jahr ins Ausland, um Gas, Öl, Kohle und Uran einzukaufen. Das entspricht mehr als einem Drittel des Bundeshaushalts in diesem Jahr – und ist sehr riskant, wie die Krim-Krise gerade deutlich zeigt. Würde Russland beschließen, den Gaspreis für Deutschland ähnlich massiv zu erhöhen, wie aktuell für die Ukraine, hätte das dramatische Folgen für die Wirtschaft und Haushalte. Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es nur eine Lösung: Ein beschleunigter Umstieg auf Erneuerbare Energien.

Das Geschäftsmodell der großen Energiekonzerne gerät immer mehr ins Wanken. Deutschlands zweitgrößter Energieversorger, RWE, hat erstmals seit 60 Jahren rote Zahlen geschrieben. Nun springt die Regierung den großen Versorgern bei. Sie ist fest entschlossen, die erneuerbare Konkurrenz in Schach zu halten. Statt die Zeichen der Zeit zu erkennen und mutig den Weg in eine unabhängige erneuerbare Energieversorgung zu gehen, plant Energieminister Sigmar Gabriel eine noch nie da gewesene Drosselung des Ausbaus Erneuerbarer Energien. Wurden im Jahr 2012 noch Photovoltaikanlagen mit über 7,5 Gigawatt installiert, sollen es dieses Jahr nur noch maximal 2,5 Gigawatt werden.
Solarenergie ist inzwischen so preiswert geworden, dass eine Senkung der Vergütung alleine nicht mehr ausreicht, um sie aus dem Markt zu halten. Der Strom aus Solarpanelen ist inzwischen deutlich günstiger als Atomstrom. Es wird immer interessanter, auf eine Einspeisevergütung zu verzichten und den Solarstrom selbst zu verbrauchen, um dadurch den teuren Strom der Energieversorger zu sparen. Weil diese dadurch immer mehr Marktanteilen verlieren, soll eine Eigenverbrauchsumlage die Entwicklung stoppen. Das heißt: Betreiber von Wind- oder Solaranlagen, die ihren eigenen Strom verbrauchen und somit den Trassenausbau reduzieren und das Klima schonen, müssen eine Umlage zahlen, während Betreiber von Kern- und Kohlekraftwerken beim Eigenverbrauch davon befreit sind. Geht es noch absurder?
Demnächst wird die Einspeisevergütung für Solarenergie sogar unter die Preise für Heizöl und Erdgas fallen. Spätestens dann wird es interessant, Sonnenstrom auch für Heizzwecke einzusetzen, um so den Bezug von Heizöl und Erdgas zu reduzieren. Die ersten Hersteller haben bereits Systeme zur photovoltaischen Heizungsunterstützung im Angebot. Diese decken über eine Wärmepumpe oder einen Heizstab größere Teile der Heizwärme durch Solarstrom.
Doch die geplante Eigenverbrauchsumlage droht den Trend zur solaren Wärmeerzeugung im Keim zu ersticken. Die geplante Umlage von rund 4,4 Cent pro Kilowattstunde entspricht einer Sonderabgabe auf Heizöl von 44 Cent pro Liter, nur dass diese nicht auf Öl oder Gas, sondern auf Solarstrom erhoben wird.
Damit würde die Bundesregierung nicht nur die Geschäftsmodelle der Energiekonzerne retten, sondern auch die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten weiter zementieren. Das scheint der Regierung durchaus bewusst zu sein. Minister Gabriel nannte Erdgasimporte aus Russland alternativlos. Wenn man den Ausbau erneuerbarer Energien radikal reduziert, ist das fraglos richtig. Gut für Deutschland, unsere Bürger und unsere Wirtschaft ist das aber nicht. Wir müssen der Regierung endlich klarmachen, dass wir nicht länger bereit sind zuzusehen, wie Industrielobbyisten die Zukunftschancen unseres Landes und unserer Kinder beerdigen.  Je mehr Menschen am 10. Mai in Berlin für die Energiewende auf die Straße gehen, desto weniger wird dieser Wunsch zu überhören sein.
Prof. Dr. Volker Quaschning

 

„Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“

Unser Mitglied Manfred Müller macht aufmerksam auf ein Buch und
weist  auf ein Seminar dazu hin: Mi. 12.03.2014, 20.00 – 21.30 Uhr ( Marienberger Seminare)

„Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“
ein Buch von Claus Leggewie und Harald Welzer

Unser jetziger komfortabler Lebensstil beruht zu 80 Prozent auf der Verbrennung fossiler Energieträger; und das ließe sich in keiner Hinsicht länger aufrechterhalten. Zwangsläufig müsse sich ein anderer Lebensstil entwickeln, mit radikal veränderten sozialen, politischen und kulturellen Strukturen, so Claus Leggewie und Harald Welzer in ihrem Buch „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“.

Mit Blick auf die notwendige Krisenbewältigung, so ihre Meinung, ist eine verstärkte demokratische Teilhabe der Bürger kein Luxus, sondern eine notwendige Bedingung, zumal der Klimawandel noch viel tiefgreifender ausfallen wird als bislang vermutet. Sie blicken auf Phänomene wie Temperaturanstieg, Dürren und Überflutungen und fragen sich nach deren Auswirkungen auf zukünftige Sozial- und Kulturverhältnisse. Der nötige Umbauprozess der Gesellschaft soll letztlich von einer politisch hoch- motivierten, aktiven Zivilgesellschaft getragen werden.

 

Windpark Oberholz geplant

Quelle: Westerwälder Zeitung vom Freitag, 10. Januar 2014, Seite 18

Energie Alle Bürger können sich beteiligen

M Hachenburg. Die Verbandsgemeinde Hachenburg plant, im Bereich des Oberholzes einen neuen Windpark zu errichten. In den vergangenen Monaten wurde dafür das in Frage kommende Gebiet nach natur- und artenschutzfachlichen Aspekten begutachtet. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet. Ziel ist es, bei der Errichtung des Windparks die Bürger zu beteiligen: „Das Geld soll aus der Region kommen und auch hier bleiben“, erklärte Marco Dörner, Leiter der Verbandsgemeindewerke. Wenn alles klappt, dann könnten die Bürger sich über kommunalen Strom freuen.

Die Räte der vier angrenzenden Ortsgemeinden Alpenrod, Gehlert, Lochum und Steinebach an der Wied haben sich dafür ausgesprochen, ein solches Projekt unter umfassender Beteiligung der Bürger zu realisieren und hierbei gleichzeitig die Ziele der Ortsgemeinden gemeinsam zu verfolgen. Für die Beteiligung von Bürgern, aber auch Vereinen, Unternehmen und Co. sowohl aus den vier Ortsgemeinden als auch aus der gesamten Region, haben sich die Ortsgemeinden für die Zusammenarbeit mit drei in der Region ansässigen Gesellschaften ausgesprochen.

Es handelt sich hierbei um die Alternative Energie Kroppacher Schweiz (www.aeks-energie.de), die Maxwäll Energie-Genossenschaft (www.maxwaell-energie.de) und die Wäller Energie (www.waeller-energie.de). In jeder dieser drei Gesellschaften haben sich über die Jahre bereits Hunderte von Westerwälder Bürgern zusammengeschlossen, um an der Energiewende in ihrer Region aktiv mitzuarbeiten und diese auch finanziell zu unterstützen. Schon mit 500 beziehungsweise 1000 Euro kann man dort dabei sein.

Um in die weiteren Schritte der Planung auch die Resonanz der Bevölkerung einfließen zu lassen, wird darum gebeten, bei der Gemeindeverwaltung oder bei den Verbandsgemeindewerken Hachenburg unter buergerwind@vgw-hachenburg.info ein mögliches Interesse an einer finanziellen Beteiligung am Bürgerwindpark Oberholz unverbindlich zu bekunden. Interessierte Bürger können hierbei Ihren Namen, eine Telefonnummer und die etwaige Höhe einer finanziellen Beteiligung angeben. Eine vertrauliche Behandlung dieser Angaben wird selbstverständlich zugesichert.

Blick auf die fünf Anlagen in der Nähe von Alpenrod, in deren Nähe auch der Bürgerwindpark errichtet werden könnte.

Mit zunehmender Projektreife wird das Vorhaben in Einwohnerversammlungen ausführlich vorgestellt werden. Für Rückfragen stehen die Verbandsgemeindewerke Hachenburg (Betriebszweig Energieversorgung) zur Verfügung.

Infokampagne zur Strompreislüge

Kampagne zur Strompreislüge

Die Gegner der Energiewende blasen zum Angriff auf die erneuerbaren Energien und auf das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). Mit verzerrten Kostenargumenten machen sie gegen die Energiewende Stimmung, denn: Dezentrale Strukturen und Bürgerbeteiligung stören die althergebrachte, zentral organisierte Energieversorgung und schmälern die Gewinne der großen Energiekonzerne.

Die Bundesregierung lamentiert über hohe Strompreise, unterstützt aber gleichzeitig die ungerechte und unsoziale Umverteilung der Energiekosten: Großverbraucher in der Industrie werden von den Kosten der Energiewende befreit. Privatkunden und kleinere Unternehmen müssen nicht nur die volle Last tragen, sondern auch die Befreiungen und Vergünstigungen der Industrie auffangen.

Ziel der gemeinsamen Kampagne von Energieriesen und Bundesregierung ist es, den Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien zugunsten der alten zentralen Großstrukturen zu stoppen und damit eine Steilvorlage zur Rücknahme des Atomausstiegs zu liefern.

Das werden wir nicht zulassen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir den Ausstieg aus den Erneuerbaren und den Wiedereinstieg in die Atomkraft verhindern. Deshalb haben wir diese Info-Kampagne gestartet und bieten Ihnen ein Paket mit Flyern zur Strompreislüge. In unserem neuen Faltblatt widerlegen wir kurz und knackig die Lügen von Politikern und Energiekonzernen.